Generationen-Etiketten erklären wenig und halten viel Potenzial in der effektiven Zusammenarbeit zurück. Arne Verbarg (61, bekennender Boomer, der sich mittlerweile eher als Gen X sieht) zeigt, was stattdessen über Zusammenarbeit entscheidet.
David spricht mit dem Strategieberater und Führungstrainer Arne Verbarg über das, was zwischen Jung und Alt in Unternehmen wirklich passiert. Warum funktioniert Wissenstransfer nur mit Respekt im Vorschuss? Was steckt hinter der Abwehr gegen Neues und warum ist es auf beiden Seiten dasselbe Motiv? Aus dem Generationenthema wird schnell ein Führungsthema: Selbstwirksamkeit, Sinn, der Unterschied zwischen Management und Leadership und die Frage, was es Dich kostet, ein Talent zu halten statt zu entwickeln.
In dieser Folge erfährst Du …
warum Haltung mehr über einen Menschen verrät als sein Jahrgang und ab wann Generationen-Schubladen zu schaden beginnen
wie „Respekt im Vorschuss" funktioniert: erst geben, nicht auf Anerkennung warten
weshalb KI diesmal nicht nur die Arbeit verändert, sondern das System selbst: Rollen, Hierarchien, Entscheidungsmacht
wieso Führungskräfte Management gut können und Leadership fast nie und wo der größere Hebel für Dein Ergebnis liegt
wie Du prüfst, ob Du Deine besten Leute entwickelst oder heimlich festhältst und was Dich das Festhalten wirklich kostet
00:00 Intro & Anmoderation
02:08 Einstieg: Das Thema Generation
02:45 Bekennender Boomer vor 18 Auszubildenden
05:04 Selbsterfüllende Prophezeiung: Erwartung formt Verhalten
06:42 Haltung schlägt Jahrgang
09:14 Angst vor dem Neuen: KI, Smartphone und der „wissende Nutzer"
10:10 Das Gehirn als Straßennetz – von der Trampelspur zur Autobahn
12:53 Wissenstransfer zwischen den Generationen
13:15 Der Workshop mit den jungen Buchhändler:innen: „Ich bin okay, Du bist okay"
16:46 Vom Boomer zum Gen X: Warum Arne die Schublade wechselt
19:10 Etiketten helfen – bis Du in den Kontakt gehst
19:51 Niemand hört mehr zu: emotionale Vampire und echte Neugier
24:13 Bestandsaufnahme des Umfelds: love it, change it, leave it
26:54 Die Berufskrankheit von Coaches und Trainern
28:43 Prozessverantwortung statt Ergebnisverantwortung
31:38 Auftragsklärung – und was die Feuerwehr besser macht
35:43 Respekt im Vorschuss – ohne Nebenbedingungen
39:41 Hart in der Sache, weich zum Menschen (Harvard & Inselmodell)
40:30 Die Symbiose der Generationen
41:36 KI und Erfahrung: Warum Domänenwissen den Unterschied macht
43:29 Anthropic-Hackathon: Fachwissen schlägt Coding
46:55 Diesmal verändert sich das System: Rollen, Macht, Entscheidungen
50:23 Gerald Hüthers drei Pole der Selbstwirksamkeit
54:21 Vertrauen, Feedback und Menschen erblühen lassen
56:55 Geld verdienen ist kein Sinn – die Frucht, nicht der Baum
57:58 Die Kathedrale: Sinn und Motivation
1:00:05 Management vs. Leadership: 40 Karten gegen 5
1:04:52 Sind ältere Menschen die besseren Führungskräfte?
1:09:39 Führungsstärke ohne Detailwissen
1:11:25 Talente festhalten heißt Talente verlieren
1:16:12 Abschiede so gestalten, dass Menschen zurückkommen wollen
1:17:50 Schlusswort: Wahrnehmen statt bewerten
Erwähnte Links & Ressourcen
Arne Verbarg – Verbarg Consulting: https://www.verbarg-consulting.com/
Arne Verbarg auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/arne-verbarg-858641a2/
Vera F. Birkenbihl – Inselmodell der Kommunikation
Harvard-Konzept – hart in der Sache, weich zum Menschen
Simon Sinek – Sinn als Baum, Gewinn als Frucht
David Pelmer ist Wirtschaftspsychologe, Coach und Trainer. Mit „Future Skills" schafft er einen Raum für neue Perspektiven und Kompetenzen, um in einer komplexen Welt als Mensch und Organisation erfüllt und erfolgreich zu leben und zu arbeiten. Mehr: https://david-pelmer.com/
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