das Auto. Nicht selten hat der Marder seine Krallen im Spiel. Wir verraten, wie
sich Schäden vermeiden lassen.
Warum
ausgerechnet der Motorraum?
Der Motorraum
eines Fahrzeuges scheint Marder magisch anzuziehen. Doch warum eigentlich? Marder
sind neugierig und erkunden gern unbekanntes Terrain. Hinzu kommt die wohlige
Wärme in einem nach längerer Tour abgestellten Wagen. Der Marder verwechselt euer
Auto mit einer kuscheligen Höhle, die er nur ungern wieder verlässt.
Der Motorraum
wird zum Revier erklärt. Dies geschieht durch das Setzen von Duftmarken. Artgenossen
reagieren darauf äußerst aggressiv. Bei diesen Revierkämpfen werden Kabel und
Schläuche schnell beschädigt und angenagt. Spuren im Motorraum hinterlassen
auch Marder, die lediglich aus Spieltrieb oder Langeweile Gefallen an Kabeln
und Isolierungen finden.
LinkWo schlägt
der Marder am häufigsten zu?
Marderspuren
lassen sich an unterschiedlichen Stellen im Fahrzeug finden. Die Ummantelungen
des Zündkabels sind ein beliebtes Kaumaterial. Das Ergebnis: Ihr bekommt
Probleme beim Starten oder der Motor setzt komplett aus. Überhitzt der Motor
schnell, ist wahrscheinlich der Kühlwasserschlauch beschädigt.
Fehler in der
Elektronik deuten auf Kurzschlüsse aufgrund beschädigter Kabelschläuche und
Isolierbänder hin. Richtig gefährlich wird es, wenn sich der Nager über die
Bremsleitungen hergemacht hat und daraufhin die Bremswirkung des Wagens
nachlässt.
Diese Fahrzeuge hätten Marder bestimmt gern als Domizil:
Link4 Tipps, die
die gefährlichen Nager fernhalten
Wollt ihr verhindern,
dass Marder im Motorraum eures Wagens campieren, könnt ihr einiges dafür tun.
Motorraum
auf die hinterlassenen Duftmarken und werden dadurch angelockt. Säubert ihr den
Motorraum gründlich, finden ihn Marder weniger attraktiv. Verwendet dabei
spezielle Reinigungsmittel, welche die empfindlichen Teile nicht angreifen.
Augen auf bei
der Parkplatzsuche
Stellt ihr
den Wagen an hellen und belebten Orten ab, lassen sich Marder weniger häufig im
Motorraum nieder. Bei einem Garagenwagen reduziert sich das Risiko deutlich.
Weniger gefährdet sich auch Autos auf abschließbaren Parkplätzen.
Ultraschall gegen
können Ultraschall nicht wahrnehmen. Für im Motorraum untergekommene Marder
wird es jedoch schnell ungemütlich und sie ergreifen vor den hochfrequentierten
Tönen die Flucht. Entsprechende Geräte lassen sich im Motorraum anbringen und
direkt mit der Bordelektronik verbinden.
Marder
mechanisch abwehren
Durch die
Anbringung von Kabelschutzschläuchen könnt ihr verhindern, dass Kabel angenagt
werden. Marder scheitern in der Regel an den harten Ummantelungen aus
Kunststoff oder Metall. Ein Schutzgitter, am Unterboden befestigt, verwehrt
Mardern den Einstieg. Zugänge zum Motorraum könnt ihr auch mithilfe eines feinen Maschendrahts verschließen.
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