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Wer sitzt am Tisch, wenn KI entwickelt wird – und wessen Erfahrungen fehlen? Hannes spricht mit Stefanie und Caro darüber, wie sie zur KI gekommen sind und welche Fragen ihnen dabei wichtig geworden sind. Stefanie bringt ihren Blick aus dem Grafikdesign mit, Caro erzählt von ihrem Weg aus der Modebranche und dem Aufbau von Start-ups zu den emotionalen und gesellschaftlichen Folgen von KI.
Wir sprechen über verzerrte Trainingsdaten, stereotype Bilder und die Frage, wie automatisierte Entscheidungen bestehende Ungleichheiten fortschreiben können. Beim Thema sexualisierte Deepfakes wird besonders deutlich, warum die Perspektive der Betroffenen schon in die Entwicklung gehört. Eine einheitliche „weibliche Sicht“ behaupten wir dabei nicht: Es geht um mehr Mitbestimmung und darum, welche Werte KI-Systeme prägen sollen.
Darum geht's
Caros Wunsch zum Schluss: mehr Wohlwollen und Gemeinschaftsdenken in der Gestaltung unserer Zukunft. Diese Haltung ist für sie an kein Geschlecht gebunden. Wer mitreden und mitgestalten möchte, ist beim GMKI willkommen.
Mitmachen
Ein guter Themenabend ist vorbei – und wie geht es jetzt weiter? Genau dafür gibt es die GMKI-Community. Hannes, Chris und Freddy stellen die Plattform vor, auf der aus einem ersten Gespräch ein gemeinsames Projekt werden kann. Als Mischung aus Forum und Arbeitsraum soll sie den Austausch zwischen den Veranstaltungen lebendig halten, auch für Menschen, die nicht in Köln dabei sein können.
Freddy erzählt, wie aus seiner Erfahrung mit anderen Communities der Anstoß entstand. Chris erklärt, was sich dort gemeinsam machen lässt: an Agenten arbeiten, Dokumente austauschen oder mit Abgeordneten darüber ins Gespräch kommen, wie Politik die KI-Transformation gestalten will. Und wer erst einmal eine Frage hat oder Orientierung sucht, ist genauso willkommen.
Darum geht's
Die Plattform soll mit den Menschen wachsen, die sie nutzen. Bring deine Fragen und Ideen mit – wir freuen uns auf den Austausch.
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„Schatz, was wollen wir denn nächste Woche essen, kochen und einkaufen?“ Chris hat diese Frage an Lotti abgegeben. Seine KI-Assistentin schlägt der Familie Gerichte vor, organisiert die Einkaufsliste und erinnert morgens daran, was fürs Mittagessen vorbereitet werden kann. Im Februar war Chris noch ausgesprochen skeptisch gegenüber Agenten. Jetzt hat er eine kleine Agentenfamilie – und einen sehr konkreten Grund, sie zu mögen.
Hannes, Chris und Freddy ziehen eine Zwischenbilanz: Was funktioniert im Alltag, wo geraten Kosten und Zeitaufwand aus dem Ruder, und wie viel Eigenbau braucht es überhaupt noch? Freddy erzählt von seinem selbst aufgebauten System und einem Telefonassistenten, an dem er arbeitet. Hannes hält die Erfahrung dagegen, dass ein digitaler Helfer auch zum „glorifizierten Tamagotchi“ werden kann, das viel Betreuung braucht.
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Tipps für den Einstieg
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Was berührt uns am Kino: die Geschichte auf der Leinwand oder der Mensch, der sie spielt? Stefanie kommt tief bewegt aus „Verflucht normal“. Für sie gehört das Wissen um echte Schauspielkunst zum Erlebnis. Chris hält dagegen: Wenn ein Film dieselbe Wirkung hat, könnte ihm irgendwann egal sein, ob die Figuren KI-generiert sind. Hannes fragt, was Persönlichkeit dann noch wert ist.
Von „Findet Nemo“ und Homer Simpson bis zu Tom Holland diskutieren wir, warum wir uns mit Figuren verbunden fühlen. Beim Liebesbrief und der Hochzeitsrede verläuft die Grenze für Chris ganz anders als im Kino: Hier zählt, dass ein bestimmter Mensch seine Zeit und Aufmerksamkeit für uns aufgebracht hat. Und auf LinkedIn? Dort wächst zwischen Selbstinszenierung und generierten Beiträgen die Sehnsucht nach einem echten Gegenüber.
Darum geht's
Eine gemeinsame Grenze finden wir in dieser Folge nicht. Dafür wird klarer, was jede und jeder von uns schützen möchte. Vielleicht beginnt das ganz praktisch damit, den Bildschirm öfter auszuschalten und sich wieder zu treffen.
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Nimmt uns die KI die Arbeit weg – und was, wenn genau das die Chance ist?
In dieser Folge nehmen wir uns die Frage vor, die in fast jeder KI-Diskussion mitschwingt: Was macht künstliche Intelligenz mit unseren Jobs? Hannes, Stefanie, Chris und Freddy springen dafür in drei fiktive „Nachrichten der Zukunft" – ins Jahr 2027, 2031 und 2036. Vom düsteren Krisenszenario (brennende Rechenzentren, Rentenkürzungen, wertlose Abschlüsse) bis zur überraschend hoffnungsvollen Vision: Bürgergrundeinkommen, Pflege als attraktivster Beruf des Landes, neu erfundene Bildung.
Dazwischen diskutieren wir ehrlich und ohne fertige Antworten:
Unser Fazit: Es wird sich viel bewegen. Ob als großer Knall oder als sanfter Übergang, weiß niemand. Aber die Richtung entscheiden wir mit – nicht die Algorithmen allein.
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KI-Müdigkeit ist real: Statt uns zu entlasten, macht KI die Arbeit oft dichter, schneller und schwerer — und lässt uns nur noch mit den harten Fällen zurück. Hannes, Uli und Chris reden ehrlich darüber, was das mit uns macht — und was konkret hilft.
Das Produktivitätsversprechen geht nämlich oft nicht auf: Statt weniger zu arbeiten, schaffen wir mehr, paralleler, dichter. Wir reden über das „Hamsterrad" beim Vibe Coding, über den Stress der Pseudo-Kompetenz (Dinge tun, die man eigentlich nicht kann), über Tool-Wildwuchs und „Brain Fry" — und über den vielleicht wichtigsten Gedanken: Wenn die KI die einfachen Fälle wegfiltert, bleiben dem Menschen nur noch die schweren.
Was das für uns alle bedeutet, ist mehr als Müdigkeit.
Und natürlich: Was kann man konkret dagegen tun? Von Deep-Work-Blöcken über handschriftliche Notizen bis zur „KI-Nutzungsethik".
Take-aways für dich als Hörer:in:
Zwei Geschichten, die diese Woche perfekt zusammenpassen: Anthropics neues Modell Mythos (bzw. die abgespeckte Variante Fable) – erst zu gefährlich zum Veröffentlichen, dann freigegeben, dann von der US-Regierung wie ein Waffenexport wieder verboten. Und ein Paper namens „Europe 2031" (europe2031.ai), das genau das beschreibt, was dieser Vorfall bestätigt: Europas Abhängigkeit von den großen KI-Mächten.
Hannes, Stefanie, Uli und Chris fragen sich : War das der Weckruf zur richtigen Zeit? Können wir noch aufholen – oder sitzen wir längst am Katzentisch? Chris bringt es auf eine optimistische Formel: Wir spielen nicht auf ein totes Blatt, wir haben Asse im Ärmel (Stichwort ASML, Binnenmarkt) – wir müssen sie nur klug ausspielen. Eine Folge zwischen ehrlicher Sorge und der Überzeugung, dass Gestalten möglich bleibt – und sie endet mit einer ganz konkreten Aufgabe für dich.
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Kapitel
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In dieser Folge diskutieren Hannes und Uli die Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Privatsphäre und gesellschaftliche Auswirkungen. Sie teilen ihre Erfahrungen mit lokalen KI-Setups und spekulieren über die Zukunft der KI-Technologie.
In dieser Folge sprechen wir über Papst Leos erste Enzyklika „Magnifica Humanitas", die KI zum großen moralischen Thema macht – und darüber, wie Google auf seiner Entwicklerkonferenz das Internet von der Such- zur Antwortmaschine umbaut. Es geht um Machtkonzentration, Menschlichkeit, Arbeit und Bildung und um die Frage, ob wir KI selbstbestimmt gestalten oder uns gestalten lassen. Du erfährst, warum ausgerechnet die Kirche gerade die klarste Stimme in der Debatte ist und wo wir trotz aller Risiken optimistisch bleiben.
Key Topics:
Überall Untergangsstimmung — und dann das hier: Eine Folge, in der Hannes, Freddie und Chris das Negativhorn (fast) zur Seite legen und sich vornehmen, nur über das zu reden, was gute Laune macht. Wie sähe unser Leben aus, wenn wir KI wirklich zu unserem Vorteil nutzen? Eine Stunde Gedankenexperiment, optimistisch, manchmal verträumt, immer dann am besten, wenn einer der drei doch fast zum Horn greift.
Darum geht's:
Zwei Sätze zum Mitnehmen:
Mit dabei: Hannes, Freddie und Chris.
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