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Als Hanspeter Eisendle Anfang der 1980er Jahre die Prüfung zum staatlich geprüften Bergführer erfolgreich ablegt, hat er schon viele Gipfel und Grate gemeistert. „Meine Passion sind die Berge, das Klettern und das Bergsteigen“, sagt der gebürtige Sterzinger. Das Führen bezeichnet er bis heute dagegen etwas nüchtern als Broterwerb. "Ich habe also kein Hobby zum Beruf gemacht“, stellt Eisendle klar.
Der dreifache Familienvater lernt die Berge schon sehr früh kennen. Mit seinen Eltern hält sich der junge Hanspeter oft auf der Alm auf. Dort erlebt er Mutter und Vater „ungezwungener und glücklicher“ als in der Stadt. Daraus folgert er: „Oberhalb des Almgebietes muss es noch weniger Pflichten und Regeln geben.“ Eisendle erkundet die Bergwelt. Sie wird zu seinem Erfahrungsraum. Bis heute.
Der Südtiroler klettert weltweit, hat zahlreiche Erstbegehungen absolviert und viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Über sich, über sein Tun, über Risiko. Immer wieder kommt er auf den Leitspruch des frühen österreichischen Alpinisten Paul Preuß zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts einmal sagte: "Das Können ist des Dürfens Maß." Daran hält sich Eisendle. Und das möchte er auch noch möglichst lange tun. Solange es ihm Freude bereitet.
Bergführer
By Jörg WunramAls Hanspeter Eisendle Anfang der 1980er Jahre die Prüfung zum staatlich geprüften Bergführer erfolgreich ablegt, hat er schon viele Gipfel und Grate gemeistert. „Meine Passion sind die Berge, das Klettern und das Bergsteigen“, sagt der gebürtige Sterzinger. Das Führen bezeichnet er bis heute dagegen etwas nüchtern als Broterwerb. "Ich habe also kein Hobby zum Beruf gemacht“, stellt Eisendle klar.
Der dreifache Familienvater lernt die Berge schon sehr früh kennen. Mit seinen Eltern hält sich der junge Hanspeter oft auf der Alm auf. Dort erlebt er Mutter und Vater „ungezwungener und glücklicher“ als in der Stadt. Daraus folgert er: „Oberhalb des Almgebietes muss es noch weniger Pflichten und Regeln geben.“ Eisendle erkundet die Bergwelt. Sie wird zu seinem Erfahrungsraum. Bis heute.
Der Südtiroler klettert weltweit, hat zahlreiche Erstbegehungen absolviert und viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Über sich, über sein Tun, über Risiko. Immer wieder kommt er auf den Leitspruch des frühen österreichischen Alpinisten Paul Preuß zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts einmal sagte: "Das Können ist des Dürfens Maß." Daran hält sich Eisendle. Und das möchte er auch noch möglichst lange tun. Solange es ihm Freude bereitet.
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