Fünf Siebtel – Warum Montag nichts dafür kann
Montag hat nichts getan. Montag ist ein Tag. 24 Stunden. Wie Dienstag. Wie Mittwoch. Wie jeder andere Tag, den niemand hasst.
Trotzdem wird er wöchentlich verurteilt. Eigener Hashtag. Eigene Memes. Kollektive Gesichtsausdrücke in der Aufzugkabine um 7:48 Uhr.
Das eigentliche Problem ist nicht der Montag. Das eigentliche Problem ist, dass fünf von sieben Tagen zu etwas geworden sind, das man aushält. Und zwei Tage zur Erholung davon.
Ein Impuls über den Unterschied zwischen „Heute wird anstrengend“ und „Noch vier Tage bis Freitag“. Über Resignation, die sich als Realismus verkleidet. Und über die eine Frage, die wichtiger ist als jeder Überlebenstipp für die Woche: Was müsste sich ändern, damit man aufhört, die Tage zu zählen?
Mit einem Impuls, der nicht den Montag rettet. Sondern den Blick darauf.