In der zweiten Folge von „Generationengerechtigkeit – der Podcast” ist Lukas Meyer zu Gast. Professor Dr. Meyer, Jahrgang 1968, studierte Philosophie, Politikwissenschaften, Geschichte und Öffentliches Völkerrecht an den Universitäten Tübingen, Berlin, St. Louis, Oxford und Yale. Nach Forschungsaufenthalten unter anderem an der Columbia University und der Harvard University wurde er 2009 Professor für Philosophie an der Universität Graz, wo er seitdem den Arbeitsbereich Praktische Philosophie leitet. Seine wissenschaftliche Tätigkeit ist international ausgerichtet – Gastprofessuren führten ihn nach China, Brasilien und Deutschland.
Meyer ist ein führender Experte auf dem Gebiet der ‚Gerechtigkeit in Zeit und Raum‘, und damit auch der Generationengerechtigkeit, einem Thema, zu dem er seit vielen Jahren publiziert. Zudem war er als einer der ersten Philosophen am Weltklimarat (IPCC) beteiligt.
Mit Jörg Tremmel spricht er über eine Vielzahl an Themen, die für Theorien der Generationengerechtigkeit von zentraler Bedeutung sind: die von ihm vertretene Suffizienz-Gerechtigkeit, die er als Sicherung grundlegender Bedürfnisse sieht; die Frage nach den Rechten zukünftiger Generationen, sowie die Bedeutung, die in die Zukunft hineinreichende (und über unsere eigene Lebenszeit hinausreichende) Projekte für uns selbst haben. Auch die Rolle kulturellen Kapitals und dessen Weitergabe an kommende Generationen wird im Gespräch eingehend erörtert.
Jörg Tremmel, der Host dieses Podcasts, hat eine außerplanmäßige Professur am Institut für Politikwissenschaft der EberhardKarls Universität Tübingen. Website: https://uni-tuebingen.de/de/76581
Er ist zudem Geschäftsführer der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Website: https://generationengerechtigkeit.info /// Instagram: @gengerecht / LinkedIn: Stiftung für zukünftige Generationen