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Der ADAC warnt: Der typische Neuwagengeruch ist alles andere als harmlos.
Was Autofahrerinnen und Autofahrer zwar nicht sehen können, atmen sie gegebenenfalls ab ihrer ersten Fahrt im Neuwagen ein. Denn direkt nach der Produktion geben viele Materialien wie Kunststoffe und Klebemittel im Innenraum flüchtige chemische Verbindungen ab: Diese sogenannten Ausgasungen können die Luftqualität im Fahrzeug messbar beeinträchtigen. Das passiert insbesondere bei Neuwagen.
ADAC: So schlecht steht es um die Atemluft um AutoWie stark diese Belastung tatsächlich ist, hat der ADAC gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik untersucht. Mehrere Fahrzeuge unterschiedlichen Alters wurden in einer klimatisierten Messkammer geprüft. Dort wurde genau erfasst, wie viele Schadstoffe bei verschiedenen Temperaturen in den Innenraum abgegeben werden. Zusätzlich bewerteten die Expertinnen und Experten den Geruch subjektiv.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stand der sogenannte TVOC-Wert. Er fasst alle flüchtigen organischen Verbindungen in der Innenraumluft zusammen, darunter auch bekannte Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Xylole.
Die Ergebnisse sind klar: Je jünger das Fahrzeug, desto höher ist in der Regel die Schadstoffkonzentration. Besonders der jüngste VW Golf wies deutlich höhere Werte auf als das ältere Vergleichsmodell. Auch beim chinesischen Elektroauto BYD Seal wurden erhöhte Konzentrationen gemessen.
Was Neuwagenkäufer gegen Schadstoffe tun könnenAkute Gesundheitsgefahren wurden zwar nicht festgestellt, doch alle getesteten Fahrzeuge lagen über dem vom Umweltbundesamt empfohlenen Richtwert für TVOC. Gesetzlich verbindliche Grenzwerte existieren bislang nur für Formaldehyd und gelten erst ab 2027. Bei 23 Grad blieben alle Fahrzeuge unter diesem künftigen Grenzwert. Wurden die Autos jedoch stark erhitzt, etwa um stärkere Sonneneinstrahlung zu simulieren, stiegen die Schadstoffwerte teils deutlich an. Wer also einen Neuwagen kauft, der vor der Übergabe bei hohen Außentemperaturen lange in der Sonne stand, sollte vor der ersten Fahrt einen guten alten Trick anwenden.
Denn eine einfache Maßnahme zeigte in allen Fällen Wirkung: Lüften. Das Einschalten der Fahrzeugbelüftung senkte die gemessenen Schadstoffkonzentrationen spürbar. Gerade bei neuen Fahrzeugen empfiehlt es sich daher, vor Fahrtantritt gründlich zu lüften und das Auto nicht unnötig in der Sonne stehen zu lassen.
Bleibt ein ungewöhnlich starker Geruch über Wochen bestehen, können Käuferinnen und Käufer dies schriftlich beim Händler als Mangel reklamieren, erklärt der ADAC. Wer das tatsächliche Alter seines Fahrzeugs prüfen möchte, sollte ins COC-Papier schauen. Dort ist das Datum der Endabnahme im Werk vermerkt. Aufgepasst: Die Erstzulassung im Fahrzeugschein kann davon deutlich abweichen. Was die Konzentration der ausgasenden Schadstoffe angeht, kann eine größere Zeitspanne hier aber durchaus hilfreich sein.
By Der ADAC warnt: Der typische Neuwagengeruch ist alles andere als harmlos.
Was Autofahrerinnen und Autofahrer zwar nicht sehen können, atmen sie gegebenenfalls ab ihrer ersten Fahrt im Neuwagen ein. Denn direkt nach der Produktion geben viele Materialien wie Kunststoffe und Klebemittel im Innenraum flüchtige chemische Verbindungen ab: Diese sogenannten Ausgasungen können die Luftqualität im Fahrzeug messbar beeinträchtigen. Das passiert insbesondere bei Neuwagen.
ADAC: So schlecht steht es um die Atemluft um AutoWie stark diese Belastung tatsächlich ist, hat der ADAC gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik untersucht. Mehrere Fahrzeuge unterschiedlichen Alters wurden in einer klimatisierten Messkammer geprüft. Dort wurde genau erfasst, wie viele Schadstoffe bei verschiedenen Temperaturen in den Innenraum abgegeben werden. Zusätzlich bewerteten die Expertinnen und Experten den Geruch subjektiv.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stand der sogenannte TVOC-Wert. Er fasst alle flüchtigen organischen Verbindungen in der Innenraumluft zusammen, darunter auch bekannte Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Xylole.
Die Ergebnisse sind klar: Je jünger das Fahrzeug, desto höher ist in der Regel die Schadstoffkonzentration. Besonders der jüngste VW Golf wies deutlich höhere Werte auf als das ältere Vergleichsmodell. Auch beim chinesischen Elektroauto BYD Seal wurden erhöhte Konzentrationen gemessen.
Was Neuwagenkäufer gegen Schadstoffe tun könnenAkute Gesundheitsgefahren wurden zwar nicht festgestellt, doch alle getesteten Fahrzeuge lagen über dem vom Umweltbundesamt empfohlenen Richtwert für TVOC. Gesetzlich verbindliche Grenzwerte existieren bislang nur für Formaldehyd und gelten erst ab 2027. Bei 23 Grad blieben alle Fahrzeuge unter diesem künftigen Grenzwert. Wurden die Autos jedoch stark erhitzt, etwa um stärkere Sonneneinstrahlung zu simulieren, stiegen die Schadstoffwerte teils deutlich an. Wer also einen Neuwagen kauft, der vor der Übergabe bei hohen Außentemperaturen lange in der Sonne stand, sollte vor der ersten Fahrt einen guten alten Trick anwenden.
Denn eine einfache Maßnahme zeigte in allen Fällen Wirkung: Lüften. Das Einschalten der Fahrzeugbelüftung senkte die gemessenen Schadstoffkonzentrationen spürbar. Gerade bei neuen Fahrzeugen empfiehlt es sich daher, vor Fahrtantritt gründlich zu lüften und das Auto nicht unnötig in der Sonne stehen zu lassen.
Bleibt ein ungewöhnlich starker Geruch über Wochen bestehen, können Käuferinnen und Käufer dies schriftlich beim Händler als Mangel reklamieren, erklärt der ADAC. Wer das tatsächliche Alter seines Fahrzeugs prüfen möchte, sollte ins COC-Papier schauen. Dort ist das Datum der Endabnahme im Werk vermerkt. Aufgepasst: Die Erstzulassung im Fahrzeugschein kann davon deutlich abweichen. Was die Konzentration der ausgasenden Schadstoffe angeht, kann eine größere Zeitspanne hier aber durchaus hilfreich sein.