sind alle gleich? Nicht ganz. Taucht ein roter Balken auf, ist etwas anders.
Wir klären euch auf, welche Fahrzeuge damit herumfahren.
Was bedeuten
Autokennzeichen mit roten Balken?
Befindet sich
ein roter Balken am rechten Rand des Kennzeichens, ist es kein einfaches Nummernschild mehr. Es
handelt sich dann um ein internationales Überführungszeichen, genauer um ein
Zollkennzeichen. Sie sind auch als Ausfuhr- oder Importkennzeichen bekannt.
Seht ihr ein Nummernschild mit rotem Balken, kann das
zugehörige Fahrzeug in das EU-Ausland exportiert werden. Der Import von Fahrzeugen aus dem Ausland ist mit diesem Nummernschild nicht möglich. Sie gelten
ein Jahr und die genaue Gültigkeitsdauer steht im roten Balken
LinkWie kann das
Kennzeichen beantragt werden?
Soll ein Gebrauchtwagen
ausgeführt werden, muss ihn die Kfz-Zulassungsstelle zunächst genauer unter die
Lupe nehmen und prüfen, ob das Fahrzeug überhaupt exporttauglich ist. Die
Kosten für Ausfuhrkennzeichen können sich unterscheiden und sind zum Beispiel
abhängig von den Verwaltungskosten, welche die Zollstelle erhebt.
Für den Geltungszeitraum
des Exportkennzeichens wird keine Kfz-Steuer fällig, da das Fahrzeug im Ausland
genutzt wird und in der Regel nicht auf Deutschlands Straßen unterwegs ist. Ihr könnt das Exportkennzeichen bei der zuständigen Kfz-Zulassungsstelle
beantragen. Auch das Straßenverkehrsamt gibt die Schilder mit rotem Balken aus.
Ihr wollt möglichst sicher in den Urlaub fahren? Im Video erfahrt ihr Tipps.
LinkVerkehrssicherheit: Tipps für den UrlaubWas kosten
Zollkennzeichen und Zollversicherung?
Wie bereits
erwähnt, gibt es bei den anfallenden Kosten Unterschiede. Die Kosten können
damit nicht pauschalisiert, sondern nur ungefähr wiedergegeben werden. Die Zulassungsstelle wird eine Amtsgebühr
erheben. Diese liegt bei etwa 45 Euro. Das Kennzeichen muss individuell
hergestellt und geprägt werden. Hierfür werden zirka 40 Euro verlangt.
Wer mit einem
Zollkennzeichen unterwegs ist, braucht auch eine Zollversicherung. Diese variiert
und ist abhängig von der Dauer und der SF-Klasse des Fahrzeugführers. Monatlich
ist hier mit einem Kostenpunkt von etwa 60 Euro zu rechnen.
Weiterhin ist eine gültige TÜV-Plakette als Nachweis für die Fahrtüchtigkeit des Wagens vorgeschrieben. Ist
der TÜV abgelaufen, muss das Auto erst durch die Prüfung, was mit weiteren Kosten