FÜR iDA + CO.

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FÜR iDA + CO. episodes

  • 02-05: 3 Tipps, 2 Songs und 1 Starman.

    Israel.

    „I - have found the answer to the question of all questions.“ großspurig und ungefragt hat uns dieser Typ das gerade mal eben zugeworfen. Dass er DIE Antwort auf die Frage aller Fragen gefunden hat. Seinen Kaffee schlürfend, an seiner Zigarette ziehend. Saß er da so in der Sonne. Und schmiß mal eben diese, seine Erkenntnis zu uns rüber - zu diesen aus seiner Sicht jungen Mädels am Nachbartisch.

    „I - have found the answer to the question of all questions.“ Hm… gut, schön für ihn. Und, was ist diese Antwort auf die Frage aller Fragen? „I won’t tell you now. You’ve got to find it out yourself. Maybe later.“ Hm… so so... 

    21 min
  • 02-04: No Mind.

    Indien.

    6:30 Uhr am frühen Morgen. Augen zu - barfuß - in eine bordeauxrote Robe gekleidet, stehe ich auf diesem Marmorfußboden in dieser Meditationshalle. Und werde von diesem Typen da vorne aufgefordert, 10 min schnell, tief, chaotisch - ohne jeglichen Rhythmus - durch die Nase auszuatmen - und auch noch meinen ganzen Körper dafür einzusetzen.

    „Focus on your exhalation. Your body will take care of the rest. Become the breathing.“ Der Typ trägt auch eine bordeauxrote Robe. Und dreht die trommelnde Musik auf.

    6:30 Uhr am frühen Morgen...

    17 min
  • 02-03: Ein Inder in Rio.

    Brasilien.

    Ein Herbsttag in Rio de Janeiro. Ich streife durch das Viertel Santa Teresa - und stehe plötzlich vor meinem Computerbildschirm. Also vor dem Bild, das ich seit sieben Monaten als Hintergrund auf meinem Computerbildschirm habe: ein Graffiti aus den Ruinen des sogenannten „Beatles Ashram“. Das ich vor gut sieben Monaten fotografiert habe - in Rishikesh, im Norden Indiens.

    Genau davor stehe ich jetzt hier: in den Straßen von Santa Teresa in Rio de Janeiro, im Südosten Brasiliens. Fühle mich regelrecht angestarrt. Starre zurück. Was möchte es mir sagen? Möchte es mir etwas sagen...?

    12 min
  • 02-02: Der goldene Pass.

    Israel.

    Eigentlich wollte ich Dir heute eine ganz andere Geschichte erzählen. Aber die Ereignisse dieser Woche in den USA haben dann doch einen ganz anderen Moment wieder in mir hochgeholt: meine wohl persönlichste „Begegnung“ mit der Amtszeit von Donald Trump - und: mit Weltpolitik - on the ground. Direkt vor Ort.

    Dieser Moment, als ich in diesem Bus sitze. Im Bus nach Jerusalem. Und nur noch auf meinen Pass starren kann: Der wie ein Stück Gold in meiner Hand liegt. Glänzend und schwer. Und zu dem ich mich frage, was wohl sonst noch so alles in ihm steht - zwischen den Zeilen - zwischen den Stempeln, dem Foto, den Buchstaben…

    23 min
  • 02-01: Das weiße Blatt.

    Philippinen.

    Ich sitze an diesem Ort. Vor mir ein weißes Blatt. Um mich herum vier weitere Menschen, vor denen ein weißes Blatt liegt. Zwischen uns: bunte Stifte und Wachsmalkreide. Und unter uns: Bhante. Ein buddhistischer Mönch aus England. Der schon eine ganze Weile hier in der Gegend lebt und heute für diese „Art Therapy Session“ an diesen Ort gekommen ist.

    An diesen Ort. An dem ich hier gerade sitze. Vor mir ein weißes Blatt... Hätte mir das vor 2,5 Monaten jemand gesagt, dass ich - jetzt und heute - hier sitzen würde, ich hätte dieser Person einen Vogel gezeigt: "Ich? Auf den Philippinen? In einem Raw-Food-Yoga-Retreat? In einer 'Art Therapy Session'? Ich bitte Dich. So ein Quatsch. Ich fahre nach Zentralafrika..." 

    17 min
  • 01-06: Ein Traum.

    Philippinen.

    Ich hatte mal diesen Traum: Ich war im Nichts. Also, da war so gar nichts. Und auch ich war irgendwie: Nichts. Interessanter Weise konnte ich aber schreiben - und fing dann also an, zu schreiben. Und als ich das tat, bemerkte ich plötzlich, dass ich dadurch, also durch mein Schreiben - in diesem Nichts, in dem ich da war - Dinge erschaffen konnte. Alle möglichen Dinge - um mich herum - und irgendwie auch: mich selbst.

    Durch mein Schreiben. Durch die Geschichte, die ich schrieb, wie ich sie schrieb… meinen eigenen Raum kreieren - mich selbst kreieren konnte… 

    10 min
  • 01-05: Erfolgreiche Experimente sind die, die kein Ende haben.

    Israel.

    Erinnerst Du Dich daran, als wir das Adventskalenderexperiment gemacht haben? Vor 3 Jahren? Du warst in der 10. Klasse - ich war gerade für ein paar Monate in Israel und Palästina.

    Inspiriert von einem Online-Kurs, an dem ich zu dem Zeitpunkt teilnahm, war diese Idee entstanden: Ein Adventskalenderexperiment mit Freunden ins Leben zu rufen. Das hatte ich also losgeschickt - und es hatten sich zusammengefunden: 16 Experimentatorinnen + Experimentatoren.

    11 Frauen, 5 Männer. 15 bis Mitte-50 Jahre alt. Aus 6 Nationen: Deutschland, Israel, Kanada, USA, Iran, Schweden. Wohnhaft in Großstädten, Kleinstädten, Dörfern. In drei Ländern: Deutschland, Israel und Portugal.

    Zu diesem Experiment... 

    19 min
  • 01-04: Are you a watch owner? Or owned by a watch?

    Indien.

    Du hast mir neulich erzählt, wie oft - und zwar: ständig - Du in der letzten Zeit auf die Uhr guckst. Wie Du von einem Online Meeting ins nächste hüpfst - von Zoom zu Skype zu Teams zu Hangout und wieder zurück. Dazwischen Pausen hast, aber auch in denen - oder sogar: gerade in denen - ständig auf die Uhr guckst. Um pünktlich zu sein. Den nächsten Termin nicht zu verpassen. Den Plan einzuhalten. Die Zeit…

    Diese Zeit. Der wir so gerne hinterher laufen. Die wir so gerne sortieren, organisieren, strukturieren. Im Griff haben… Oder - die uns im Griff hat?

    16 min
  • 01-03: Hermes Zufall.

    Mongolei.

    Was passiert, wenn man mit der mongolischen Post etwas verschicken möchte, was in keine Standard-Post-Box mehr passt? Also all das, was sich halt so angesammelt hat: Fundstücke, Souvenirs, Gedöns, Mitbringsel, Geschenke… Wenn man das also alles verschicken möchte - von der Hauptpost in der Hauptstadt Ulaanbaatar aus nach Deutschland?

    Dann: Wird man freundlich weggeschickt, um einen passenden Karton zu besorgen... 

    11 min
  • 01-02: Du bist Deine Lehrerin.

    Brasilien.

    Ich hab in diesen Tagen mal wieder versucht, auf dem Surfbrett zu stehen. Und immer, wenn ich das tue - oder mich sonstige Wellen des Lebens herausfordern - denke ich an meine ersten Surfversuche zurück. Und meinen ersten Surflehrer: Ricardo. Am Strand von São Conrado. In Rio de Janeiro...

    8 min

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Irgendwann ist jetzt. Zeit für Geschichten. Für Ida + Co. Aus aller Welt.