gefühlt gedacht

Funktionsmodus: hilfreich oder gefährlich?


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Wenn ein Wort zwei völlig verschiedene Welten aufmacht

Wenn ein Wort zwei völlig verschiedene Welten aufmacht

„Funktionsmodus" – ein Wort, das jeder kennt. Aber was steckt wirklich dahinter?

Julia und Johanna nehmen sich in dieser ersten Folge ein scheinbar alltägliches Wort vor und stellen schnell fest: Sie meinen damit etwas völlig Verschiedenes.

Was folgt, ist ein ehrliches Gespräch über Stressreaktionen im Nervensystem, über Scheuklappen und Wachstum, über den Unterschied zwischen kämpfen und erstarren – und darüber, dass Funktionieren manchmal auch ein stiller Shutdown sein kann, den man von außen gar nicht sieht.

Plus die Erkenntnis, die am Ende noch mal alles auf den Kopf stellt: Wir gehen davon aus, dass andere uns verstehen, weil wir dieselben Worte benutzen. Aber tun sie das wirklich?

In dieser Folge sprechen Julia und Johanna über:

  • Was „Funktionsmodus" für jede von ihnen bedeutet und warum die Definitionen überraschend weit auseinanderliegen
  • Fight, Flight, Freeze, und was es bedeutet, im Freeze zu sein, ohne dass es von außen so aussieht (High Functioning Freeze)
  • Warum wir im Funktionsmodus nur erschwert Zugriff auf andere Perspektiven haben – selbst wenn wir wollen
  • Wie Regulation aus Nervensystem-Sicht aussieht und warum der Weg raus manchmal durch Wut und Trauer führt
  • Welche persönlichen Warnsignale zeigen, dass es zu viel wird
  • 💬Key Takeaway der Folge: Wir gehen davon aus, dass andere verstehen, was wir sagen – weil wir dieselben Worte benutzen. Aber hinter vermeintlich selbstverständlichen Begriffen stecken völlig unterschiedliche Welten. Das gilt für „Funktionsmodus" – und wahrscheinlich für viel mehr.

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    gefühlt gedachtBy Julia Rath & Johanna Alisa Jung