Gereon Klug – Schriftsteller (zuletzt „Staying Alive“), Songtexter („Leider geil“ von Deichkind), Werber („Vom Austrinken bedroht“ für Aldi) und Biograf („Drei Farben Braun – Das große Studio-Braun-Buch“) – besucht Dominique, um mit ihm über den besonderen Zauber von Low-Budget-Filmen zu sprechen. Seine Wahl fällt auf den Mittelteil der Hamburg-Trilogie des Kultregisseurs Klaus „Rocker“ Lemke: „Paul“ (1974). Darin führt der schnoddrige Ex-Häftling Paul ein Ehepaar aus der Schickeria in die Halbwelt von St. Pauli. Der weitgehend mit Laien besetzte und größtenteils improvisierte Film besticht durch seine unverstellte, hemmungslose Darstellung eines völlig aus dem Ruder laufenden Besäufnisses. Dominique steuert mit „El Mariachi“ das Langfilmdebüt des mexikanischen Filmemachers Robert Rodriguez („From Dusk Till Dawn“, „Sin City“) bei: eine wilde Ballerballade, die mit einem Budget von nur 7.000 Dollar sowie mit Hilfe von Freunden und Verwandten realisiert wurde.
Diese Folge liefert damit den Beweis, dass auch „für eine Handvoll Dollar“ großartige Filmerlebnisse entstehen können.