Grönland – wenn dieser Name fällt, dann denken viele von uns an weite Schneelandschaften, Hundeschlitten und an die Inuit. Der ehemalige Südtiroler Extremsportler Robert Peroni hatte vor etwa 40 Jahren eine Grönlandüberschreitung gemacht und war den Inuit an der Ostküste dabei nähergekommen. Viele lebten noch von der Wildtierjagd, manche als Halbnomaden. Er war so beindruckt von ihnen, dass er beschloss zu bleiben und ihnen zu helfen. Denn seit der Handel mit Wildtieren verboten ist, haben sie keine Existenzgrundlage mehr. Alkohol- und Drogensucht sind die Folge. Peroni hat das "Rote Haus" eingerichtet, ein wichtiger Begegnungsort für Einheimische und Touristen. Im Gespräch mit Ursula Oberschmied erzählt er darüber.