Gefühlserben – der Podcast

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Gefühlserben – der Podcast episodes

  • Wie wir gute Entscheidungen treffen und schlechte vermeiden I 75
    Warum Intuition der bessere Ratgeber ist und Angst oft nur bremst Wenn wir umziehen wollen, aber nicht wissen wohin. Wenn wir kündigen möchten, aber keine Alternative haben. Wenn wir eine Beziehung beenden könnten, aber nicht sicher sind, ob es nicht doch noch eine Chance gibt – in solchen Momenten hadern wir nicht nur mit den Optionen, sondern vor allem mit uns selbst. Diese Folge von „Gefühlserben“ fragt, woran wir gute Entscheidungen erkennen, warum Intuition dabei hilft und wie tief unsere eigene Entscheidungsfähigkeit von geerbten Mustern geprägt sein kann. Themen in dieser Folge:
    • Vier Kriterien für eine gute Entscheidung – und woran eine schlechte sich schon im Moment des Entscheidens erkennen lässt
    • Warum die klassische Pro-Contra-Liste oft keine Entscheidungshilfe ist
    • Der Unterschied zwischen Bauchgefühl, Angst und Intuition – und weshalb Angst uns oft gerade vor den richtigen Schritten warnt
    • Wie geerbte Angst früherer Generationen bis heute die Berufswahl bestimmen kann
    • Was Prokrastination von echtem Innehalten unterscheidet
    Und am Ende geht es um eine persönliche Entscheidung von mir, die diesen Podcast betrifft …

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    https://www.gefuehlserben.de/gute-entscheidungen-treffen-mit-intuition/
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    23 min
  • Können wir Glück und Zufriedenheit planen? Mit Leo Heygster I 74
    Gespräch mit dem Glücksforscher Leo Heygster über die Wissenschaft des Wohlbefindens

    In der 74. Folge von „Gefühlserben“ spreche ich mit Leonard Gabriel Heygster über Glück, Zufriedenheit und die Frage, ob sich Wohlbefinden planen lässt.
    Leo hat in seinem Podcast „Humans are happy“ über fünf Jahre hinweg mehr als 200 Gespräche mit Wissenschaftler:innen, Therapeut:innen und Vordenker:innen geführt. In seinem Buch „Humans are happy – Die Wissenschaft des Wohlbefindens“ bündelt er diese Erkenntnisse zu einem Kompass für ein gelingendes Leben.
    Im Zentrum des Gesprächs steht auch Leos persönlicher Weg: von einem rationalen, distanzierten Zugang zum Thema Glück hin zu der überraschenden Einsicht, dass er von seinen Gefühlen abgeschnitten war – und wie er selbst den Zugang dazu bekommen hat.
    Im Gespräch geht es um
    • den Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit,
    • die Frage, ob sich Wohlbefinden planen lässt,
    • Heilung, Verbundenheit und Selbstfürsorge,
    • den Einfluss persönlicher Erfahrungen auf unser Glücksempfinden,
    • die Bedeutung von Gefühlen für ein gelingendes Leben.
    Der Link zum Workshop "Die Geschichten in mir" auf Mallorca vom 20. bis 22.9.2026: https://sanmolino.eu/

    Hier geht es zu Leo Heygsters Plattform "Humans are happy": https://www.humansarehappy.org/ Dort findet ihr auch die Infos zu seinem Buch "Humans are happy – die Wissenschaft des Wohlbefindens"

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    55 min
  • Geschwisterkonflikte 3: Der Kampf ums Erbe I 73
    Wenn das Ringen um Gerechtigkeit den Streit eskaliert

    Ein Testament mit überraschendem Inhalt, ein Elternhaus mit ungeklärter Zukunft, ein Konto mit seltsamen Bewegungen – und mittendrin Geschwister, die sich nicht mehr nur über Zahlen streiten, sondern über etwas viel Älteres: wer in der Familie gesehen wurde und wer nicht. 

    Der Tod der Eltern lässt die alte Ordnung noch einmal aufleben, und er macht sie endgültig. In dieser dritten und abschließenden Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte geht es darum, warum ausgerechnet der Erbstreit zum Existenzkampf werden kann – und wie ein Weg zueinander trotzdem möglich bleibt.

    Und das sind einige der Themen:
    • Warum der Erbstreit so oft zum Schauplatz alter, nie geklärter Kränkungen wird und was Melvin Lerners "Belief in a Just World" damit zu tun hat.
    • Wie unterschiedlich Gerechtigkeit verstanden werden kann und warum genau das den Streit so schwer lösbar macht.
    • Typische Eskalationsstufen: von stillem Aufrechnen über den Missbrauch von Vollmachten bis hin zu angezweifelter Testierfähigkeit.
    • Wege aus dem Konflikt: kleine Schritte, Erbmediation und die Erkenntnis, dass Heilung nicht zwingend an Versöhnung hängt.
    Für Eltern heute gilt dabei besonders: Ein klar formuliertes Testament und offene Worte über die eigenen Beweggründe können verhindern, dass aus Trauer auch noch Streit wird.

    Und zum Schluss wird es persönlich
    : Ich teile eine eigene Erfahrung, die zeigt, dass eine Geschichte nicht dort enden muss, wo sie am meisten wehtut.

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    Hier findest du die im Podcast genannten Workshops:
    https://www.gefuehlserben.de/#AngebotHome

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    22 min
  • Geschwisterkonflikte 2: Wenn der Kontakt abbricht I 72
    Zwischen Befreiung, Schutz und Strafe: der Bruch unter Geschwistern
    Ein Kontaktabbruch zwischen Geschwistern kommt selten aus dem Nichts – und er ist nicht immer nur ein Verlust, er kann auch eine Erleichterung bedeuten. In dieser Folge geht es um die Vorgeschichte des Bruchs, dessen Wurzeln fast immer in der Kindheit liegen, um seine häufigsten Auslöser und um einen Umgang damit, der nicht auf Versöhnung um jeden Preis zielt. Die Themen in dieser zweiten Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte:
    • Die Stille vor dem Bruch: Warum Kontaktabbruch fast nie plötzlich passiert, sondern das Ende eines langen Weges aus verschwiegenen Themen und ignorierten Wunden ist.
    • Zwei Gesichter eines Bruchs: Weshalb dieselbe Stille für die einen zutiefst schmerzhaft ist und für andere der erste befreite Atemzug seit Jahren.
    • Die klassischen Wendepunkte: Welche Lebensereignisse einen schwelenden Konflikt zum offenen Bruch werden lassen.
    • Heilung ohne Versöhnung: Ein Weg, mit einem Kontaktabbruch zu leben, der nicht davon abhängt, dass der andere sich ändert oder zurückkommt.
    • Für Eltern mitgedacht: Was es für den eigenen Erziehungsalltag bedeutet, wenn Kinder lernen dürfen, Konflikte auszutragen statt sie herunterzuschlucken und warum genau das Geschwisterbeziehungen stärkt statt zu gefährden.
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    22 min
  • Geschwisterkonflikte 1: Neid und Konkurrenz I 71
    Wie wir um Liebe, Anerkennung und unseren Platz in der Familie kämpfen.

    Geschwisterbeziehungen gehören zu den prägendsten und zugleich kompliziertesten Bindungen unseres Lebens. Sie begleiten uns oft ein Leben lang und sind doch häufig von Konkurrenz, Neid und Verletzungen geprägt. Warum ist das so? Liegt es wirklich an den Geschwistern selbst oder reichen die Wurzeln viel tiefer?In dieser ersten Folge einer dreiteiligen Reihe über Geschwisterkonflikte geht es um diese Dynamiken in der Tiefe, darum, wie stark familiäre Rollen, unbewusste Erwartungen und elterliche Muster diese Beziehungen prägen.
    Die Themen dieser 1. Folge zu Geschwisterkonflikten:
    • Warum Konkurrenz zwischen Geschwistern oft viel früher beginnt, als wir vermuten.
    • Welche unbewussten Rollen Kinder in ihren Familien übernehmen und wie sie ein Leben lang nachwirken können.
    • Weshalb Neid und Eifersucht häufig Ausdruck tieferer familiärer Dynamiken sind und nicht einfach Charaktereigenschaften.
    • Welche ersten Schritte helfen können, alte Geschwisterkonflikte mit neuen Augen zu betrachten und sich aus belastenden Mustern zu lösen.
    Übrigens: Diese Folge wendet sich auch an Eltern, die vermeiden möchten, Konkurrenz, Vergleiche oder Rivalität zwischen ihren Kindern ungewollt zu verstärken
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    23 min
  • Extra: War Opa dabei? Was die NSDAP-Mitgliedskartei in uns auslöst I 70
    Über die Wirkung von Schweigen, Verdrängung und den langen Schatten der NS-Zeit

    Seit die NSDAP-Mitgliederkartei online zugänglich ist, geben Millionen Menschen den Namen eines Verwandten ein und warten auf das Ergebnis. Sekunden später steht es da – und mit ihm oft eine Frage, die weit über Genealogie hinausgeht: War der Mensch, den ich kannte, wirklich der, für den ich ihn hielt? Die Datenbank-Funde berühren Erinnerungen, Loyalitäten, Scham, Erleichterung und manchmal auch alte Verletzungen, die in Familien lange ungesagt geblieben sind.

    Im Zentrum dieser Folge steht nicht nur die Einordnung der NSDAP-Mitgliederkartei, sondern auch die innere Bewegung, die sie auslösen kann: das Schwanken zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Wunsch nach Wahrheit und dem Bedürfnis, lieber nicht zu wissen. Was löst Schweigen in Familien aus, wie können transgenerationale Belastungen weiterwirken und warum ist es so schwer, Menschen in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit zu begegnen?

    Darum geht es in diesem „Gefühlserben“-Extra. Und um die Frage, ob Menschen, die nicht in der Partei waren, deswegen zu „den Guten“ zählten. Dies vorweg: nein, nicht unbedingt.

    Eine Folge über die Last der Wahrheit, die Macht des Verschwiegenen und die Frage, wie wir mit den Brüchen unserer Herkunft leben können, ohne sie zu beschönigen.
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    https://www.gefuehlserben.de/nsdap-mitgliedschaft-von-grossvater/

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    24 min
  • Wo, bitte, geht’s zu einem erfüllten Leben? I 69
    Warum wir unserem inneren Kompass oft nicht vertrauen – obwohl er das eigentlich verdient Viele von uns kennen diesen Moment: Da wäre Raum zu gestalten, Freiheit zu genießen, doch statt Aufbruch entsteht Orientierungslosigkeit. Warum ist das so? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie eigentlich den Zugang zu unserem inneren Kompass verloren ging – und wie wir ihn Schritt für Schritt wieder öffnen können. Um endlich das zu tun, was uns wirklich entspricht. Es geht um Themen wie diese:
    • warum Freiheit allein noch keine Orientierung bietet,
    • welche Rolle unser Gefühlserbe und Familienloyalitäten dabei spielen,
    • weshalb wir unser Leben oft strenger bewerten, als es das verdient,
    • was die Neurowissenschaft über gute Entscheidungen weiß,
    • und wie wir lernen können, die leisen Signale des Körpers wahrzunehmen.
     Eine Folge über Orientierung, Selbstverbundenheit und den Mut (manchmal die Zumutung), der eigenen Richtung zu folgen.
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    22 min
  • Gefuehlserben.de ist online! Unsere Vison, euer Benefit I 68
    Mit Dorothea Rohde und Juli Müller: Wie aus einer naiv dahingesagten Idee unser Portal gefuehlserben.de wurde Jetzt ist es offiziell: Unser Portal gefuehlserben.de ist online! Zu dritt feiern wir diesen Meilenstein und nehmen euch mit hinter die Kulissen. Wir sprechen darüber, was wir bei der Konzeption und Realisierung erlebt haben. Wir, das sind: Juli Müller, Dorothea und Sven Rohde. Angefangen hat alles mit einem Satz von erstaunlicher Naivität: „Okay, dann bauen wir eben ein Portal zum Thema." Daraus wurde eine neunmonatige Expedition mit steiler Lernkurve und der einen oder anderen Grenzerfahrung. Wir erzählen, was uns angetrieben hat, woran wir fast verzweifelt sind – und welche alten, überwunden geglaubten Glaubenssätze sich ausgerechnet in einer Workation zurückmeldeten. Aber vor allem geht es um euch: Was macht dieses Portal besonders, welche Zugänge zu euren ganz persönlichen Themen gibt es und wie könnt ihr daraus wirklich den Nutzen ziehen, der für euch darin steckt – innere Freiheit, Wohlbefinden, einen heilsamen Umgang mit eurem ganz persönlichen Gefühlserbe? Schaut vorbei und entdeckt es selbst: auf gefuehlserben.de
    Am 28. Juni: Workshop "Gefühlserbschaften – das Unsichtbare sichtbar machen"

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    46 min
  • Sorgen – wie sie schützen, wie sie lasten I 67
    Was Sorgen leisten, wann sie ins Grübeln kippen und warum sie oft tiefer reichen als gedacht. Die doppelte Natur der Sorge: Sie kann uns warnen, vorbereiten und schützen — und sie kann uns erschöpfen, binden und in endlosen Gedankenschleifen gefangen halten. Wir schauen darauf, wann Sorgen hilfreich sind und wann sie ihren Sinn verlieren. Außerdem geht es um die Frage, warum manche Menschen besonders schwer mit Ungewissheit leben können und wie daraus ein innerer Alarmzustand entsteht. Spannende Punkte dieser Folge:
    • Sorgen als Frühwarnsystem. 
    • Der Kipppunkt von hilfreichem Vorausdenken zu kreisendem Grübeln.
    • Die Angst vor Ungewissheit als zentraler Auslöser von Sorgen.
    • Was Sorgen in Körper und Nervensystem anrichten können.
    • Wege zu einem guten Umgang mit ihnen.
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    Am 28. Juni: Workshop "Gefühlserbschaften – das Unsichtbare sichtbar machen"

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    20 min
  • Schreckhaft, wachsam, misstrauisch – warum? I 66
     Über Hypervigilanz und die Gründe für unseren inneren Alarm

    In dieser Folge geht es um einen inneren Zustand, den viele Menschen kennen und doch nur schwer benennen können: ständige Wachsamkeit, ein feines Mitscannen der Umgebung, das schnelle Reagieren auf Stimmungen, Töne und kleinste Veränderungen. Hypervigilanz ist dabei mehr als bloße Nervosität. Sie kann Ausdruck eines Nervensystems sein, das über lange Zeit gelernt hat, auf mögliche Gefahr vorbereitet zu bleiben. Die Folge fragt danach, woher dieser innere Alarm kommen kann, welche Rolle frühe Erfahrungen und familiäre Prägungen spielen und wie sich das System langsam wieder auf Sicherheit einstimmen lässt.

    Wichtige Punkte in dieser Folge:
    • Was Hypervigilanz konkret im Alltag bedeutet und wie sie sich körperlich zeigt.
    • Warum Wachsamkeit oft eine sinnvolle Schutzstrategie war.
    • Auf welchen Wegen familiäre Geschichte und frühe Erfahrungen Alarmmuster prägen können.
    • Drei einfache Bewegungen, die beim Entspannen des Nervensystems helfen.
    • Warum äußerliche Leistungsfähigkeit oft mit innerer Anspannung einhergeht.
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    22 min

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