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Ein 15-Jähriger wird auf dem Schulweg wiederholt bedroht und erpresst. Als er sich weigert, weiterhin Geld zu bezahlen, wird er brutal zusammengeschlagen. Die Folgen: Angst, Unsicherheit und der Wunsch, das Erlebte einfach zu vergessen.
In dieser Folge von GEWALTFREI sprechen wir mit Martina Amrein und Dominik Imoberdorf von der Beratungsstelle kokon über Gewalt unter Jugendlichen. Anhand eines anonymisierten Fallbeispiels zeigen sie, wie die Opferhilfe junge Menschen unterstützt – von Fragen rund um eine Strafanzeige bis hin zum Umgang mit Ängsten und dem Wiederaufbau von Sicherheit und Selbstbestimmung.
Wie können Eltern und Bezugspersonen helfen, ohne Druck auszuüben? Und weshalb fällt es gerade jungen Männern oft schwer, sich als Betroffene von Gewalt zu erkennen und Unterstützung anzunehmen?
++ TRIGGER-WARNUNG
Wir sprechen in dieser Folge über körperliche Gewalt, Drohungen und belastende Gewalterfahrungen unter Jugendlichen. Solltet ihr selbst betroffen sein oder euch Sorgen um eine Person in eurem Umfeld machen, könnt ihr euch an kokon wenden. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich.
++ GÄSTE
kokon – Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Martina Amrein, Sozialarbeiterin
Dominik Imoberdorf, Sozialarbeiter
Die Beratungsstelle kokon unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen und nach Gewalterfahrungen.
Du brauchst dringend Rat?
Website: https://www.kokon-zh.ch
Adresse: Aemtlerstrasse 17, 8003 Zürich
Telefon: 044 545 45 40
E-Mail: [email protected]
Weitere Hilfe: Opferhilfe-Telefon 142 (rund um die Uhr erreichbar)
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++ CREDITS:
Skript, Moderation und Produktion: Julia Fiechter
Studio: Studio Pas Mal
Montage: Laura Rodriguez
Musik: Adrian Fiechter
Social Media: Julia Fiechter
Grafik: Helena Appenzeller
++ FINANZIERT DURCH:
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann
Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
Gleichstellungsförderkredit Kanton St. Gallen
Lotteriegewinnfonds Schaffhausen
Philas Foundation
++ MITWIRKENDE BERATUNGSSTELLEN:
fiera Opferberatung Winterthur
frauenberatung sexuelle gewalt
BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
Fachstelle für Gewaltbetroffene Schaffhausen
Opferhilfe SG-AR-AI
Kokon Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Fachstelle OKey – Opferberatung und Kinderschutz
Castagna Beratungsstelle für in der Kindheit/Jugend sexuell ausgebeutete Menschen
Brava
Opferhilfe beider Basel
Wusstest du, dass dein Standort auf Snapchat immer und für alle sichtbar sein kann, wenn du die entsprechenden Einstellungen nicht anpasst?
In dieser Folge von GEWALTFREI sprechen wir über digitalisierte Gewalt – ein Thema, das weit über Hasskommentare oder Cybermobbing hinausgeht.
Wo beginnen Grenzüberschreitungen im digitalen Raum?
Und was können v.a. junge Menschen tun, wenn online etwas passiert, das sich nicht richtig anfühlt?
Laiya Sievi arbeitet in der Medienbildung und besucht in ihrer Tätigkeit Schulen. Sie ist für die meisten Jugendlichen eine wichtige und vor allem erste Ansprechperson, um offen über digitale Medien zu sprechen. Bei ihr können sie Sorgen, unangenehme Erfahrungen oder Grenzüberschreitungen im Internet ansprechen – gerade dann, wenn sie sonst keinen Raum oder keine Person kennen, der sie sich anvertrauen können.
Kleine Hinweise noch: In diesem Podcast verzichten wir auf das Gendern. Selbstverständlich sind dabei Menschen aller Geschlechter und Geschlechtsidentitäten mitgemeint und angesprochen. Mit unserer Sprache möchten wir niemanden ausschliessen oder unsichtbar machen.
++ GÄSTIN
Laiya Sievi
Medienbildung
Laiya Sievi arbeitet mit Kindern und Jugendlichen rund um die Themen digitale Medien, Risiken, Nutzung und Sicherheit. In Schulen schafft sie Raum für Fragen und Gespräche und bietet Jugendlichen die Möglichkeit, auch schwierige oder belastende Erfahrungen im digitalen Raum anzusprechen.
++ TRIGGER-WARNUNG & HINWEIS ZU NAMEN UND SOCIAL-MEDIA-PROFILEN
Wir sprechen in dieser Folge über digitalisierte Gewalt, Grenzüberschreitungen und belastende Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Internet. Wenn euch einzelne Inhalte unangenehm sind, pausiert die Folge oder hört sie gemeinsam mit einer vertrauten Person.
In dieser Folge werden einzelne Namen von Plattformen, Personen und Social-Media-Profilen bewusst ausgebeept. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir problematische Inhalte, Profile oder Accounts nicht zusätzlich verbreiten, reproduzieren oder ihnen weitere Aufmerksamkeit geben möchten. Für das Verständnis der Folge sind die konkreten Namen nicht relevant.
++ LINKS
Elternberatung | Pro Juventute : https://share.google/EqLYHeJ87M4tKhU3J
Jugend und Medien : https://share.google/iZuH1aPuZxjlsO7qB
Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) | Kanton Zürich : https://share.google/YVDGlv0PkrTRLnzcu
Angebote für Familien | Kanton Zürich : https://share.google/RHNzSRNkLRdQ6zZBs
Start - Opferhilfe Schweiz : https://share.google/2JTsordb7mTHa4yPm
Medien-Kindersicher: https://www.medien-kindersicher.de
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Skript, Moderation und Produktion: Julia Fiechter
Studio: Yoldaş Gündoğdu
Montage: Laura Rodriguez
Musik: Adrian Fiechter
Social Media: Julia Fiechter
Grafik: Helena Appenzeller
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Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
Gleichstellungsförderkredit Kanton St. Gallen
Lotteriegewinnfonds Schaffhausen
Philas Foundation
++ MITWIRKENDE BERATUNGSSTELLEN:
fiera Opferberatung Winterthur
frauenberatung sexuelle gewalt
BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration·
Fachstelle für Gewaltbetroffene Schaffhausen
Opferhilfe SG-AR-AI
Kokon Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Fachstelle OKey - Opferberatung und Kinderschutz
Castagna Beratungsstelle für in der Kindheit/Jugend sexuell ausgebeutete Menschen
Brava
Opferhilfe beider Basel
Sexualisierte Gewalt in der Kindheit oder Jugend geschieht häufig im nahen familiären Umfeld – und kann noch Jahrzehnte später bewusst oder unbewusst nachwirken. Viele Betroffene funktionieren lange im Alltag, bis Folgen wie Panikattacken, Ängste, Rückzug oder Schwierigkeiten in Beziehungen ihr Leben zunehmend belasten.
In dieser Folge von GEWALTFREI greifen Marina Jumo von der Beratungsstelle castagna und die Psychotherapeutin Mirjam della Betta diese Problematik auf. Anhand eines anonymisierten Fallbeispiels zeigen sie, weshalb viele Betroffene über Jahre schweigen und sich oft erst spät Unterstützung holen.
Wie können Beratung und Psychotherapie dabei helfen, das Erlebte einzuordnen und mit den Folgen umzugehen? Und wie können auch Angehörige und Eltern unterstützt werden, wenn sexualisierte Gewalt innerhalb der Familie zum Thema wird?
++ TRIGGER-WARNUNG
Wir sprechen in dieser Folge über sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen und thematisieren innerhalb der Familie.
Solltet ihr selbst betroffen sein oder euch Sorgen um eine Person in eurem Umfeld machen, könnt ihr euch an eine Opferberatungsstelle oder direkt an castagna (044 360 90 40 / [email protected] ) oder das Opferhilfe-Telefon 142 wenden.
++ GÄST:INNEN
castagna – Beratungsstelle für in der Kindheit/Jugend sexuell ausgebeutete Menschen
Marina Jumo, Sozialarbeiterin, Beraterin und Co-Leitung der Beratungsstelle castagna
Mirjam della Betta, Psychotherapeutin für Erwachsene
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++ MITWIRKENDE BERATUNGSSTELLEN:
Nach den Sommerferien häufen sich Fälle von Kindesentführungen durch einen Elternteil – etwa wenn Eltern mit ihren Kindern in ihr Herkunftsland reisen und anschliessend nicht mehr zurückkehren.
Gerade in Familien, die von Gewalt, Konflikten oder hochbelastenden Trennungssituationen geprägt sind, kann eine solche Kindesentführung als vermeintlicher Ausweg erscheinen. Für die betroffenen Kinder bedeutet sie jedoch meist einen tiefgreifenden und gewaltvollen Eingriff in ihr Leben.
In dieser Folge von Gewaltfrei spricht Anna Häseler, Sozialarbeiterin beim Internationalen Sozialdienst Schweiz, über die Realität und die Hintergründe von elterlichen Kindesentführungen. Anhand eines eindrücklichen Fallbeispiels zeigt sie auf, welche psychischen und rechtlichen Folgen eine Kindesentführung für die Betroffenen haben kann, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen und gibt Einblick in ihre Arbeit mit Familien in solchen hochbelastenden Situationen.
++ TRIGGER-WARNUNG
Wenn ihr euch unwohl fühlt, hört die Folge nicht alleine oder pausiert sie jeder Zeit.
Solltet ihr selbst betroffen sein, wendet euch an das Nottelefon: 142
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Internationaler Sozialdienst Schweiz (SSI Schweiz)
Anna Häseler, Sozialarbeiterin, M.A. Rechtswissenschaften (i.A), Transnationale Dienste
Der Internationale Sozialdienst - Schweiz (SSI Schweiz) setzt sich seit 1932 zusammen mit einem Netzwerk von Partnern in 120 Ländern für die individuellen Rechte von Kindern, Familien und Migrant*innen ein. In einem transnationalen Kontext unterstützen wir sozial, rechtlich und fachlich.
Brauchst du Hilfe, dann melde dich telefonisch oder per Mail:: :
Deutschschweiz: + 41 44 366 44 77/ [email protected]
Westschweiz & Tessin: +41 22 731 67 00/ [email protected]
Weitere Infos unter: https://www.ssi-suisse.org/de
Unterstütze den SSI-Schweiz:SERVICE SOCIAL INTERNATIONAL - SUISSE
IBAN : CH22 0078 8000 R320 7578 5
SWIFT : BCGECHGGXXX
++ CREDITS:
· Skript, Moderation und Produktion: Julia Fiechter
· Studio: Yoldaş Gündoğdu
· Montage: Laura Rodriguez
· Musik: Adrian Fiechter
· Social Media: Julia Fiechter
· Grafik: Helena Appenzeller
++ FINANZIERT DURCH:
Mitwirkende Beratungsstellen:
200 E-Mails mit Liebesbekundungen pro Tag. Liebes-Banner im Garten. Ungewollte Bestellungen im eigenen Namen. Überraschungs-Besuche im Urlaub. Auflauern von Freund:innen oder am Arbeitsplatz, befestigte Airtags am Auto, hacken des Handy – und schliesslich besitzt er sogar eine Schusswaffe. Wann hört Belästigung endlich auf?
In dieser Folge von Gewaltfrei sprechen Irina Lampart und Rebekka Forster von der Opferhilfe SG–AR–AI über die Realität von Stalking. Anhand eines eindrücklichen und langjährigen Fallbeispiels wird deutlich, wie sich das Leben Betroffener zunehmend einengt, wenn sie über Monate oder Jahre hinweg belästigt, überwacht und bedroht werden. Die psychische Belastung ist enorm –zusätzlich müssen Betroffene selbst aufwendig Beweise sammeln, damit das Geschehen strafrechtlich anerkannt wird.
++ TRIGGER-WARNUNG
Wir sprechen über Stalking und psychische Gewalt anhand eines Fallbeispiels. Wenn ihr euch unwohl fühlt, hört die Folge nicht alleine.
Solltet ihr selbst betroffen sein, wendet euch an das Nottelefon: 142
oder an die Opferhilfe SG–AR–AI: https://ohsg.ch/
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++ GÄST*INNEN
Opferhilfe SG - AR – AI
Irina Lampart, Sozialarbeiterin BSc
Rebekka Forster, Sozialarbeiterin BSc
Die Opferhilfe SG-AR-AI ist ein gemeinsames Angebot der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Das Angebot richtet sich an Menschen, die von Gewalt im Sinne des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG) betroffen sind.
Opferhilfe SG – AR – AI
Teufener Strasse 11
Postfach
9001 St. Gallen
https://ohsg.ch/
Unterstütze die Opferhilfe - Konto / Zahlbar an: CH45 0690 0016 0080 4460 0
& EXTERNE GÄSTIN:
Tech Against Violance
Simone Eymann, Geschäftsleitung
Der 2020 gegründete, gemeinnützige Verein Tech against Violence entwickelt digitale Lösungen gegen Gewalt. Zentral für die Entwicklung dieser Tools ist die enge Zusammenarbeit mit Fachstellen und Betroffenen https://www.techagainstviolence.ch
Projekte
· #withyou – gemeinsam gegen toxische Beziehungen und häusliche Gewalt unterstützt Betroffene in fünf Sprachen (DE, FR, IT, EN, ES) bei der Informationssuche, Entscheidungsfindung und Früherkennung von häuslicher Gewalt. Webseite: with-you.ch
· Safe withyou – der Online-Speicher von Beweismitteln ermöglicht Betroffenen in fünf Sprachen (DE, FR, IT, EN, ES) die sichere Dokumentation von Gewaltvorfällen im Bereich häuslicher Gewalt und Stalking. Webseite: with-you.ch/de/safe-withyou
Unterstütze Tech Against Violance:
++ CREDITS:
· Skript, Moderation und Produktion: Julia Fiechter
· Studio: Yoldaş Gündoğdu
· Montage: Laura Rodriguez
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· Social Media: Julia Fiechter
· Grafik: Helena Appenzeller
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· Eigenössisches Büro für Gleichstellung von Frau und Mann
· Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
· Gleichstellungsförderkredit Kanton St. Gallen
· Lotteriegewinnfonds Schaffhausen
· Philas Foundation
Mitwirkende Beratungsstellen:
· fiera Opferberatung Winterthur
· frauenberatung sexuelle gewalt
· BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
· FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
· Fachstelle für Gewaltbetroffene Schaffhausen
· Opferhilfe SG-AR-AI
· Kokon Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
· Fachstelle OKey - Opferberatung und Kinderschutz
· Castagna Beratungsstelle für in der Kindheit/Jugend sexuell ausgebeutete Menschen
· Brava
· Opferhilfe beider Basel
Die meisten Vergewaltigungen passieren nicht nachts im dunklen Park, sondern im bekannten Umfeld – zum Beispiel bei einem Dating-Kennenlernen. Doch was passiert nach der Tat?
In dieser Folge Gewaltfrei werfen wir gemeinsam mit Rona Schilling, Sozialarbeiterin - Beraterin FH bei der frauenberatung: sexuelle gewalt einen ehrlichen und sachlichen Blick auf den strafrechtlichen Prozess anhand eines ausführlichen Fallbeispiels.
Wir analysieren die Hürden und Chancen eines Strafverfahrens:
Ab wann greift das neue Sexualstrafrecht?
Warum werden so viele Sexualstrafverfahren eingestellt, obwohl für Betroffene, Angehörige und Behörden klar eine Straftat besteht?
Und was bedeutet der Schritt einer Anzeige emotional und bürokratisch?
Wie können Angehörige Betroffenen echten Halt bieten, ohne eine weitere Belastung zu sein?
Und nicht zuletzt: Wie gehen wir als Gesellschaft nach wie vor mit sexueller Gewalt um, wenn diese kein Einzelschicksal, sondern ein strukturelles Problem ist?
Die frauenberatung: sexuelle gewalt setzt genau hier an: Mit unermüdlicher Bildungsarbeit, Sensibilisierung und psychosozialer Unterstützung kämpft sie gegen patriarchale Machtstrukturen. Eine Folge voller Fachwissen, Empathie und notwendiger Aufklärung.
++ TRIGGER-WARNUNG
Wir sprechen über sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung anhand eines Fallbeispiels. Wenn ihr euch unwohl fühlt, hört die Folge nicht alleine oder pausiert sie jeder Zeit. Solltet ihr selbst betroffen sein, wendet euch an die Frauenberatung sexuelle Gewalt: Telefon: 044 291 46 46, [email protected] oder an das Nottelefon: 142
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++ GÄST*IN
Rona Schilling,
Sozialarbeiterin - Beraterin FH,
Frauenberatung: sexuelle Gewalt
Die Frauenberatung sexuelle Gewalt ist eine Opferberatungsstelle. Sie unterstützen Frauen*, die von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt betroffen sind. Die Beratungen sind kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym, für Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonen
Kontakt Beratungsstelle:
Frauenberatung sexuelle GewaltLetzigraben 89, 8003 ZürichTelefon: 044 291 46 46[email protected]
Spendenkonto:
IBAN: CH28 0900 0000 8004 4005 3Herzlichen Dank für IhreUnterstützung!
++ CREDITS
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++ FINANZIERUNG
· Eigenössisches Büro für Gleichstellung von Frau und Mann
· Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
· Gleichstellungsförderkredit Kanton St. Gallen
· Lotteriegewinnfonds Schaffhausen
· Philas Foundation
· Mitwirkende Beratungsstellen:
· fiera Opferberatung Winterthur
· frauenberatung sexuelle gewalt
· BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
· FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
· Fachstelle für Gewaltbetroffene Schaffhausen
· Opferhilfe SG-AR-AI
· Kokon Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
· Fachstelle OKey - Opferberatung und Kinderschutz
· Castagna Beratungsstelle für in der Kindheit/Jugend sexuell ausgebeutete Menschen
· Brava
· Opferhilfe beider Basel
Er kontrolliert mich doch nur, weil er mich liebt. - Oder?
In der 5. Gewaltfrei-Episode sprechen wir mit der BIF – Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft – über häusliche und insbesondere psychische Gewalt. Zu Gast sind Pia Allemann (Co-Geschäftsleiterin) & Nina Schifferli (Beratung).
Die BIF setzt sich aktiv gegen Gewalt an Frauen, FLINTA*, Angehörige sowie Fachpersonen ein und führt jährlich rund 3'000 Beratungen durch.
In dieser Folge sprechen wir über Arten der psychischen Gewalt & Coercive Control – wie psychische Gewalt systematisch ausgeübt wird, mit dem Ziel, Autonomie und Freiheit der Betroffenen systematisch einzuschränken.
Dabei spielt Eifersucht eine grosse Rolle: Getarnt als Fürsorge kann sie in Kontrolle umschlagen und schliesslich zu häuslicher Gewalt führen. Wir stellen uns die Frage: Was ist die Ursache für Eifersucht sowie Kontrolle, was sind die Unterschiede und gibt es überhaupt eine gesunde Eifersucht?
Anhand eines Fallbeispiels gehen wir den vier Phasen der Gewaltspirale nach und fragen, was die Red Flags von Beginn an sind, wie die Gewaltdynamik ins Rollen kommt, warum eine Trennung bei häuslicher Gewalt oft so schwerfällt und welches die gefährlichsten Phasen sind.
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++ GÄST*IN
BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
Mit Pia Allemann (Co-Geschäftsleiterin) & Nina Schifferli (Beratung).
Die BIF ist eine vom Kanton Zürich gemäss Opferhilfegesetz anerkannte Beratungsstelle für Frauen. Sie beraten vertraulich und kostenlos – auf Wunsch telefonisch, online oder vor Ort. In der Beratung klärt die BIF juristische, soziale wie auch psychologische Fragen. Angehörigen und Fachpersonen steht ebenfalls eine Beratung zu.
BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
Tel. 044 278 99 99
[email protected],
Seit dem 1. Mai wurde die 142 als schweizweite Opferhilfe-Telefonnummer lanciert.
++ CREDITS:
· Skript, Moderation und Produktion: Julia Fiechter
· Studio: Yoldaş Gündoğdu
· Montage: Laura Rodriguez
· Musik: Adrian Fiechter
· Social Media: Julia Fiechter
· Grafik: Helena Appenzeller
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· Eigenössisches Büro für Gleichstellung von Frau und Mann
· Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
· Gleichstellungsförderkredit Kanton St. Gallen
· Lotteriegewinnfonds Schaffhausen
· Philas Foundation
· Mitwirkende Beratungsstellen:
· fiera Opferberatung Winterthur
· frauenberatung sexuelle gewalt
· BIF Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft
· FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
· Fachstelle für Gewaltbetroffene Schaffhausen
· Opferhilfe SG-AR-AI
· Kokon Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
· Fachstelle OKey - Opferberatung und Kinderschutz
· Castagna Beratungsstelle für in der Kindheit/Jugend sexuell ausgebeutete Menschen
· Brava
· Opferhilfe beider Basel
Diese Folge ist Rozë Berisha, Verantwortliche Beratung der NGO Brava zu Gast. Mit ihr sprechen wir über das hochaktuelle und überaus spannende Konstrukt der geschlechtsspezifischen und häuslichen Gewalt als strukturelles Problem. Thematisiert wird, wie Gewalt und Diskriminierung durch gesellschaftliche und politische Strukturen verstärkt werden und warum Statistiken allein die Realität nicht vollständig abbilden können. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 sind überwiegend FLINTA-Personen betroffen, Täter meist Männer.
Brava arbeitet feministisch, intersektional und antirassistisch und unterstützt insbesondere Menschen in prekären Situationen, etwa geflüchtete Frauen. Die Folge beleuchtet, wie strukturelle Lücken innerhalb eines binären und heteronormativen Systems die Komplexität vieler Fälle mitprägen.
Im Fokus stehen ausserdem Empowerment-Workshops und das Stimmenprojekt von Brava, das geflüchteten Frauen Raum gibt, ihre Erfahrungen und politischen Forderungen sichtbar zu machen. Das Projekt schafft Verbindungen zwischen Betroffenen, Öffentlichkeit, Medien und Politik und macht deutlich, dass die FLINTA-Personen weit mehr verbindet als ihre Fluchterfahrung.
Auch fehlende Ressourcen, unzureichende Schutzunterkünfte und die Verantwortung der Schweizer Politik im Umgang mit häuslicher Gewalt werden thematisiert.
Die heutige Folge ist auf Hochdeutsch, um die Zugänglichkeit und Teilhabe für Klientinnen der BRAVA bestmöglich zu unterstützen.
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++ GÄST*IN
Brava: setzt sich gemeinsam gegen Gewalt an Frauen, sexualisierte Gewalt und Sexismus ein – offen, inklusiv, antirassistisch und intersektional. Mit Bildungsangeboten, Beratung, politischer Arbeit und Sensibilisierung unterstützt Brava insbesondere Menschen in prekären Situationen, damit ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben für alle möglich wird.
Mehr Informationen unter: www.brava-ngo.ch
Brauchst du Hilfe, Beratung oder mehr Informationen?
Brava
Standstrasse 42
CH–3014 Bern
031 311 38 79
www.brava-ngo.ch/de
Du möchtest Brava unterstützen und dich engagieren?
https://www.brava-ngo.ch/de/unterstuetzen/mitglied-werden
Du möchtest unterstützen, spenden oder Gönner*in werden?
Spendenkonto PC 30-38394-5
IBAN CH69 0900 00003003 8394 5
https://www.brava-ngo.ch/de/unterstuetzen/jetzt-spenden
https://www.brava-ngo.ch/de/unterstuetzen/trauerspende-and-anlassspende
https://www.brava-ngo.ch/de/unterstuetzen/goennerschaft-mitgliedschaft
MEHR ZUM STIMMENPROJEKT DER BRAVA & WEITER KAMPAGNEN
https://www.brava-ngo.ch/de/unsere-arbeit/projekt-stimmen-gefluechteter-frauen
https://sexualisiertegewalt.ch/
Link direkt zum Bestellformular: https://sexualisiertegewalt.ch/#bestellen
++ QUELLE ZU DEN STATISTIKEN:
Polizeiliche Kriminalstatistik 2025
https://www.bfs.admin.ch/news/de/2026-0089
++ CREDITS:
Skript, Moderation und Produktion: Julia Fiechter
Studio: Yoldaş Gündoğdu
Montage: Laura Rodriguez
Musik: Adrian Fiechter
Social Media: Julia Fiechter
Grafik: Helena Appenzeller
++ FINANZIERT DURCH:
Sexarbeit – ein Thema zwischen Stigma, Politik und Realität. Gemeinsam mit der FIZ und dem Sexworkers Collective beleuchten wir, wie strukturelle Gewalt, Kriminalisierung und gesellschaftliche Vorurteile das Leben von Sexarbeiter:innen prägen – aber auch, wie sich die Community gegenseitig unterstützt.
Denn obwohl Sexarbeit in der Schweiz legal ist, ist sie nicht entkriminalisiert – und genau diese Widersprüche wirken sich direkt auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen aus.
Wir diskutieren, warum nicht die Arbeit selbst, sondern die Bedingungen oft das Risiko für Gewalt erhöhen – und welche Rolle Entkriminalisierung und Entstigmatisierung für mehr Schutz und Rechte spielen.
Die heutige Folge ist auf Hochdeutsch, um die Zugänglichkeit und Teilhabe für Migrantinnen sowie Klientinnen der FIZ bestmöglich zu unterstützen.
++TRIGGERWARNUNG:
Wir möchten eine Triggerwarnung aussprechen: Bitte achtet beim Zuhören gut auf euch selbst. Sollten die Inhalte Unbehagen auslösen, hört den Podcast am besten nicht alleine oder pausiert die Folge jederzeit.“
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++GÄST*INNEN
SEXWORKERS COLLECTIVE
Möchtest du Teil des Sexworkers Collective werden oder mehr über das Kollektiv erfahren:
https://www.instagram.com/sxw_collective/
https://sexworkers.ch/
FIZ FACHSTELLE FRAUENHANDEL UND FRAUENMIGRATION
Die FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration setzt sich für den Schutz und die Rechte von Migrant*innen ein, die von Gewalt und Ausbeutung betroffen sind. Zu diesem Zweck führt sie die Beratungsstelle für Migrantinnen und das spezialisierte Opferschutzprogramm für Betroffene von Menschenhandel.
Die FIZ Personen, die von Menschenhandel betroffen sind, umfassende Unterstützung und Begleitung - unabhängig davon, ob Betroffene mit den Behörden kooperieren oder nicht - vertraulich und kostenlos.
Sie beraten, unterstützen und begleiten Frauen, trans Menschen und Männer:
Brauchst du Hilfe ?
Telefon: +41 44 436 90 00
WhatsApp: +41 76 596 15 63
Kontakt
FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
Hohlstrasse 511
8048 Zürich
WEBSEITE: https://www.fiz-info.ch/de/
MAIL : [email protected]
++ QUELLE ZU STATISTIKEN :
Procore-Gewalt Studie
https://procore-info.ch/wp-content/uploads/2024/11/Rapport_ProCore_241025.pdf
https://www.instagram.com/p/DUqD4U8DAKP/?img_index=4&igsh=dHZhMHp5bTRleGJm
ESWA zu Polizeigewalt
https://www.eswalliance.org/police_research_brief
++ CREDITS:
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++ FINANZIERT DURCH:
Wenn es um häusliche Gewalt geht, werden die kleinsten Betroffenen in der Debatte oft vergessen – doch ihre Seele vergisst nicht. Häusliche Gewalt hinterlässt Spuren, die ein Leben lang im unsichtbaren Rucksack mitgetragen werden.
Auswirkungen zeigen sich oft schon im Kindesalter, prägen aber die gesamte Entwicklung bis weit ins Erwachsenenleben hinein.
In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Ilona Karsai von der Fachstelle Okey, die gewaltbetroffene Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und deren Angehörige unterstützt.
Anhand eines Fallbeispiels eines Kindes, das einen sexuellen Übergriff im sozialen Nahraum erlebt hat, zeigen wir auf, wie Fachstellen unterstützen können, aber auch: Wie können wir als Gesellschaft besser hinschauen?
Wir gehen der Frage nach, welche Überlebensstrategien Kinder entwickeln und wie sich Verhaltensauffälligkeiten äussern, wenn sie Gewalt erfahren.
TRIGGERWARNUNG:
Aufgrund der Schwere dieser Themen möchten wir eine Triggerwarnung aussprechen: Bitte achtet beim Zuhören gut auf euch selbst. Sollten die Inhalte Unbehagen auslösen, hört den Podcast am besten nicht alleine oder pausiert die Folge jederzeit.“
SOCIAL MEDIA
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BRAUCHST DU ODER JEMAND IM UMFELD DRINGEND HILFE?
Dann melde dich beim 24/7-TELEFON: 044 455 21 42
Oder schreibe eine Mail an : [email protected]
Meldestellen:
https://www.okeywinterthur.ch
Für Kinder: https://www.okeywinterthur.ch/beratung/kinder-and-jugendliche
Für Eltern: https://www.okeywinterthur.ch/beratung/eltern-and-angehoerige
Die Okay ist für dich da von Montag bis Freitag 9–12 Uhr und 13–17 Uhr
...wenn du körperliche, psychische und/oder sexualisierte Gewalt erlebt oder miterlebt hast.
...wenn du Gewalt zwischen deinen Eltern miterlebt hast.
...wenn du bedroht oder mit Worten verletzt worden bist.
...wenn du Angst hast, nach Hause zu gehen.
…wenn du alleine nicht mehr weiter weist.
…wenn du Übergriffe im Internet erlebt hast.
Du kannst uns alleine oder in Begleitung einer Freundin, eines Freundes oder einer Vertrauensperson treffen. Mit dir zusammen suchen wir nach Lösungen und planen – wenn nötig – weitere Schritte.
Wir stehen unter einer strengen Schweigepflicht. Ohne dein Wissen dürfen wir mit niemandem über das Besprochene reden. Mit deinen Eltern nehmen wir nur Kontakt auf, wenn du einverstanden bist.
Kontakt:
Fachstelle OKey
Opferberatung und Kinderschutz
General-Guisan-Strasse 47 8400 Winterthur
052 245 04 04 [email protected]
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