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Referenz: ÖGARI Information kompakt – Gerinnungsdiagnostik auf der Intensivstation
Speziell in der Intensivmedizin ist die Klinik wichtiger als Laborwerte.
Punchlines der Folge:
Thrombozyten:
Intensivpatient:innen sind häufig thrombopen (Ausdruck der Krankheitsschwere), die Bestimmung der Thrombozytenzahl gibt keine Information über Thrombozytenfunktion!
Ursachen vielfältig, grob zusammengefasst:
Anm.: Einige dieser vielen Ursachen begründen einen sofortigen Handlungsbedarf in Bezug auf die auslösende Ursache, z.B. HIT II, TTP, DIC.
PTZ:
Die Prothrombinzeit ist auch auf der Intensivstation i.d.R. kein Hinweis auf eine Blutungsneigung, diagnostisch wertvoll ist sie v.a. zur Abschätzung der Leberfunktion. S. auch unsere PTZ Folge.
aPTT:
Die aPTT ist bei Intensivpatient:innen oft ausgelenkt, wobei i.d.R. keine therapiebedürftige Koagulopathie zugrunde liegt. Die Indikation für die Bestimmung sollte daher streng gestellt werden. S. auch unsere aPTT Folge.
Anti Xa:
Spiegelt die durch Heparingabe, i.d.R. LMWH, bestehende Anti Faktor Xa Aktivität wider. Evidenzbasierte Indikationen für die Bestimmung auf der Intensivstation:
Fibrinogen:
Im intensivmedizinischen Kontext spielt Fibrinogen v.a. als Akutphaseparameter im Rahmen systemischer Entzündungsreaktionen eine Rolle.
Homepage AG Gerinnung
Wir danken unseren Sponsoren für die finanzielle Unterstützung:
Angaben und Empfehlungen hinsichtlich klinischer Handlungen und Maßnahmen, sowie über Dosierungen, Applikationsformen und Indikationen von pharmazeutischen Spezialitäten, müssen vom jeweiligen Anwender auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Trotz sorgfältiger Prüfung, übernehmen die Ersteller dieses Podcasts keinerlei Haftung für inhaltliche Fehler. Dieser Podcast ersetzt keine medizinischen Lehrbücher, Leitlinien, Fachinformationen oder eine ausführliche Literaturrecherche.
By Stefan Ulbing, Keith Asselborn, Daniel Laxar, Vincenz Scharner & Martin ZbiralReferenz: ÖGARI Information kompakt – Gerinnungsdiagnostik auf der Intensivstation
Speziell in der Intensivmedizin ist die Klinik wichtiger als Laborwerte.
Punchlines der Folge:
Thrombozyten:
Intensivpatient:innen sind häufig thrombopen (Ausdruck der Krankheitsschwere), die Bestimmung der Thrombozytenzahl gibt keine Information über Thrombozytenfunktion!
Ursachen vielfältig, grob zusammengefasst:
Anm.: Einige dieser vielen Ursachen begründen einen sofortigen Handlungsbedarf in Bezug auf die auslösende Ursache, z.B. HIT II, TTP, DIC.
PTZ:
Die Prothrombinzeit ist auch auf der Intensivstation i.d.R. kein Hinweis auf eine Blutungsneigung, diagnostisch wertvoll ist sie v.a. zur Abschätzung der Leberfunktion. S. auch unsere PTZ Folge.
aPTT:
Die aPTT ist bei Intensivpatient:innen oft ausgelenkt, wobei i.d.R. keine therapiebedürftige Koagulopathie zugrunde liegt. Die Indikation für die Bestimmung sollte daher streng gestellt werden. S. auch unsere aPTT Folge.
Anti Xa:
Spiegelt die durch Heparingabe, i.d.R. LMWH, bestehende Anti Faktor Xa Aktivität wider. Evidenzbasierte Indikationen für die Bestimmung auf der Intensivstation:
Fibrinogen:
Im intensivmedizinischen Kontext spielt Fibrinogen v.a. als Akutphaseparameter im Rahmen systemischer Entzündungsreaktionen eine Rolle.
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Wir danken unseren Sponsoren für die finanzielle Unterstützung:
Angaben und Empfehlungen hinsichtlich klinischer Handlungen und Maßnahmen, sowie über Dosierungen, Applikationsformen und Indikationen von pharmazeutischen Spezialitäten, müssen vom jeweiligen Anwender auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Trotz sorgfältiger Prüfung, übernehmen die Ersteller dieses Podcasts keinerlei Haftung für inhaltliche Fehler. Dieser Podcast ersetzt keine medizinischen Lehrbücher, Leitlinien, Fachinformationen oder eine ausführliche Literaturrecherche.