Das menschliche Gehirn ist ein besonderes Organ. Weil es permanent beschäftigt ist, verbraucht es am meisten Energie. In der Evolution hat es ein System zum energiesparenden Verarbeiten von Informationen entwickelt. Wir wissen heute, dass es mindestens zwei Ebenen bzw. Bereiche dafür gibt: Der bewusste Verstand ist langsam und greift auf die Bewertungen des schnellen Unterbewusstseins zurück. Dort werden alle Informationen der Vergangenheit oder der Erziehung oder der Bildung in Bildern, Gefühlen, Filmen oder Tonspuren archiviert. Kommt eine neue Information hinzu, findet automatisch und blitzschnell ein Abgleich statt. Das Archiv nimmt die Information auf, mit in die Ablage und liefert unmittelbar und ohne Kontrolle -und keinesfalls mit dem Anspruch auf Fehlerfreiheit- eine Bewertung und darauf ergeben sich Entscheidung und Handlungen. Das sind dann programmierte Regelsysteme, die wir Zeit unseres Lebens und vor allem in Kindheit lernen. Diese Erklärung greift auf das Modell von 'NLP' zurück (Neuro-Linguistische Programmierung).
Viele Kindern werden von Eltern, Paten oder Großeltern für gute schulische Leistungen mit einem kleinen Geldgeschenk belohnt. Das ist sehr gut gemeint und soll sicherlich motivierend wirken. Was mag ein Kindes-Gehirn daraus lernen? Welche Programmierung löst das Verhalten womöglich aus? Und welche Ängste könnten daraus erwachsen?