Funky Sales Show | Der Podcast für modernen B2B-Vertrieb und Management

Funky Sales Show | Der Podcast für modernen B2B-Vertrieb und Management

By Björn W. Schäfer | Unternehmer, Business Angel, Bestseller-Autor und Trusted AdvisorBusinessManagement
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Funky Sales Show | Der Podcast für modernen B2B-Vertrieb und Management episodes

  • CUSTOM - Das Evidenzprotokoll für KI-natives Dealmanagement - EP 173 | Björn W. Schäfer

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    Der HubSpot Deal Score springt über von 27 auf 59 Punkte. Die Abschlusswahrscheinlichkeit klettert auf 50 Prozent, der Deal rutscht eine Phase weiter. Sieht überzeugend aus. Ist es aber nur bedingt, denn niemand im Raum vertraut dieser Zahl.

    Björn W. Schäfer nimmt diesen Moment aus dem eigenen Forecast-Alltag zum Anlass, mit einem der hartnäckigsten Missverständnisse im B2B-Vertrieb aufzuräumen: dem Glauben, ein Score sei eine Aussage über die Realität.

    In dieser Folge stellt er die Weiterentwicklung seines CUSTOM-Frameworks vor - sechs Dimensionen, die aus Funky Flywheels bekannt sind, jetzt aber mit echter Belegpflicht. Statt Gefühl und Beobachtung ins CRM zu kloppen, durchläuft jedes Element vier klar unterscheidbare Zustände: Annahme, Aussage, Beleg, Bewegung. Björn zeigt an konkreten Beispielen, warum zwei Deals mit identischem Score völlig unterschiedliche Risiken tragen können — je nachdem, ob der wirtschaftliche Outcome fehlt, der Budgetholder unklar ist oder kein belastbares Datum existiert. Und er erklärt, warum der Unterschied zwischen Top-Performerin und Team seltener an Charisma liegt, sondern an sehr konkretem, trainierbarem Verhalten: wie früh weitere Rollen aus dem Buying Center eingebunden werden und wie sauber der Mutual Action Plan nach jedem Gespräch aussieht.

    Am Ende drei Fragen, die jede Führungskraft mit "Commit-Deals" durchgehen sollte - und die zeigen, wo im nächsten Kundengespräch tatsächlich noch Evidenz fehlt statt nur Hoffnung.

    Key Takeaways:

    • Warum ein Deal Score ohne Beleg wenig über die tatsächliche Abschlusswahrscheinlichkeit aussagt
    • Die vier Evidenzstufen im CUSTOM Framework: Annahme, Aussage, Beleg, Bewegung
    • Warum MEDDIC, MEDDPICC und SPICED strukturieren, was ein Vertriebler glaubt — nicht, was die Organisation belegen kann
    • Wie identische CUSTOM-Scores völlig unterschiedliche Deal-Risiken verdecken können
    • Das konkrete, messbare Verhalten hinter Top-Performern im Vertrieb: frühes Stakeholder-Einbinden und disziplinierte Mutual Action Plans
    • Wie KI-native Vertriebsorganisationen Evidenz direkt aus Kalender und Gesprächsverläufen ziehen, statt sich auf manuelle CRM-Einträge zu verlassen


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  • Eine Umdrehung weiter - aus dem Flywheel wird ein Sales System - EP 172 | Björn W. Schäfer

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    Warum aus der Funky Flywheels Show jetzt die Funky Sales Show wird

    B2B-Vertrieb war jahrzehntelang ein Geschäft mit eingebauter Intransparenz. Die erfolgreichsten Verkäufer:innen waren nicht zwingend die besten – sondern die, die etwas wussten, das sonst niemand wusste. Genau dieses uralte Erfolgsgesetz bricht gerade weg.

    In dieser Folge erklärt Björn W. Schäfer, warum aus der Funky Flywheels Show die Funky Sales Show wird – und warum das kein Rebranding, sondern die logische Konsequenz einer These ist: KI macht isoliertes Wissen als Wettbewerbsvorteil zunehmend wertlos. Von der Frage "Wie entsteht Momentum?" (Funky Flywheels) zur Frage "Wie lernt eine Organisation aus jeder einzelnen Marktinteraktion?" (Funky Sales System) – der Auftakt zu allem, was in den nächsten Wochen kommt.

    Du erfährst:

    • warum personengebundenes Wissen für B2B-Unternehmen zum Risiko wird
    • den Unterschied zwischen Funnel, Prozess und System – und warum die meisten nur die ersten beiden managen
    • drei Fragen, die du dir vor dem nächsten Forecast-Meeting stellen solltest


    Für Geschäftsführer:innen und Führungskräfte, die B2B-Vertrieb im KI-Zeitalter neu denken wollen. Weniger Vertriebstheater, mehr System.

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  • Hyper-lean GTM: die AI-Revolution moderner Revenue Teams | Summer Break Best Of - EP 171 | Björn W. Schäfer

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    Mehr Wachstum bedeutete bisher: mehr Führungskräfte, mehr Abstimmung, mehr Reibung. Björn W. Schäfer baut seit Monaten etwas anderes — mit einem kleinen Kreis von Kunden und parallel für sein eigenes Unternehmen. Der Auslöser: ein Gespräch mit einem Geschäftsführer, der nicht sagen konnte, was seine letzten fünf gewonnenen Deals wirklich verband. Sein Head of Sales hatte es nie systematisch analysiert. Das Wissen über Kundenmuster, sagt Björn, lebt selten in Organigrammen. Es lebt in Gesprächen — und genau dort wird es meistens nie destilliert.

    In dieser Folge stellt er Hyper-Lean GTM vor: vier Ebenen von einem zentralen Knowledge Graph über Transkripte als objektive Marktdaten bis zu AI als vollständigem Analyse-Layer. Die provokante These dahinter: Ein Großteil klassischer Head-of-Rollen lässt sich durch diesen Analyse-Layer ersetzen — übrig bleiben zwei Rollen, die wichtiger werden als je zuvor.

    Key Takeaways

    • Erkenntnisse über Kunden sollten zentral über Transkripte und deren Analyse gewonnen werden — nicht über gefilterte Zusammenfassungen von Führungskräften.
    • AI ersetzt keine guten Operator:innen, aber sie ersetzt den Filter zwischen Markt und Founder — und einen Großteil klassischer Analyse-Arbeit von Head-of-Rollen.
    • Zwei Rollen bleiben zentral: der analytisch-strategische Layer (Gründer:in plus punktuelle Fachexpertise) und der operative Layer, nah am Tagesgeschäft, mit Fokus auf Umsetzung und Enablement.
    • Hyper-Lean GTM ist kein Sparmodell. Es ist ein Werkzeug für weniger Reibung, mehr Geschwindigkeit und schnellere, bessere Entscheidungen.
    • Der Engpass ist selten fehlendes Tooling. Es ist die Konsequenz, die Analyse tatsächlich umzusetzen und zu leben.

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  • Lead Velocity Rate - DER wichtigste Frühindikator für Wachstum | Summer Break Best Of - EP 170 | Björn W. Schäfer

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    Frage Revenue-Leader nach ihrer wichtigsten Steuerungskennzahl, und die Antwort ist fast immer dieselbe: Leads. Mal MQLs, mal SQLs, mal SALs — am Ende doch nur Leads. Björn W. Schäfer erklärt in dieser Folge, warum das die falsche Zahl ist: Leads zeigen, was bereits passiert ist. Sie sind eine Aktivitätskennzahl, kein Wachstumsindikator — und wer 200 Leads im Monat generiert, kann trotzdem im Wachstum stagnieren, wenn diese Leads nicht zum ICP passen.

    Stattdessen zeigt er den monatlichen Zuwachs an qualifizierter Pipeline — Lead Velocity Rate — als den einzigen verlässlichen Frühindikator, ergänzt um ICP-Share als Frühwarnsystem. Mit einem realen Beispiel, in dem von 60 vermeintlich qualifizierten Opportunities nur 40 tatsächlich zum ICP passten — und was das für Winrate und Teamfokus bedeutet.

    Key Takeaways

    • Leads sind eine Aktivitätskennzahl, keine Wachstumskennzahl.
    • Der monatliche Zuwachs an qualifizierter Pipeline ist der zuverlässigste Frühindikator für künftiges Wachstum — für Zwei-Personen-Teams genauso wie für 30-köpfige Revenue-Orgs.
    • Qualifizierte Pipeline braucht zwei Bedingungen gleichzeitig: echter ICP-Fit UND beantwortetes Why Change und Why Now.
    • ICP-Share unter 80 Prozent ist ein Steuerungsproblem: Das Team verschwendet Energie an Deals, die wahrscheinlich nie gewonnen werden.
    • Wachstum ohne kontinuierlichen Pipeline-Nachschub bricht in Wellen ein — oft gerade dann, wenn die besten Verkäufer:innen zu beschäftigt fürs Qualifizieren sind.

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  • Q2 Board Meeting und die Mathematik hinter den verpassten Jahreszielen | Summer Break Best Of - EP 169 | Björn W. Schäfer

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    Jedes Jahr das gleiche Bild: Im zweiten Quartal merken Gründer:innen und Investoren, dass die Jahresziele mathematisch nicht mehr erreichbar sind. Der Grund liegt selten in Q2 selbst. Er liegt in Q4 des Vorjahres und in Q1 — dort, wo bei einem sechsmonatigen Sales-Zyklus die Weichen für den Rest des Jahres bereits gestellt wurden. Björn W. Schäfer zeigt in dieser Folge, warum Q2 nicht lügt, sondern nur schmerzhaft zeigt, was längst entschieden ist.

    Mit einem konkreten Rechenbeispiel — 3 Mio. ARR, 200 % Wachstumsziel, 960 benötigte qualifizierte Opportunities bis Ende Juni — und drei Sofortmaßnahmen: die bestehende Pipeline radikal ausdünnen statt sie aufzublähen, den ICP-Fokus schärfen, und das oft übersehene Expansionspotenzial in den eigenen Bestandskunden heben.

    Key Takeaways

    • Q2 zeigt nicht die Zukunft. Es zeigt die Vergangenheit — das Ergebnis der Pipelinearbeit aus Q4 und Q1.
    • Pipeline-Volumen ist kein verlässlicher Frühindikator. Nur qualifizierte Pipeline zählt — ein CRM kann voll und trotzdem leer sein.
    • Eine saubere Pipeline schlägt eine große: Deals ohne klares Why Change, Why Now, Why Us gehören konsequent raus, nicht dazu.
    • Win Rate und Sales Cycle unterscheiden sich massiv zwischen Mitarbeitenden — bei einem Kunden lag die Spanne zwischen 12,5 und 24,7 Prozent.
    • Bestandskunden sind das am meisten unterschätzte Wachstumsreservoir — oft steckt hier ein großer Teil der fehlenden Neukunden-Lücke.

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  • CUSTOM, SPICED, MEDDICC - 3 Sales Frameworks im Vergleich | Summer Break Best Of - EP 168 | Björn W. Schäfer

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    Ein CS-Team stuft einen Account als Kündigungsrisiko ein — und niemand im Raum kann sagen, welches wirtschaftliche Ziel der Kunde beim Kauf eigentlich verfolgte. Sales hätte es wissen müssen. Dokumentiert ist es, wenn überhaupt, "irgendwo in HubSpot".

    Björn W. Schäfer zeigt in dieser Folge, warum das kein Qualifizierungsproblem ist, sondern ein strukturelles: Marketing, Sales, Customer Success und Produkt sprechen im selben Unternehmen vier verschiedene Sprachen über denselben Kunden — und eines der teuersten Probleme in Revenue-Teams ist deshalb kein Sales-Problem, sondern ein Übersetzungsproblem.

    Mit dem CUSTOM-Framework — sechs Elemente von Context Understanding bis Mutual Action Plan, scorebar von 1 bis 10 pro Element — zeigt Björn, wie eine gemeinsame Sprache entlang der kompletten Customer Journey entsteht, nicht nur im Sales-Prozess. Plus: der direkte Vergleich zu SPICED und MEDDICC, und warum Outcome Quantification in fast jedem Team das schwächste Glied ist.

    Key Takeaways

    • CUSTOM ist kein weiteres Sales-Framework. Es ist eine gemeinsame Sprache für Marketing, Sales, Customer Success und Produkt — wer es nur im Sales einsetzt, verschenkt einen Großteil seines Potenzials.
    • Eines der teuersten Probleme in Revenue-Teams ist kein Sales-Problem. Es ist ein Übersetzungsproblem: jede Funktion sammelt Informationen in einem anderen Format, mit anderen Prioritäten.
    • Outcome Quantification ist in fast jedem Team das schwächste Element — nicht weil die Information fehlt, sondern weil niemand die Frage stellt.
    • Stakeholder-Konstellationen verändern sich. Ohne aktives Tracking verliert Customer Success die entscheidenden Ansprechpartner, oft ohne es zu merken.
    • SPICED, MEDDICC und CUSTOM unterscheiden sich weniger in der Theorie als in der Konsequenz: Wer sie nicht kompromisslos über die gesamte Customer Journey lebt, verliert trotzdem an jeder Übergabe.

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  • Mit 7 messbaren Indikatoren wahren Product-Market-Fit (PMF) bestimmen | Summer Break Best Of - EP 167 | Björn W. Schäfer

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    "Wir haben Product-Market-Fit erreicht!" Bis Björn W. Schäfer nach den letzten 10 Kunden fragt: welche Use Cases, welche Ergebnisse. Dreißig Sekunden Schweigen. In dieser Folge zeigt er den Unterschied zwischen Traktion und echtem Product-Market-Fit — und warum dieser Unterschied über Jahre an Wachstum entscheidet.

    Mit dem P.A.T.T.E.R.N.-Framework, sieben messbaren Indikatoren von Problem Recognition bis Net Revenue Retention, und der kompletten TechFlow-Case-Study: 47 chaotische Accounts werden zu 18 "Rockstar"-Kunden in einem einzigen Segment — und aus 1,2 Mio. werden 3,1 Mio. ARR in 12 Monaten.

    Key Takeaways

    • Traktion heißt: Kunden gewonnen. Product-Market-Fit heißt: du weißt genau, warum sie kaufen, wie sie nutzen und welches Ergebnis sie erzielen.
    • Wenn du deine Top-10-Kunden nicht in unter 20 Minuten nach Muster erklären kannst, hast du keinen PMF — du hast Traktion.
    • Das P.A.T.T.E.R.N.-Framework macht Product-Segment-Fit an 7 Indikatoren messbar statt erzählbar.
    • Der wertvollste Kundenkreis versteckt sich oft im eigenen Chaos — nicht außerhalb davon.
    • Fokus auf ein Segment schlägt Breite: TechFlow verdoppelte den Umsatz und halbierte den Sales-Zyklus, indem es 29 von 47 Kunden bewusst ignorierte.

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  • Warum SDRs in modernen B2B-Unternehmen ins Marketing gehören | Summer Break Best Of - EP 166 | Björn W. Schäfer

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    60 bis 70 Prozent der B2B-Kaufentscheidung ist laut Gartner bereits getroffen, bevor der Buyer das erste Mal wissentlich mit einem Menschen spricht. Trotzdem sitzen SDRs in den meisten Unternehmen organisatorisch komplett getrennt von Marketing - und lassen den Buyer zwei unterschiedliche Unternehmen erleben. Björn W. Schäfer erklärt in dieser Folge drei Gründe, warum SDRs seiner Meinung nach ins Marketing gehören.

    Von der Buyer Journey, die keine Abteilungsgrenzen kennt, über die zentrale Datenbasis, die aus Bauchgefühl echte Priorisierung macht, bis zur unbequemsten These: Attribution ist einer der teuersten Zeitfresser im gesamten Go-to-Market — und komplett verzichtbar, sobald beide Teams an derselben Zahl gemessen werden.

    Key Takeaways

    • Der Buyer erlebt keine Abteilungen. Er erlebt eine Geschichte - und die meisten Unternehmen erzählen sie in zwei Teilen, die nicht zusammenpassen.
    • AI übernimmt schon heute einen Großteil der operativen SDR-Arbeit. Was bleibt, ist der qualifizierte menschliche Erstkontakt - aber nur mit dem richtigen Kontext.
    • Getrennte Datenbasen zwischen Marketing und SDR-Team führen dazu, dass SDRs täglich mit einem Bruchteil der verfügbaren Informationen priorisieren.
    • Attribution ist meistens ein Ablenkungsmanöver: Bei 6 bis 8 Kontaktpunkten pro Deal lässt sich der "entscheidende" Touchpoint ohnehin nicht seriös bestimmen.
    • Ein gemeinsames Ziel - qualifizierte Pipeline statt getrennter Leads und Meetings - löst die Attributionsdebatte, indem es sie überflüssig macht.

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  • Diese KPIs NACH dem Vertragsabschluss gehören in jedes Management-Meeting | Summer Break Best Of - EP 165 | Björn W. Schäfer

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    Neuer Umsatz ist sichtbar, feierbar, board-tauglich. Was mit dem Kunden nach der Unterschrift passiert, ist es meistens nicht — bis es zu spät ist. Björn W. Schäfer zeigt in dieser Folge die zwei Kennzahlen, die nach dem Vertragsabschluss über Wachstum oder Kündigung entscheiden: Leading Indicator of Retention (LIR) und Time to Value (TTV).

    Mit der Formel aus "Funky Flywheels", dem Slack-Beispiel für einen sauberen LIR, fünf Kriterien, um den eigenen Indikator zu bauen — und einer echten Case-Study, in der Time to Value von 34 auf 19 Tage sinkt und sichtbar wird, bei welchen Kunden und Use Cases wirklich Product-Market-Fit besteht.

    Key Takeaways

    • Login-Daten sind kein Nutzungsbeweis. Sie sind eine Voraussetzung, kein Wert.
    • Zufriedenheit ist nicht gleich Retention. Ein Kunde kann euer Produkt mögen und trotzdem kündigen, weil er den Wert nie verstanden hat.
    • Der Leading Indicator of Retention macht Produktnutzen objektiv messbar: P Prozent der Kunden erreichen E Events in T Zeit.
    • Sinkende Time to Value pro Kohorte ist der einzige Beweis für Product-Market-Fit, der nicht auf Bauchgefühl beruht.
    • Ohne LIR und TTV im Board Meeting steuert ihr euer Bestandsgeschäft im Blindflug — bis der Schaden bereits passiert ist.

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  • SPICED Qualification Scorecard: datenbasiert erkennen, welcher Deal wirklich kommt | Summer Break Best Of - EP 164 | Björn W. Schäfer

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    Ein CRM voller SPICED-Notizen ist kein Beweis für Qualifizierung. Es ist Beweis dafür, dass jemand Felder ausgefüllt hat. 39 Deals im Forecast, jeder mit sauberen SPICED-Einträgen — und trotzdem wusste der Gründer nicht, welche davon diesen Monat wirklich schließen. Björn W. Schäfer zeigt in dieser Folge, warum SPICED-Text nicht SPICED-Qualifizierung ist — und warum das kein Wissens-, sondern ein Verhaltens- und Führungsproblem ist.

    Zwei kritische Fragen pro SPICED-Element, ein Scoring von 0 bis 50 statt Freitext, eine harte Forecast-Readiness-Regel, die Fake-Deals konsequent aussortiert — und die komplette Case-Study: durchschnittlicher Score von 16,3 auf 38, Forecast Accuracy von 28 % auf 76 % in sechs Wochen.

    Key Takeaways

    • Ausgefüllte SPICED-Felder sind kein Beweis für Qualifizierung. Sie sind Beweis dafür, dass jemand ins CRM geschrieben hat.
    • Zwei Ursachen, warum bewährte Methoden trotzdem ignoriert werden: kurzfristiger Erfolg belohnt schlechtes Verhalten, und Halbwissen ist gefährlicher als kein Wissen.
    • Score 35 von 50, Impact ≥7, Critical Event ≥5: eine harte Schwelle schlägt jedes Bauchgefühl im Forecast.
    • Der Q1-Forecast schrumpfte von 1,2 Mio. auf 150.000 Euro — schmerzhaft, aber ehrlich.
    • Daten ohne Konsequenz sind wertlos. Erst wenn ein Score einen Deal aus dem Forecast kickt, wird Qualifizierung zum Steuerungsinstrument.

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B2B-Vertrieb war lange stark von wenigen Menschen abhängig: von Erfahrung, Bauchgefühl, persönlichen Beziehungen und Wissen, das exklusiv in wenigen Köpfen existierte.

Je stärker…