Nicht alles, das vom Flugpersonal besprochen wird, ist für die Ohren der Passagiere bestimmt. Wir verraten euch, was hinter bestimmten Nummern und Codes steckt.
Small-Talk bleibt auch im Flugzeug
nicht aus. Doch tauscht sich die Crew über ihre Alltagserlebnisse aus oder
steckt womöglich mehr dahinter? Wir verraten euch, was sonst nur angehende Piloten und Co. wissen, nämlich was die Nummer 7500 und weitere Codes bedeuten.
Im Video geben wir euch Tipps, wie ihr bei euren Reisen euren Geldbeutel schont.
LinkGünstig Urlaub machen: 5 Geheimtipps„7500: if you feel a knife“ – diese wichtigen Codes gibt es
Ihr habt schon einmal ein Gespräch
des Bordpersonals belauscht? Dabei ging es um nichts Wichtiges und es ist auch
keine vierstellige Zahl gefallen? Dann war vermutlich alles im grünen Bereich
und ihr seid heil gelandet. Alle Flugzeuge arbeiten mit Codes.
Diese sind vierstellig und werden bei der Radarfreigabe zugeteilt und von der
Crew eingestellt. Der Radarlotse kennt dann automatisch die Situation des
Flugzeuges.
Doch der Pilot kann diesen Code jederzeit ändern, wenn zum Beispiel
die Zahlenreihe „7500“ fällt. Das sollte dann auch möglichst zügig geschehen, denn
„7500: if you feel a knife“ heißt nichts anderes als: das Flugzeug wurde
entführt. Piloten kennen noch weitere alarmierende Codes. „7600: if you hear nix“ steht für einen ausgefallenen Funkverkehr und „7700: if you go to heaven“
bedeutet Notfall.
Manchmal kann der Urlaub auch den Alltag attraktiver erscheinen lassen.
Link[Galerie] 19 Urlaubs-Momente, in denen ihr euch wieder auf die Arbeit freutWelche weiteren Codewörter kennt das
Bordpersonal?
Das Personal in Flugzeugen muss
sensibel kommunizieren, schließlich dürfen die Passagiere an Bord nicht
verunsichert oder in Panik versetzt werden. Daher gibt es einige geläufige
Fachbegriffe.
Die Bordküche heißt „Galley“ und kann einer Aussprache unter vier
Augen dienen. Mit „BIN“ wird das Gepäckfach über den Köpfen der Passagiere
betitelt. Der Passagier selbst wird zum „PAX“. Wenn „Delta kaputt ist“, gibt es
mit der Toilette D ein Problem. Benötigt ein Passagier „10Alpha Extensions“,
braucht der Passagier in Reihe 10 einen Verlängerungsgurt.
Link„Hugo an Bord“: Was steckt dahinter?
Ist von einem „Hugo“ die Rede, handelt
es sich vermutlich um einen verstorbenen Fluggast. Es kann aber natürlich nicht
ausgeschlossen werden, dass ein leibhaftiger Hugo zur Crew oder den Passagieren
gehört.
Fluggäste, die während des Flugs gestorben sind oder als Leiche
transportiert werden, heißen in Deutschland in Airline-Kreisen „Hugo“. Dies steht
für „human gone“. Weltweit üblich ist die Bezeichnung „HR“ für „human remains“.
Fliegt ihr mit einer amerikanischen Airline und es wird eindringlich von einem
gewissen „Jim Wilson“ gesprochen, weilt dieser vermutlich ebenfalls nicht mehr
unter den Lebenden.
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