Future.Work.Mind.

Future.Work.Mind.

By Aurelia Hack - Organisationspsychologin und Keynote SpeakerinBusinessManagement
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Future.Work.Mind. episodes

  • #36 - Warum schlechte Meetings krank machen – und wie gute Meetings Teams stärken

    Wie lange brauchst du, um dich nach einem richtig schlechten Meeting wieder zu fangen? Fünf Minuten? Eine halbe Stunde? Was du da erlebst, hat einen Namen – und es ist einer der unterschätztesten Gesundheitsfaktoren der modernen Arbeitswelt.

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. nehme ich Meetings ernster, als es die meisten Effizienz-Ratgeber tun.

    Nicht: Wie werden Meetings kürzer? Sondern: Was machen sie eigentlich mit unserer Psyche – und warum halten wir an etwas fest, das so viele Menschen nachweislich auslaugt?

    Du erfährst:

    • Was im Gehirn passiert, wenn Meetings sich ohne Pause aneinanderreihen
    • Warum dieselben Meetings manche Menschen viel stärker belasten als andere – ein Befund, der jede Team-Debatte verändert
    • Wie Status, Kamera-Zwang und emotionale Ansteckung unbemerkt die Stimmung im Raum steuern
    • konkrete Handlungsempfehlungen für dich, dein Team und deine Organisation

    Eine Folge für alle, die führen, in Meetings sitzen oder sich fragen, warum ihr Kalender voll ist und ihre Energie leer.


    Future.Work.Mind. erscheint wöchentlich. Für Führungskräfte, HR- und People-Teams und alle, die Arbeit gesünder gestalten wollen – fundiert, klar und ohne Buzzwords.


    👉 Mehr zu mir und Möglichkeiten der Zusammenarbeit: https://www.aureliahack.com/


    Themen: Meetings und mentale Gesundheit · schlechte Meetings · Meeting Recovery Syndrome · Meeting-Kultur · Zoom-Fatigue · psychologische Sicherheit · gesunde Führung · Organisationspsychologie · Mental Health at Work · Future of Work


    Studien:

    • Microsoft Human Factors Lab (2021). Research Proves Your Brain Needs Breaks.
    • Rogelberg, S.G., Leach, D.J., Warr, P.B. & Burnfield, J.L. (2006). "Not Another Meeting!" Are Meeting Time Demands Related to Employee Well-Being?
    • Luong, A. & Rogelberg, S.G. (2005). Meetings and More Meetings: The Relationship Between MeetingLoad and the Daily Well-Being of Employee
    • Shockley, K.M., Gabriel, A.S., Robertson, D., Rosen, C.C., Chawla, N., Ganster, M.L. & Ezerins, M.E.(2021). The Fatiguing Effects of Camera Use in Virtual Meetings: A Within-Person Field Experiment.
    • Lehmann-Willenbrock, N., Meyers, R.A., Kauffeld, S., Neininger, A. & Henschel, A. (2011). VerbalInteraction Seqeunces and Group Mood.
    • Lehmann-Willenbrock, N. & Allen, J.A. (2014). How Fun Are Your Meetings?
    • Shanock, L.R., Allen, J.A., Dunn, A.M., Baran, B.E., Scott, C.W. & Rogelberg, S.G. (2013). Less Acting, More Doing.
    • Shumski Thomas, J., Olien, J.L., Allen, J.A., Rogelberg, S.G. & Kello, J.E. (2018). Faking It for the Higher-Ups.
    • Rogelberg, S.G. (2019). The Surprising Science of Meetings. Oxford University Press.
    32 min
  • #35 - Wenn der Arbeitsplatz direkt neben der Autobahn liegt – über mentale Gesundheit, die wirklich ankommt mit Nadir Wibmer (Die Autobahn GmbH des Bundes)

    Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz wird oft erst dann zum Thema, wenn längst etwas passiert ist.

    Bei der Autobahn GmbH des Bundes denkt man bewusst anders – dort, wo Menschen wenige Meter neben dem fließenden Verkehr arbeiten und ein ganz normaler Arbeitstag etwas auslösen kann, das andere ein Leben lang begleitet.

    Genau darum geht es in dieser Folge:

    Wie kümmert man sich um die mentale Gesundheit von Menschen, deren Arbeit täglich ein echtes Risiko bedeutet?

    Und wie macht man das in einer Organisation mit rund 15.000 Mitarbeitenden, die es so erst seit fünf Jahren gibt?

    Mein Gast Nadir Wibmer verantwortet Gesundheitsmanagement und Arbeitssicherheit bei der Autobahn GmbH des Bundes. Wir sprechen darüber, warum psychische Gesundheit dort kein „Soft Topic" ist, sondern unmittelbar mit Sicherheit und Leistungsfähigkeit zusammenhängt – und warum selbst fachlich starke, gut gemeinte Angebote trotzdem oft ins Leere laufen.

    In dieser Folge erfährst du:

    • warum mentale Gesundheit strategisch verankert gehört
    • welche besonderen Belastungen Menschen erleben, die direkt am fließenden Verkehr arbeiten
    • wie man mit potenziell traumatisierenden Ereignissen proaktiv umgeht
    • was hinter den preisgekrönten Gesundheitslotsinnen und -lotsen steckt
    • welche Rolle Führungskräfte und datenbasiertes Arbeiten dabei spielen
    • und um eine überraschend einfache Frage, an der Nadir gesunde Arbeit misst: Wie fühlt es sich am Sonntagabend an, wenn du an den Montag denkst?

    Eine ehrliche Folge für HR- und People-Teams, Führungskräfte und alle im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), die nicht mit der Gießkanne arbeiten wollen, sondern mit Wirkung.

    Über meinen Gast:

    Nadir Wibmer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Arbeit Menschen nicht krank macht, sondern im besten Fall sogar stärkt.
    Als Executive Leader für Arbeitssicherheit und Corporate Health bei der Autobahn GmbH des Bundes verantwortet er heute die Gesundheit und Sicherheit von über 15.000 Mitarbeitenden in einer Organisation, die wie kaum eine andere für kritische Infrastruktur und vielfältige Arbeitsbedingungen steht.
    Sein Weg führte ihn über Stationen bei der Deutschen Bahn, Continental und Vitesco Technologies, immer an der Schnittstelle von HR, Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement. Dort hat er gelernt, dass gute Konzepte allein nicht reichen: Entscheidend ist, ob sie im Alltag funktionieren: Auf der Straße, im Betrieb und im Kopf der Menschen.
    Was ihn auszeichnet, ist der Blick fürs Ganze: Nadir verbindet Arbeitsschutz, betriebliches Gesundheitsmanagement und Organisationsentwicklung zu integrierten Systemen, die nicht nur „gut gemeint“, sondern wirksam sind. Dabei geht es ihm nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um die Frage, wie man Gesundheit strukturell verankert, messbar, skalierbar und nah an der Realität der Beschäftigten.

    👉


    Die Autobahn GmbH des Bundes:

    Die Autobahn GmbH des Bundes ist die bundeseigene Gesellschaft für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung und Finanzierung der Bundesautobahnen in Deutschland. Sie agiert seit 2021 zentralisiert im Auftrag des Bundes und verantwortet bundesweit die Verkehrsinfrastruktur Autobahn einschließlich zugehöriger Anlagen und Betriebsdienste.

    👉 Mehr zu Die Autobahn GmbH des Bundes


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    #FutureWorkMind #MentaleGesundheit #PsychischeGesundheit #BGM #Arbeitssicherheit #GesundeArbeit #Führung #Resilienz #Prävention

    41 min
  • #34 - Das Impostor-Syndrom bei Führungskräften und was wir dagegen tun können

    „Bald merken alle, dass ich es eigentlich gar nicht kann."

    Diesen Satz hören wir erstaunlich oft von Menschen, die offensichtlich kompetent sind.

    Willkommen beim Impostor-Phänomen – dem Gefühl, ein Hochstapler zu sein, obwohl alle Fakten dagegensprechen.

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. gehe ich dem Phänomen auf den Grund:

    Denn Impostor-Gefühle sind selten nur ein individuelles Problem, das man mit Affirmationen wegtrainiert. Oft sind sie eine nachvollziehbare Reaktion auf bestimmte Strukturen – und genau das verändert, wo wir ansetzen sollten.

    Du erfährst:

    • Warum der Unterschied zwischen „Phänomen" und „Syndrom" alles verändert
    • Was Organisationen tun, das Impostor-Gefühle systematisch erzeugt – und vier konkrete Strukturen, die du erkennen kannst
    • Die überraschende Forschung, warum Impostor-Gedanken dich sogar zu einer besseren Führungskraft machen können
    • Konkrete Handlungsempfehlungen für dich, für Führungskräfte und für Organisationen

    Eine Folge für alle Menschen, die führen, aufsteigen oder sich allgemein fragen, warum Erfolg sich manchmal nicht wie Erfolg anfühlt.


    Future.Work.Mind. erscheint wöchentlich. Für Führungskräfte, HR- und People-Teams und alle, die Arbeit gesünder gestalten wollen – fundiert, klar und ohne Buzzwords.


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    Studien:

    • Clance, P.R. & Imes, S.A. (1978). The Impostor Phenomenon in High Achieving Women: Dynamics and Therapeutic Intervention.
    • Bravata, D.M. et al. (2020). Prevalence, Predictors, and Treatment of Impostor Syndrome: a SystematicReview.
    • Tulshyan, R. & Burey, J. (2021). Stop Telling Women They Have Imposter Syndrome.
    • Tewfik, B.A. (2022). The Impostor Phenomenon Revisited: Examining the Relationship between WorkplaceImpostor Thoughts and Interpersonal Effectiveness at Work.


    Themen: Impostor-Syndrom · Hochstapler-Syndrom · Impostor-Syndrom Führungskräfte · Selbstzweifel im Job · Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz · Psychologische Sicherheit · Gesunde Führung · Organisationspsychologie · Female Leadership · Mental Health at Work

    25 min
  • #33 - Was KI mit unserer Psyche macht – und wie wir gesund damit arbeiten

    77 Prozent der Mitarbeitenden sagen: KI hat ihren Workload erhöht. Nicht verringert. Und genau hier wird KI zum Thema für mentale Gesundheit.

    Wir reden über KI als Produktivitätswerkzeug. Aber kaum jemand fragt, was sie eigentlich mit uns macht – mit unserem Gehirn, unserem Kompetenzgefühl, unserer Fähigkeit, überhaupt noch zur Ruhe zu kommen.

    In dieser Folge geht Organisationspsychologin und Expertin für Gesundes Arbeiten Aurelia Hack drei Paradoxien nach, die fast jede:r spürt, aber kaum jemand benennt:

    • Warum macht uns ein Werkzeug, das Zeit sparen soll, am Ende erschöpfter?
    • Warum zweifeln gerade die kompetenten Menschen plötzlich an sich, seit die KI mitschreibt?
    • Und was passiert, wenn selbst die Führungskraft nicht weiß, wohin die Reise geht – aber trotzdem vorangehen muss?

    Es geht um:

    • das, was im Gehirn passiert, wenn wir nie wirklich ankommen
    • die unsichtbare Erschöpfung, die keine Kennzahl zeigt
    • die Frage, die jede Organisation gerade beantworten muss – ob bewusst oder nicht: Wie gestalten wir die Arbeit mit KI gesund für unsere Teams und unsere Mitarbeitenden?


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    Studien:

    • The Upwork Research Institute (2024). From Burnout to Balance: AI-Enhanced Work Models.
    • Sapolsky, R.M. (2004). Why Zebras Don't Get Ulcers
    • Miller, E.K. & Buschman, T.J. (2013). Cortical circuits for the control of attention
    • Leroy, S. (2009). Why is it so hard to do my work? Organizational Behavior and Human Decision Processes
    • Sparrow, B., Liu, J. & Wegner, D.M. (2011). Google Effects on Memory
    • Bandura, A. (1997). Self-Efficacy: The Exercise of Control.
    • Deci, E.L. & Ryan, R.M. (2000). The "What" and "Why" of Goal Pursuits.
    • Lieberman, M.D. (2013). Social: Why Our Brains Are Wired to Connect. Crown Publishers.
    • Ariga, A. & Lleras, A. (2011). Brief and rare mental "breaks" keep you focused: Deactivation and reactivation of task goals preempt vigilance decrements.
    • Singer, T. & Klimecki (2014). Empathy and compassion.
    • Hadley, C. & Mortensen, M. (2021). Are Your Team Members Lonely?
    • Edmondson, A. (1999). Psychological Safety and Learning Behavior in Work Teams.

    Themen: KI mentale Gesundheit · KI Burnout · Künstliche Intelligenz Arbeitsplatz · Psychologische Sicherheit · Gesunde Führung · Mental Health at Work · Future of Work


    27 min
  • #32 - Einsam im vollen Büro: Warum Einsamkeit am Arbeitsplatz krank macht – und was du dagegen tun kannst

    Einsamkeit am Arbeitsplatz ist eines der größten – und am meisten unterschätzten – Gesundheitsrisiken unserer Zeit.

    Nicht weil Menschen allein arbeiten. Sondern weil sie täglich von Kolleg:innen umgeben sind und sich trotzdem nicht gesehen fühlen.

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. spreche ich über das, worüber in den meisten Unternehmen nicht gesprochen wird: Was Einsamkeit im Job neurobiologisch auslöst, warum sie das Immunsystem verändert und das Mortalitätsrisiko erhöht – und was Führungskräfte und Organisationen wirklich dagegen tun können.

    Du erfährst:

    • Warum Einsamkeit am Arbeitsplatz nicht dasselbe ist wie Alleinsein – und warum das alles verändert
    • Welche drei Muster Einsamkeit zeigt, bevor wir sie erkennen
    • Warum Team-Events das Problem nicht lösen – und was wirklich hilft
    • Konkrete Impulse für Teammitglieder und Führungskräfte, die gegen Einsamkeit wirken

    Diese Folge richtet sich an Führungskräfte, HR-Teams und alle, die verstehen wollen, warum Einsamkeit ein wichtiges Thema für Organisationen ist und was wirklich dagegen hilft.


    Mehr zu mir und meiner Arbeit: https://www.aureliahack.com/


    Themen: Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz · Einsamkeit im Job · Psychologische Sicherheit · Gesunde Führung · Organisationspsychologie · Mental Health at Work · Burnout Prävention · Teamkultur · Future of Work

    Studien:

    • Cacioppo, J.T. & Patrick, W. (2008). Loneliness:Human Nature and the Need for Social Connection.
    • Holt-Lunstad, J. et al. (2010). Social Relationshipsand Mortality Risk: A Meta-analytic Review. PLOS Medicine.
    • Cigna U.S. Loneliness Index (2018 & 2020). CignaGroup.
    • Ozcelik, H. & Barsade, S. (2018). No Employee anIsland: Workplace Loneliness and Job Performance
    • Pinker, S. (2014). The Village Effect. Random House
    • Cacioppo, S. et al. (2016). Loneliness: ClinicalImport and Interventions.
    • Neff, K. & Germer, C. (2013). A Pilot Study andRandomized Controlled Trial of the Mindful Self-Compassion Program.
    • Hadley, C. (2021). Working Alone Together.
    • Co-op & New Economics Foundation (2017).Combatting Loneliness One Conversation at a Time.
    30 min
  • #31 - Digitaler Stress, mentale Gesundheit und die Zukunft der Arbeit mit Dr. David Bausch

    Digitale Tools sollen unsere Arbeit leichter machen.

    Doch oft passiert das Gegenteil: ständige Erreichbarkeit, zu viele Kommunikationskanäle, technische Probleme, neue Systeme, KI-Unsicherheit und das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. spreche ich mit Dr. David Bausch über digitalen Stress, seine Auswirkungen auf mentale Gesundheit und die Frage, wie Unternehmen, Führungskräfte und Teams gesünder mit digitaler Arbeit umgehen können.

    David erklärt, was digitaler Stress ist, welche zentralen Stressoren dabei eine Rolle spielen und warum es nicht reicht, nur auf individuelle Resilienz zu setzen.

    Stattdessen braucht es klare digitale Zusammenarbeit, moderne Führung, psychologische Sicherheit und eine Organisationskultur, die mentale Gesundheit ernst nimmt.

    Außerdem sprechen wir über Davids neues Buch „Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten“ und seine fünf Humane Work Factors: moderne Führung, mentale Gesundheit, Vielfalt & Inklusion, Lernentwicklung und Organisationskultur.

    Eine Folge für alle, die sich mit New Work, digitaler Zusammenarbeit, Mental Health at Work, Führung, Organisationsentwicklung und der Zukunft der Arbeit beschäftigen.


    Über meinen Gast:

    Dr. David Bausch ist ein promovierter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, dessen Forschungen die Zukunft der Arbeitswelt thematisieren. Er ist Geschäftsführer von Digi2place, eine Organisations-Beratung, die zu den Veränderungen der Arbeitswelt und der Zusammenarbeit berät. Er ist ausgebildeter systemischer Organisationsberater und im Beirat des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter. Abseits dieser Tätigkeiten lehrt er an der Hochschule Mainz, publiziert als Autor und ist regelmäßig als Keynote Speaker und Trainer aktiv.


    🔗 Mehr zu David, seinen Büchern und seiner Arbeit:

    • Buch
    • Hörbuch
    • LinkedIn


    🔗 Mehr zu mir, meiner Arbeit und Anfragen für Keynotes & Workshops: https://www.aureliahack.com/


    Keywords: digitaler Stress, Technostress, mentale Gesundheit, Mental Health at Work, moderne Führung, psychologische Sicherheit, New Work, Future of Work, digitale Zusammenarbeit, Organisationskultur, KI am Arbeitsplatz, Führungskräfteentwicklung, Human Work, David Bausch, Future.Work.Mind.

    46 min
  • #30 - Der Zusammenhang zwischen Feedback und mentaler Gesundheit – und 3 Hebel für bessere Feedback-Skills

    Feedback ist kein Kommunikationsthema.

    Es ist ein Mental-Health-Thema – und die meisten Organisationen ahnen das nicht einmal.

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. nehme ich dich mit hinter die Kulissen dessen, was in Feedback-Gesprächen wirklich passiert: neurologisch, psychologisch und systemisch.

    Du erfährst:

    • warum soziale Ablehnung im Gehirn denselben Schmerz auslöst wie ein körperlicher Treffer – und was das für Führungskräfte bedeutet
    • warum das Feedback-Sandwich messbar keine Verhaltensänderung bewirkt
    • welche Rolle Scham spielt, wenn jemand nickt, sich bedankt – und innerlich kündigt
    • Und welche Werkzeuge wirklich funktionieren: das SBI-Modell, Feedforward, Permission-based Feedback

    Ob du Führungskraft bist oder Mitarbeitende/r – du bekommst konkrete Impulse, wie du Feedback gibst, das wächst statt verletzt. Und wie du Feedback empfängst, ohne dein Selbstbild zu verlieren.

    Themen: Feedback geben | Psychologische Sicherheit | Mental Health at Work | Führung | Burnout-Prävention | Organisationspsychologie | Scham | Selbstwirksamkeit

    Studien:

    • Eisenberger & Lieberman (2003):Soziale Ablehnung aktiviert dieselben Hirnareale wie körperlicher Schmerz. UCLA, Science
    • Robert Sapolsky: Chronischer sozialer Stress und physiologische Schäden. Why Zebras Don't Get Ulcers (2004), Stanford University.
    • Paul Gilbert – Compassion-Focused Therapy, drei Emotionssysteme
    • Brené Brown – Scham vs. Schuld, Dare to Lead
    • Matthew Lieberman – Affect Labeling, UCLA, Psychological Science (2007)
    • Marshall Goldsmith – Feedforward-Konzept
    • Douglas Stone & Sheila Heen – Thanks for the Feedback
    • Gallup – State of the Global Workplace 2023
    40 min
  • #29 - Mehr Fokus, weniger Stress: Selbstfürsorge für moderne Führung

    Selbstfürsorge klingt für viele nach Wellness, Yoga und „mach mal Pause“. In Wahrheit ist sie eine der wichtigsten Führungskompetenzen unserer Zeit.

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. spricht Aurelia darüber, warum erschöpfte Führungskräfte nicht nur sich selbst belasten, sondern auch ihr Team, ihre Entscheidungen und die gesamte Arbeitskultur beeinflussen.

    Es geht um emotionale Erschöpfung, psychologische Sicherheit, Burnout-Prävention, Recovery, mentale Gesundheit im Job und die Frage, warum gute Führung immer auch bei der eigenen Selbstführung beginnt.

    Du erfährst:

    • warum Dauerverfügbarkeit kein Zeichen von Commitment ist
    • wie sich Stress von Führungskräften auf Teams überträgt
    • was echte Erholung von Wellness unterscheidet
    • warum Selbstfürsorge strukturell verankert werden muss
    • welche kleinen Rituale und Hebel sofort helfen können

    Diese Folge ist für dich, wenn du:

    • Führungskraft bist oder Teams begleitest
    • merkst, dass du viel gibst – aber selbst immer weniger Energie hast
    • nachhaltig leistungsfähig bleiben willst, ohne dich aufzureiben
    • verstehen willst, wie deine eigene Verfassung deine Führung beeinflusst
    • gesunde Selbstfürsorge mit kleinen Ritualen und Hebeln in deinen Führungsalltag integrieren willst

    🎧 Hör gleich rein – und nimm konkrete, forschungsbasierte Impulse mit, um Selbstfürsorge als echte Führungskompetenz in deinem Alltag zu verankern.


    Mehr zu mir und meiner Arbeit: https://www.aureliahack.com/

    Worum es in dieser Folge im Kern geht:

    Diese Episode verbindet aktuelle Erkenntnisse aus Organisationspsychologie und Neurobiologie mit konkreter Führungspraxis. Es geht um Selbstfürsorge als strukturelle Voraussetzung für gute Führung, um emotionale Regulation, Stress, Resilienz und die Wirkung von Führung auf Teamdynamiken.

    Besonders relevant für Führungskräfte, HR, People & Culture sowie Learning & Development, die nicht nur kurzfristige Performance steigern, sondern langfristig gesunde, leistungsfähige und vertrauensvolle Zusammenarbeit gestalten wollen.

    37 min
  • #28 - Teamkultur verbessern: 7 einfache Rituale für Vertrauen, Offenheit & starke Führung

    Warum sagen Menschen in Meetings oft nicht, was sie wirklich denken – obwohl genau das den Unterschied machen würde?

    In dieser Folge von Future.Work.Mind. spreche ich darüber, warum psychologische Sicherheit oft fehlt und wie du sie mit sieben einfachen Ritualen in deinem Team fördern kannst.

    Du erfährst:

    • warum echte Meinungen oft vor dem Meeting fallen – und im Raum verschwinden
    • welche Rolle Neurobiologie, Vertrauen und Teamdynamik dabei spielen
    • und vor allem: 7 konkrete Rituale, mit denen du dein Team sofort verändern kannst und die oftmals weniger als fünf Minuten dauern

    Diese Folge ist für dich, wenn du:

    • Führungskraft bist oder Teams begleitest
    • bessere Meetings willst (mit echten Gesprächen statt Fassade)
    • psychologische Sicherheit in deinem Unternehmen stärken möchtest
    • oder einfach verstehen willst, wie gesunde Zusammenarbeit wirklich funktioniert

    🎧 Hör gleich rein – und fördere mit einfachen, forschungsbasierten Impulsen die psychologische Sicherheit in deinem Team und deiner Organisation.


    Mehr zu mir und meiner Arbeit: https://www.aureliahack.com/


    In dieser Folge geht es um psychologische Sicherheit im Team, moderne Führung und die Frage, wie echte Zusammenarbeit entsteht. Du bekommst konkrete Impulse zu Teamkultur, Vertrauen im Team, Meetingkultur, Feedback und Fehlerkultur – ergänzt durch Einblicke aus der Organisationspsychologie und Neurobiologie (z. B. Stress, Resilienz und Vertrauen im Gehirn). Besonders relevant für Führungskräfte, HR, People & Culture sowie Learning & Development, die ihre Teamdynamik verbessern, Mitarbeiterbindung stärken und eine gesunde, leistungsfähige Unternehmenskultur entwickeln wollen.


    Studien:

    • Hobson, Bonk & Inzlicht (2017): Rituals decrease the neural response to performance failure.
    • Menon, V. (2023): 20 Years of the Default Mode Network. Neuron / Stanford University.
    • Schilbach & Redcay (2024): Synchrony AcrossBrains.
    • Mogård et al. (2023): Psychological Safety and Management Team Effectiveness.
    • Pololi et al. (2024): Psychological Safety in a Faculty Peer-Mentoring Intervention.
    • Bahadurzada, Edmondson & Kerrissey (2024): Psychological Safety as an Enduring Resource.
    • BCG (2022): Psychological Safety Levels the Playing Field for Employees.
    33 min
  • #27 - Mentale Gesundheit im Unternehmen: Vorleben, Vertrauen und echte Verbindung mit Vio Abayeva & Matthias Kühne (MCI Deutschland GmbH)

    Was bedeutet es, wenn mentale Gesundheit nicht als HR-Projekt behandelt wird, sondern als gelebte Haltung?


    In dieser Folge von Future.Work.Mind spreche ich mit Violetta Abayeva (People & Culture Manager) und Matthias Kühne (Director People & Culture) von MCI Deutschland – einer der führenden Engagement-Marketing-Agenturen mit über 120 Mitarbeitenden in Deutschland und rund 2.000 weltweit.

    MCI wurde beim Mental Health Summit 2025 von FOCUS mit gleich zwei Preisen ausgezeichnet: Best Practice und Exzellenz. Wie hat ein mittelständisches Unternehmen ohne riesige Budgets das geschafft?

    🎯 Das erwartet dich in dieser Folge:

    • Wie Covid als entscheidender Wendepunkt für MCI's Mental-Health-Strategie wirkte
    • Was die Philosophie „Freedom and Responsibility" mit psychologischer Sicherheit zu tun hat
    • Welche konkreten Maßnahmen MCI einsetzt (u.a. Open Up, Mental Health First Aid, Financial Coaching)
    • Wie man mentale Gesundheit als Führungsprinzip verschriftlicht – und warum das erst nach dem Vorleben passieren sollte
    • Was auch kleine und mittelständische Unternehmen ohne großes Budget sofort umsetzen können

    💡 Für wen ist diese Folge?HR-Verantwortliche, Führungskräfte und alle, die verstehen wollen, wie eine echte Mental-Health-Kultur entsteht – jenseits von Buzzwords und bunten Plakaten.


    Über meine Gäste:

    Zu Matthias Kühne:

    Matthias Kühne ist Director People & Culture bei MCI. Als Organisationsentwickler und Experte für Live Communication treibt er die Frage voran, wie Teams in einer Welt aus Wandel, KI und steigender Komplexität wirklich wirksam arbeiten und setzt dabei einen klaren Fokus auf Führung, Kultur und Umsetzung.


    Zu Violetta Abayeva:

    Violetta Abayeva ist Manager People & Culture bei MCI. Geprägt durch ihren Hintergrund in Wirtschaftspsychologie setzt sie sich besonders für Employer Branding und Mental Wellbeing ein. Ihr Anliegen sind menschenzentrierte Arbeitswelten, in denen Wertschätzung, Gesundheit und Entwicklung im Mittelpunkt stehen.


    Zu MCI:

    MCI ist eine global tätige Engagement Marketing Agentur. Sie gestaltet Kommunikationserlebnisse, die Menschen verbinden und aktiv einbinden – und unterstützt so Unternehmen und Verbände dabei, Innovation zu fördern und nachhaltig zu wachsen.


    Mehr zu Vio, Matthias und MCI:

    • https://www.mci-live.de/
    • https://karriere.mci-live.de/
    • Matthias Kühne | LinkedIn
    • Violetta Abayeva I LinkedIn


    🔗 Mehr zu mir, meiner Arbeit und Anfragen für Keynotes & Workshops: https://www.aureliahack.com/



    Keywords: Mentale Gesundheit, Unternehmenskultur, Mental Health am Arbeitsplatz, People & Culture, Führung, psychologische Sicherheit, MCI Deutschland, Mental Health Award, Wellbeing, HR, Burnout Prävention, Work-Life-Balance, New Work, Mitarbeitersgesundheit, Future of Work

    45 min

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