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Kleine Gesten, große Wirkung: Mit KISS zu einem mental starken Team
Muss es immer das große Teamevent sein, um den Zusammenhalt zu stärken? Braucht es aufwendige Maßnahmen, damit dein Team auch in stressigen Zeiten mental stark bleibt?
Nein! Oft sind es die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.
In dieser Folge stelle ich dir meinen KISS-Ansatz vor: Keep it short and simple. Er basiert auf den vier psychischen Grundbedürfnissen des Psychologen Klaus Grawe.
Denn eines ist klar: Wenn wichtige Bedürfnisse dauerhaft zu kurz kommen, steigt unser Stress. Und das wirkt sich auch auf die Zusammenarbeit und die Leistung im Team aus.
Du erfährst in dieser Folge:
Das Beste daran: Du brauchst weder viel Zeit noch ein großes Budget. Du kannst direkt morgen damit anfangen.
Mein Impuls für dich: Such dir eine der vier KISS-Ideen aus und probiere sie in deinem Team aus. Beobachte, was sich verändert.
Denn mentale Stärke entsteht nicht nur durch große Maßnahmen, sondern auch durch viele kleine Momente im Alltag.
Viel Freude beim Reinhören!
Deine Annette
Schwierige Mitarbeitende? Vielleicht kennst du nur die halbe Geschichte!
Ein Mitarbeiter macht einen richtig guten Job. Doch sobald er für andere einspringen soll, sagt er Nein. Keine Erklärung, kein Entgegenkommen. Im Team wächst der Ärger. Was würdest du als Führungskraft tun?
In dieser Podcastfolge nehme ich dich mit in ein Führungskräfteseminar. Dort haben wir genau so einen Fall besprochen. Und dann kam eine neue Information ans Licht, die unsere Sicht auf die Situation völlig verändert hat.
Plötzlich war klar: Hinter einem Verhalten, das uns ärgert, kann eine Geschichte stecken, die wir gar nicht kennen.
In dieser Folge erfährst du:
Außerdem erzähle ich dir von einer eigenen Erfahrung, bei der meine Hilfsbereitschaft irgendwann ins Gegenteil umgeschlagen ist.
Mein Impuls für dich:
Bevor du das nächste Mal über das Verhalten eines Mitarbeitenden urteilst, frag dich: Kenne ich wirklich die ganze Geschichte?
Denn gute Führung beginnt oft nicht mit einer klaren Ansage, sondern mit einer guten Frage.
🎧 Hör rein und entdecke, wie du mit mehr Verständnis und den richtigen Fragen dein Team stärken kannst.
Unangenehme Entscheidungen gehören zum Führungsalltag. Doch wie Mitarbeitende damit umgehen, hängt nicht nur von der Entscheidung selbst ab. Es kommt auch darauf an, wie du sie kommunizierst.
In dieser Folge erzähle ich dir von einem Erlebnis aus einem Unternehmen. Dort musste die Geschäftsleitung aufgrund der wirtschaftlichen Situation den Kurs ändern. Für die Mitarbeitenden bedeutete das Veränderungen, die nicht unbedingt auf Begeisterung stießen.
Was mich beeindruckt hat: Die Geschäftsleitung nahm sich Zeit, die Hintergründe zu erklären. Sie beschränkte sich nicht auf Zahlen, Daten und Fakten. Stattdessen erklärte sie, warum die Veränderung notwendig ist, welches gemeinsame Ziel dahintersteht und wie es ihr selbst mit der Entscheidung geht.
Damit gab sie den Mitarbeitenden etwas, das wir Menschen besonders in unsicheren Zeiten brauchen: Orientierung.
In dieser Folge erfährst du:
Denn du kannst als Führungskraft nicht jede Unsicherheit beseitigen. Aber du kannst dafür sorgen, dass deine Mitarbeitenden verstehen, was passiert, warum es passiert und wohin die gemeinsame Reise gehen soll.
Dein Impuls für diese Woche:
Was machst du, wenn in deinem Team nicht alle gleich leistungsstark sind?
Vielleicht kennst du diese Situation: Eine Mitarbeiterin ist fachlich richtig gut, schnell und zuverlässig. Gleichzeitig wird sie ungeduldig mit Kolleginnen und Kollegen, die langsamer sind oder mehr Unterstützung brauchen. Die Stimmung leidet – und du als Führungskraft stehst mittendrin.
Einfach laufen lassen? Keine gute Idee. Aber die starken Mitarbeitenden ständig auffangen und einspringen zu lassen, ist auch keine Lösung. Denn dann wird gute Arbeit irgendwann mit noch mehr Arbeit „belohnt“.
Du erfährst unter anderem:
Ein starkes Team besteht nicht daraus, dass alle gleich schnell, gleich belastbar und gleich gut sind. Entscheidend ist, wie du als Führungskraft mit diesen Unterschieden umgehst.
Denn wenn dein Team merkt: „Meine Führungskraft sieht, was hier passiert, und kümmert sich darum“, schafft das Vertrauen und sorgt für mehr Fairness.
Wie oft sagst du deinen Teammitgliedern eigentlich, was du an ihnen schätzt?
Uns fallen bei anderen Menschen oft zuerst die Dinge auf, die uns stören. Der blöde Spruch. Eine Angewohnheit, die nervt. Oder eine Art zu arbeiten, die so gar nicht zu unserer eigenen passt.
Doch was passiert, wenn wir unsere Aufmerksamkeit ganz bewusst auf das Positive richten?
In dieser Folge nehme ich dich noch einmal mit zu meinem Seminar in Abeno. Dort habe ich eine einfache, aber wirkungsvolle Methode kennengelernt: das „Matterhorn“. Der Name kommt von „You matter“ – du bist wichtig.
Denn plötzlich schaust du genauer hin: Was schätze ich an diesem Menschen? Was bringt er in die Gruppe ein? Welche Stärke habe ich bisher vielleicht übersehen?
Genau deshalb kann das Matterhorn auch für Teams spannend sein.
In dieser Folge erfährst du:
Vielleicht braucht es manchmal nur eine andere „Brille“, um zu entdecken, was längst da ist.
Was passiert, wenn im Team plötzlich alle anfangen, sich heimlich etwas Gutes zu tun?
Klingt erst einmal nach einer netten Spielerei. Doch hinter der Übung „Secret Buddy“ steckt viel mehr. Sie kann den Blick aufeinander verändern – gerade dann, wenn Stress, Druck oder Konflikte die Stimmung im Team belasten.
Ich habe die Übung bei einem Seminar selbst erlebt. Und dabei gemerkt: Es ist gar nicht so leicht, einem anderen heimlich etwas Gutes zu tun. Und genauso spannend ist es, plötzlich viel genauer darauf zu achten, was die anderen für mich tun.
Denn unser Gehirn hat eine Schwäche für das Negative. Was nicht klappt, was uns nervt oder wo jemand einen Fehler macht, fällt uns schnell auf. Die vielen kleinen positiven Dinge im Alltag übersehen wir dagegen leicht.
Genau hier setzt der „Secret Buddy“ an.
In dieser Folge erfährst du:
Eine einfache Idee, für die du weder ein großes Budget noch einen aufwendigen Teamtag brauchst. Dafür braucht es etwas Aufmerksamkeit, Neugier und die Bereitschaft, den Blick auf das Gute zu richten.
Konflikte verschwinden nicht, nur weil niemand darüber spricht. Im Gegenteil: Was unter den Teppich gekehrt wird, wächst oft im Verborgenen weiter und belastet die Zusammenarbeit.
In dieser Folge erfährst du, warum unausgesprochene Themen die mentale Stärke eines Teams schwächen und weshalb mutige Gespräche der Schlüssel zu mehr Vertrauen sind.
Ich nehme dich mit zu einer Erfahrung aus einem Workshop in Italien und zeige dir, warum kleine Spannungen mit der Zeit zu großen Problemen werden können.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
Impuls für dich
Nimm diese Frage doch mit in dein nächstes Teammeeting. Vielleicht ist genau das der erste Schritt zu einem mental stärkeren Team.
„Der ist einfach schwierig!“ – aber stimmt das wirklich?
Wenn wir uns über einen Mitarbeitenden ärgern, suchen wir oft das Gespräch mit Menschen, die uns verstehen. Das tut gut. Besonders dann, wenn unser Gegenüber die Situation genauso sieht wie wir.
In dieser Folge erfährst du:
Gerade in schwierigen Situationen lohnt es sich, die eigene Sicht zu hinterfragen: Wie könnte mein Gegenüber die Situation erleben? Was weiß ich vielleicht noch nicht? Und welchen Anteil habe ich selbst an dem Konflikt?
Mentale Stärke beginnt mit Selbstreflexion
Niemand hört gerne, dass er etwas besser machen könnte. Trotzdem steckt genau darin eine große Chance. Denn wer bereit ist, sich selbst zu hinterfragen, kann wachsen – als Mensch, als Führungskraft und als Team.
In dieser Folge erfährst du:
Fragen zum Weiterdenken
Ich wünsche dir viel Freude beim Hören und viele hilfreiche Gedanken für deinen Führungsalltag.
Ein lockerer Spruch hier, ein Witz dort – Humor gehört in vielen Teams zum Alltag. Er kann verbinden, für gute Stimmung sorgen und den Arbeitsalltag leichter machen. Doch was passiert, wenn nicht alle mitlachen?
Eine Folge über Respekt, Offenheit, unterschiedliche Perspektiven und die Frage, wie mentale Stärke im Team entsteht.
Darum geht es in dieser Folge:
Reflexionsfragen für dich:
Denn mentale Stärke entsteht nicht nur durch Belastbarkeit. Sie entsteht auch dort, wo Menschen sich trauen, ihre Meinung zu sagen und sich im Team sicher fühlen.
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