Müller, Mayrhofer, Senn, Körner und Rellstab heißen die Dichter, die Schubert neben und nach Goethe vertont. Ohne Schuberts Musik wären die meisten von ihnen heute wohl vergessen. Die als „kleinmeisterlich“ geltende Lyrik befreit den Komponisten zu sich selbst – auch weil etliche Autoren seine Freunde sind. Der gegenseitige Austausch vollzieht sich auf engstem Raum und in kürzester Zeit. Verschiebt das den Blick des Komponisten für das literarische Niveau?