Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 287 - roter oder blauer Ozean?
    Im Marketing unterscheidet man zwischen blauem und rotem Ozean.  

    Im roten Ozean herrscht ein erbitterter Konkurrenzkampf. Es gibt viele Anbieter mit gleichen Leistungen und zu wenig Kunden für alle Anbieter. 
    Es herrscht Mangel und Konkurrenzkampf. 

    Im blauen Ozean ist alles anders. Es gibt wenige oder keine Anbieter mit gleichen Leistungen und damit genug Kunden für wenige Anbieter.
    Es herrscht Fülle und Marktmacht. 

    Wenn du willst, dann kannst du einen blauen Ozean erschaffen. Denn du hast deine eigenen ganz einzigartigen Fähigkeiten.  

    Gelingen wird es Dir jedoch nur unter einer Bedingung: 
    Du musst Dir selbst erlauben, einen neuen Ozean zu erschaffen. Und dann musst du anfangen. 

    Sind wir mal ehrlich. Es macht mehr Spaß, ohne Konkurrenz in einem neuen Markt zu agieren. Kunden sehnen sich danach, deine Dienstleistung oder dein Produkt kaufen zu können. Der Preis spielt keine oder nur eine untergeordnete Rolle und deine Unternehmung wächst. 

    Aber das ist oft nicht die Realität. Die meisten Firmen starten in einem umkämpften Markt. 
    Und deshalb wollte ich Dir heute mal den Gedanken mit auf den Weg geben, etwas zu erschaffen, das es noch nicht gibt, oder wofür es noch keinen Bedarf gibt, weil die Menschen davon noch nichts erfahren haben oder der Nutzen unklar ist.  

    Hier ist sprichwörtlich Neuland. Neuland schreckt viele Menschen ab. Aber sind nicht Menschen, die Neuland betreten, eben jene, die eine Gesellschaft, die die Menschheit braucht 

    Vielleicht brauchen ja alle Hausbesitzer eine Turmuhr und wissen es nur noch nicht. 
    Vielleicht brauchen ja alle Autofahrer einen Mitfahrererbonus und wissen es nur noch nicht. 

    Ich bin mir sicher, du kannst etwas finden und einen blauen Ozean erschaffen. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 286 - Haus und Hof verloren
    Das ist der Tipp, die Chance deines Lebens. Diese Aktie musst du jetzt kaufen.  

    Wie klingt das für dich? 

    Leider gibt es Menschen, die ohne Ahnung von Aktien zu haben, auf solche Aussagen vertrauen. Und die dann sogar noch Schulden aufnehmen, um in diese Aktien zu investieren. Diese Menschen kaufen Aktien mit Geld, dass nicht ihnen nicht gehört. 

    Der Plan, der dahintersteht: sich Kursgewinne auszahlen zu lassen und damit den Kredit abzubezahlen. Das kann klappen, muss aber nicht.  

    Und leider gibt es einige Menschen, die mit solch einer Vorgehensweise sprichwörtlich Haus und Hof verloren haben.  

    Denn was passiert, wenn Kredite nicht mehr abbezahlt werden können und Banken die Rückzahlung einfordern? Dann wird notfalls eben gepfändet. 

    Was war hier passiert. Es gab eine positive Marktentwicklung, in der Folge einen Hype und für einige Menschen hatte das eine Anziehungskraft.  

    Scheinbar schöne Welt mit vielen Chancen und fehlendem Einschätzungsvermögen der Risiken.  

    Doch der Reihe nach: Ein Hype lässt sich durch den Glauben charakterisieren, Kurse könnten nie wieder fallen. Analysten prognostizieren weitere und höhere Hochs. In der Berichterstattung wird oft gesagt, es würde eine Rally stattfinden. Die Chancen werden in den Vordergrund gestellt und Risiken rücken in den Hintergrund.  
     
    Jeder Hype hat ein Ende. Und deshalb empfehle ich jedem, der in Aktien investieren will, sich mit der Materie zu beschäftigen. 

    Gewinne sind toll und man freut sich drüber. Aber man muss aufpassen, dass sie einen nicht gierig machen.  

    Mit Aktien zu handeln hat sehr viel mit Emotionen zu tun. Und natürlich mit Wissen, mit Strategien, was den Ausstieg betrifft. Mit Strategien zur Absicherung bei fallenden Kursen. 

    In Aktien zu investieren ist grundsätzlich - zumindest nach meiner Auffassung – ein richtiger Weg. Einer von mehreren Wegen. Ein Weg der sich auch sicher gestalten lässt. Unabhängig von Hypes. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 285 - lieber Geld verlieren als...
    Vor einiger Zeit habe ich das Hörbuch “Lieber Geld verlieren als Vertrauen” über Robert Bosch gehört.  

    Der Titel hatte mein Interesse geweckt. Und ich fand es wirklich sehr spannend. Die Geschichte dieses Mannes und der Firma, die er aufgebaut hat, hat so viele wertvolle Lektionen parat. Und am Ende kann ich nur beipflichten. Ja, lieber Geld verlieren, als Vertrauen. 

    Warum? Ganz einfach, weil Vertrauen etwas Elementares ist, etwas Fortwährendes, etwas sehr Entscheidendes in Beziehungen zu anderen Menschen.  

    Vertrauen ist die Basis für eine gute Geschäftsbeziehung. 
    Wir vertrauen darauf, dass die Kunden bezahlen, wenn sie die Ware oder Dienstleistung erhalten haben. 
    Wir vertrauen darauf, dass unsere Bestellung pünktlich, vollständig und unversehrt eintrifft. 
    Wenn wir abends schlafen gehen, vertrauen wir darauf, dass wir morgens wieder aufwachen. 
    Wenn wir aus dem Haus und zur Arbeit gehen, vertrauen wir darauf, dass wir unseren Partner und unsere Kinder abends wiedersehen werden. 
    Wir vertrauen darauf, dass alle Dinge zu unserem Wohle geschehen. 

    Und in dem Hörbuch gab es für mich einige spannende Punkte... 

    Enttäuschtes Vertrauen. 
    Gegebenes Vertrauen. 
    Gefordertes Vertrauen. 

    Alles war dabei. Gute Zeiten und schlechte Zeiten haben dieser Mann und seine Firma erlebt. Und immer wurden Sie getragen vom Vertrauen. Geld spielt für den wirtschaftlichen Erfolg einer Firma selbstverständlich eine sehr bedeutende Rolle. Aber Vertrauen ist die Basis.  

    Und auch im privaten kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen. Ich investiere mein Geld in Menschen und Firmen, denen ich vertraue, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, die ich weiterempfehlen kann. 

    Und ich bin davon überzeugt, auf Vertrauen zu setzen, ist die richtige Entscheidung. Auch wenn es bedeutet, Geld zu verlieren.  

    Vielleicht müssen wir uns darauf wieder besinnen, vertrauenswürdig zu sein, nur zu versprechen, was wir halten können, zu beweisen, dass auf uns verlass ist. Denn ich bin überzeugt, dann wird das Geld uns folgen.  

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.  
    3 min
  • Folge 284 - ohne Geld zu Reichtum gelangen
    Eine spannende Frage hat mich wieder erreicht. Hendrik aus der Nähe von Travemünde hat sich bei mir gemeldet und wollte wissen, ob ich einen Rat geben kann, wie er zu Reichtum gelangen kann, obwohl er kein Geld hat.  

    Es gibt dazu eine Art Trockenübung. Das kennst du vielleicht noch aus dem Schwimmunterricht. Zuerst werden die Schwimmübungen außerhalb des Schwimmbeckens geübt. Und dann erst geht es ins Wasser. 

    So ähnlich funktioniert das auch bei der Reichwerden Trockenübung. 

    Du brauchst ein Schreibheft und einen Stift, und du brauchst Ausdauer und Lernbereitschaft. Denn diese Trockenübung die geht über einen langen Zeitraum. Du kannst durch diese Übung zu so viel Geld gelangen, wie du willst. Und damit – zumindest auf dem Papier – zu Reichtum gelangen. Aber diese Übung macht auch etwas mit Dir. Sie wird dafür sorgen, dass du auch im echten Leben zu mehr Geld kommst, wenn du durchhältst. 1 Jahr lang dauert diese Trockenübung und nach meiner Erfahrung halten das nur wenige Teilnehmer durch. 

    Die Frage ist also nicht nur, ob du anfängst, sondern ob du diszipliniert dabeibleibst, jeden Tag. Steter Tropfen höhlt den Stein.  

    Doch nun zum Prozedere dieser Trockenübung. Jeden Tag zahlst du einen Betrag auf dein imaginäres Konto ein. Und jeden Tag überlegst du, wofür du dein Geld einsetzt.   

    Am ersten Tag zahlst du 500 Euro auf dein Konto ein. Und danach zahlst du jeden Tag 500 Euro mehr ein als am ersten Tag, also am zweiten Tag schon 1000 Euro, am dritten Tag 1500, am vierten 2000 usw.  

    Der Kontostand wächst also ziemlich schnell an, und versetzt dich damit in die Situation überlegen zu müssen, was du mit dem Geld machst.  

    Und dann musst du dich entscheiden. Investierst du, oder konsumierst du, oder spendest du, oder was machst du mit dem Geld?

    Denke immer dran. Geld will dienlich eingesetzt werden. Geld bleibt da, wo es in guten Händen ist, wo es gute Dinge bewirken kann. Geld ist ein Ermöglicher, nicht nur für dich, sondern für alle Menschen. Geld zu besitzen, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Geld zu besitzen und verwenden zu können ist ein Privileg. Es gibt Millionen Menschen auf der Welt, die gerade einmal genug Geld haben, um sich davon Essen zu kaufen. Ende.  

    Soviel kann ich schonmal verraten. Über die gesamte Zeit – also 365 Tage - zahlst du bei dieser Trockenübung 33.397.500 € ein. 

    Doch wofür setzt du das Geld ein und welchen Einfluss hat deine Aktion auf den Kontostand am Ende des Jahres. Wird der Kontostand über 33.397.500 € oder unter 33.397.500 € liegen? 

    Kein Geld einzusetzen und nur abzuwarten, gilt übrigens nicht. Der Sinn dieser Trockenübung ist, dass du mit dem Geld ins Handeln kommst. Setzte das Geld ein und nimm die Herausforderungen an, die auf dich zukommen. 

    Jetzt wirst du vielleicht sagen: “Ich weiß doch gar nicht, für was ich mein Geld einsetzen soll” Bei so viel Geld könnte ich in so viele Dinge investieren, aber ich habe gar keine Ahnung davon, wie man investierst”.  

    Ich kann dich beruhigen. Investieren kann man lernen. Und diese Trockenübung hier ist ein wunderbarer Rahmen, es zu lernen. Es gibt bei einer Trockenübung kein reales Verlustrisiko. Aber sehr viele Chancen und eine steile Lernkurve.  

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 

    Übrigens: Ich bereite gerade ein Coaching Programm zu dieser Trockenübung vor. Incl. Begleitung über die ganze Zeit – also über 1 Jahr. Mit 53 Wochenlektionen und auf Wunsch auch mit persönlichem Telefonkontakt zu mir. Dieses Investment in ein
    6 min
  • Folge 283 - Den Kürzeren ziehen
    Patrick aus Karlsruhe ist ein aufmerksamer Hörer. Ihm ist aufgefallen, dass ich in der vergangene Podcastfolge eine Redewendung benutzt habe. Und zwar die Redewendung “den Kürzeren ziehen”. Er hat mir über meine Kontaktformular geschrieben und mich gefragt, ob diese Redewendung denn auch etwas mit Geld zu tun hat. 

    Den Kürzeren ziehen bedeutet ungefähr soviel wie unterlegen sein oder das Nachsehen haben. 

    Die Redewendung stammt aus dem Rechtswesen: Wenn es den Menschen nicht möglich war, in einer Rechtsfrage zu einer Entscheidung zu gelangen, dann wurde gelost. Zum Losen verwendete man mit Stäbchen, Halme oder Streifen. 

    Diejenige Person, die das kürzere Stäbchen, bzw. den kürzeren Halm oder Streifen zog, hatte verloren oder war damit im Unrecht. Diese Urteile per Los wurden auch als Gottesurteil angesehen. 

    Da Urteile in Rechtsfragen oft auch finanzielle Auswirkungen haben, würde ich schon sagen, dass diese Redewendung beim Thema Geld gut eingesetzt werden kann. In einem Bieterverfahren bspw. kommt Einer zum Zuge und alle anderen ziehen den Kürzeren. 

    Wo hast du schonmal den Kürzeren gezogen, und wie hast du diese Situation empfunden? Hast du etwas daraus gelernt und später davon finanziell profitiert? 

    Schreibe mir gerne über deine Erfahrungen. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    2 min
  • Folge 282 - Wenn alle nur mit Wasser kochen
    Alle kochen nur mit Wasser. Diesen Spruch kennst du sicher.  
    Er sagt aus, dass unterm Strich mehrere Personen die gleichen Voraussetzungen haben. 

    Ursprünglich wurde die Redensart benutzt, um auf die Verhältnisse von ärmeren Menschen hinzuweisen. Diese konnten es sich lediglich leisten, ihr Essen mit Wasser anstatt mit Wein oder Fleischbrühe zu kochen. 

    Und wenn sogar Dienstleister und Produkthersteller nur mit Wasser kochen, dann müssen diese eben auf andere Art und Weise den Unterschied ausmachen. Die Frage ist deshalb, ob der Dienstleister bzw. Hersteller für seine Sache brennt, ob er mit Leidenschaft dabei ist, ob er die Menschen begeistert. 

    Warum ist die Einstellung wichtig? Ganz einfach: Manchmal entscheidet eine Kleinigkeit darüber, ob du einen Kunden gewinnst, Geld an der Börse verdienst, weiterempfohlen wirst, eine Chance bekommst. 

    Ich höre immer wieder, der Markt wäre zu eng, die Jahreszeit schlecht, der Mitbewerber genauso stark, die Kundennachfrage rückläufig. 
    Doch im selben Moment gibt es jemand anderen, der den Kunden gewinnt, Geld an der Börse verdient, weiterempfohlen wird oder eine Chance bekommt. 
    Und derjenige macht aus deiner Sicht scheinbar genau das gleiche wie du.  

    Du musst verstehen, es gibt viele Menschen, Anbieter, Firmen, die 100% geben, die ihr Geschäft verstehen, die Experten sind, die gute Arbeit leisten und dennoch den Kürzeren ziehen. 

    Die meisten bieten ein Produkt oder eine Dienstleistung, dass es anderswo auch gibt.  

    Die Frage ist daher, wo ist der Unterschied zu den anderen?  
    Wenn alles gleich ist. Preis, Lieferzeit, Qualität, Umweltverträglichkeit, Google-Bewertungen, Sympathie. Wie kannst du einen Unterschied bewirken? 

    Wenn alle mit Wasser kochen – musst du eben heißer kochen. Du brauchst (mehr) Leidenschaft.  
    Schluss mit den Ausreden. Es gibt immer etwas, das du unternehmen kannst. Und wenn es nur bedeutet, mehr Leidenschaft rein zu bringen.  

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 281 - Mahnkosten
    Vor einigen Tagen kam mir eine Frage in den Sinn, auf die ich bei meiner Recherche allerdings keine Antwort fand. Die Frage lautet: wie viele Mahnkosten fallen jährlich in Deutschland an? Und wieviel davon werden wirklich beglichen? 

    Eine spannende Frage, denn ich kann mir vorstellen, dass jeder Erwachsene im Jahr mind. 2,50 Euro an Mahnkosten verursacht und in Deutschland leben rund 69 Millionen Menschen über 18 Jahre. Wenn meine Annahme stimmt, wären das 172.500.000 Euro an Mahnkosten. Und nehmen wir nun an, nur jeder zehnte Mensch bezahlt diese Mahnkosten, dann wären das immer noch 17.250.000 Euro 

    Eine wahnsinnige Summe Geld, mit der man so viel Gutes tun könnte. Und nun...  

    Vielleicht kann man das Problem irgendwie lösen und Mahnkosten überflüssig machen, indem man bei pünktlicher Zahlung eine Art von Belohnung offeriert. Oder vielleicht kann man Mahnkosten als Unternehmen ja bald automatisiert und abzugsfrei als Spende an wohltätige Organisation weiterleiten. Ja, vielleicht auch etwas ganz anderes. 

    Und damit möchte ich dich einfach ein Stück sensibilisieren. Es gibt so viele Themen in unserer Gesellschaft, hinter denen potentielle Geschäftsideen schlummern und ich bin davon überzeugt, jeder Mensch hat das Zeug, eine gute Idee zu finden und diese in eine Geschäftsidee umzusetzen. Jeder Mensch kann Unternehmer werden, kann Einnahmen generieren, kann einen Dienst für die Menschheit leisten. 

    Wenn ich heute mit dieser Podcastfolge mindestens einen Menschen dazu ermutigt habe, etwas zu ändern, was geändert gehört, dann war meine Zeit sinnvoll investiert.  

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    2 min
  • Folge 280 - Die Taschen voll machen
    Die Taschen voll machen, Geld scheffeln, einen Reibach machen... 
    Heute geht es darum, wie Redewendungen über hohen Gewinn den Anschein des Unredlichen transportieren. 

    Wer sich die Taschen voll macht, der macht guten Umsatz, der nutzt eine Gelegenheit für hohe Margen, geht aber meist auch vergleichsweise hohe Risiken ein. 

    In der Gesellschaft gilt man schnell als unredlich, wenn man mit einer Geschäftsaktivität hohe Gewinne erzielt. Aber nüchtern betrachtet, werden nur Bedürfnisse bedient und Nutzen geliefert. Und es gibt jemanden, der bereit ist, den Preis zu zahlen. Nun könnte man das Argument bringen, derjenige nutzt die Situation der Kunden aus und verlangt einen höheren Preis als notwendig wäre, aber ist es nicht seine Aufgabe als Unternehmer, seinen Gewinn zu steigern und damit für Wachstum seines Unternehmens zu sorgen. Einnahmen machen das Unternehmen finanziell stärker und sind somit auch Vorsorge für Zeiten, in denen die Einnahmen des Unternehmens sinken, stagnieren oder möglicherweise sogar zusammenbrechen.  

    Insofern muss man genau hinschauen, was mit dem Gewinn geschieht, der erwirtschaftet wird: Geht der Gewinn aus dem Unternehmen raus, oder bleibt er im Firmenvermögen? 
    Man könnte demnach konkret fragen, ob der Gewinn beispielsweise für Produktentwicklung oder Mitarbeiterfortbildung eingesetzt wird, ob er als Bonuszahlung ausgeschüttet wird oder in die stille Reserve geht. 
    Man muss auch auf den Kontext achten, in dem diese Redewendung “die Taschen voll machen” verwendet wird. Nach dem Bezahlen im Supermarkt macht jeder seine Taschen voll, um das gekaufte nach Hause zu bringen. 

    Ich plädiere dafür, jedem seinen Gewinn zu gönnen und immer davon auszugehen, dass derjenige verantwortungsvoll und dienlich mit dem erwirtschafteten Geld umgeht. Du weißt ja bereits, Geld bleibt da, wo es gut eingesetzt wird.  

    Oftmals können wir von solchen Situationen auch etwas lernen. Zum Beispiel schneller auf Marktsituationen zu reagieren, mutiger zu sein, Risiken verlässlicher zu kalkulieren usw. Neid macht uns zum Opfer, und eine Opferhaltung beim Thema Geld bringt uns finanziell gesehen nicht weiter. 

    Aber wie siehst du das? Deine Meinung interessiert mich. Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 279 - Geld in den Sand setzen
    Erst einmal vielen herzlichen Dank an alle, die mir auf die letzte Podcastfolge hin ihre Eindrücke und Erlebnisse geschildert haben. Da waren auch für mich wieder einige Sachen dabei, die meine Wahrnehmung der Situation gut ergänzt haben. Auch Rückmeldungen von Kassierenden habe ich erhalten, die mich darauf hingewiesen haben, dass der Kassierer eine offizielle Berufsbezeichnung ist und man auch mit dieser Berufsbezeichnung Kundenbindung betreiben kann. Ich will daher nochmal klarstellen, dass es mir hier weniger um die Berufsbezeichnung, sondern mehr um das Verhalten der Menschen ging. Denn es ist eben ein Unterschied, ob ich nur das Geld kassiere oder ob ich einen Verkaufsvorgang professionell und kundenbindend durchführe. 

    Doch nun zum neuen Thema und damit zu einem wichtigen Sprichwort, dass ich meinen Kindern neulich auf dem Spielplatz erklären musste. Es geht um das "Geld in den Sand setzen". 

    Wenn jemand sein Geld für etwas unsinniges ausgegeben hat oder eine defekte Ware erhalten hat, dann heißt es oft, der Käufer habe das Geld "in den Sand gesetzt." Doch wo liegt eigentlich der Ursprung für diese Redewendung? 

    Das Sprichwort stammt aus dem Mittelalter: Bei großen Turnieren galt es, den Gegner vom Pferd zu stoßen – hinunter auf den Sandboden. Der Verlierer hat sich also in den Sand gesetzt. Heute bedeutet "in den Sand setzen", etwas durch eigenes Verschulden zu verlieren oder mit etwas keinen Erfolg zu haben.  

    Wenn auch du eine Redewendung kennst, die ich hier im Podcast einmal vorstellen soll, dann schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    2 min
  • Folge 278 - Kennst du den Unterschied zwischen einem Kassierer und einem Verkäufer?
    Ich muss dir einfach darüber berichten, weil es so eindeutig ist und nach meiner Wahrnehmung doch so wenigen Menschen klar ist. Es gibt einen Unterschied zwischen einem Kassierer und einem Verkäufer. 

    Wenn ich beim Bäcker frage, was mir die Bedienung denn empfehlen kann, bin ich manchmal schon sehr erstaunt: Da habe ich schon alles erlebt: Achselzucken, Fragezeichen auf der Stirn, Beteuerungen, man sei nur eine Aushilfe, usw.  
    Jemand der etwas verkauft und seine Produkte nicht kennt ist kein Verkäufer, allenfalls ein Kassierer. 

    Wenn ich an der Supermarktkasse bezahle und dann nichts sage, dann kommt es vor, dass keinerlei Verabschiedung durch den Mitarbeiter erfolgt, sondern direkt der nächste Kunde drankommt. Manchmal kommt ein Tschüss oder eine Einwortfrage: Kassenzettel? 

    Ich frage dich nun, wo ist bei den folgenden Formulierungen der Unterschied: 

    Tschüss oder Auf Wiedersehen 
    Schönen Tag noch oder Bis zum nächsten Mal 
    Brauchen Sie den Kassenzettel oder Vielen Dank für Ihren Einkauf, hier ist der Bon. 

    Der Unterschied ist, dass die Kundenbeziehung gewürdigt wird und um Fortsetzung der Kundenbeziehung geworben wird. Und das ist das mindeste, wenn man Verkäufer ist und nicht Kassierer. 

    Ich möchte Dich in dieser Woche einladen, in Kaufsituationen einmal zu beobachten, ob du es bei deinem Gegenüber mit einem Verkäufer oder mit einem Kassierer zu tun hast. 
    Und ich möchte dich auch dazu einladen, mit Menschen über dieses Thema ins Gespräch zu kommen. Denn ich bin der Überzeugung, wir brauchen mehr Bewusstsein für diesen Unterschied zwischen Verkäufer und Kassierer. 

    Und falls du gerade selbst bemerkt haben solltest, dass du ein Kassierer bist, dann hoffe ich, du verstehst, was ich meine und warum es sich lohnt, Verkäufer zu sein. Ich bin überzeugt, dein Geldbeutel wird den Unterschied bemerken. 

    Für dich wieder eine erfolgreiche Woche und berichte mir gerne über deine Eindrücke zu dieser Folge unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt/ 
    3 min

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