Was tun, wenn die Vene nicht lang genug ist – und wie lassen sich komplexe distale und ultradistale Bypässe technisch sicher umsetzen?
In Teil 2 zur distalen und ultradistalen Bypasschirurgie spricht Prof. Dr. med. Farzin Adili mit PD Dr. med. Achim Neufang über operative Strategien bei anspruchsvollen Rekonstruktionen. Im Mittelpunkt stehen Composite-Verfahren, Brückenvenen-Bypässe, Mehrsegmentvenen und die Frage, wann eine Vene für den Bypass geeignet ist.
Weitere Schwerpunkte sind die Wahl der Bypasskonfiguration, die Vermeidung von Torsion, Spannung und Knickbildung sowie der Umgang mit stark verkalkten Zielgefäßen. PD Dr. Neufang erläutert zudem seine Vorgehensweise bei der intraoperativen Qualitätskontrolle mit Transit-Time-Flow-Messung und Duplex.
Zum Abschluss geht es um die Langzeitoffenheit von Bypässen, die Bedeutung strukturierter Nachsorge und die Frage, wie komplexe offene gefäßchirurgische Techniken an junge Kolleginnen und Kollegen weitergegeben werden können.
Die Folge bietet praxisnahe Einblicke, technische Hinweise und wichtige Denkanstöße für Gefäßchirurginnen und Gefäßchirurgen sowie für alle, die sich mit komplexer Revaskularisation beschäftigen.
Themen in dieser Episode:
•Composite-Verfahren und Brückenvenen-Bypass
•In-situ-, reversed- und non-reversed-Techniken
•Beurteilung von Venenqualität und Grenzvenen
•Mehrsegmentvenen-Bypässe und Armvenensegmente
•Bypassverlegung und Vermeidung technischer Fehler
•Distale Anastomose bei stark verkalkten Zielgefäßen
•Intraoperative Qualitätskontrolle mit Flow-Messung und Duplex
•Faktoren für Langzeitoffenheit und Nachsorge
•Ausbildung und Simulation in der offenen Gefäßchirurgie
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