(Bildquelle: Disney, Lucasfilm / Bearbeitung: GIGA)
Vor langer Zeit war es noch einfach. Eine Trilogie, drei Filme und die Reihenfolge war klar. Schon mit der zweiten Star-Wars-Trilogie wurde die Chronologie aber durcheinander gebracht. Mittlerweile sind zahlreiche Filme, Serien und Animationsserien mit Geschichten aus einer weit, weit entfernten Galaxis erschienen. In welcher Reihenfolge schaut man die Star-Wars-Titel am Besten?
Mit „The Mandalorian & Grogu“ gibt es ein neues Kino-Abenteuer. Wie reiht sich der Film in die Serie ein? Alle Star-Wars-Inhalte, ob Film oder Serie, könnt ihr in einem Abonnement bei Disney+ sehen.
So seht ihr die komplette „Star Wars“-Saga, ohne euch zu spoilern
Die Antwort auf die Frage nach der richtigen Star-Wars-Reihenfolge ist komplizierter, als einen Womp-Ratten-Treffer auf zwei Meter zu landen. Denn die eine „richtige“ Art, die Saga zu erleben, gibt es nicht. Je nachdem, ob ihr absolute Neulinge, alteingesessene Fans oder Eltern seid, die ihre Kinder an die Macht heranführen wollen, passt eine andere Reihenfolge besser zu euch. Wir bringen Licht ins Dunkel und stellen euch die wichtigsten Optionen vor, damit euer nächster Film-Marathon ein voller Erfolg wird.
Welche Reihenfolge ist die beste für euch? Eine Entscheidungshilfe
Bevor ihr euch in die Listen stürzt, hier eine kleine Orientierungshilfe. Wählt den Weg, der am besten zu euch passt:
- Für absolute Anfänger (Der Purist): Startet mit der Reihenfolge nach Veröffentlichung. So erlebt ihr die Geschichte genau so, wie sie über Jahrzehnte im Kino erzählt wurde. Die großen Überraschungen und Wendungen der Original-Trilogie entfalten so ihre volle Wirkung.
- Für die komplette Geschichte (Der Chronist): Wählt die chronologische Reihenfolge. Wenn ihr die gesamte Saga von den Anfängen der Jedi bis zum Aufstieg der Ersten Ordnung verstehen und die Entwicklung von Charakteren wie Anakin Skywalker lückenlos nachvollziehen wollt, ist das euer Weg.
- Für erfahrene Filmfans (Der Taktiker): Probiert die Machete-Order. Diese alternative Reihenfolge stellt die Geschichte von Luke Skywalker in den Mittelpunkt und behandelt die Prequels als eine Art langen Flashback. Sie ist ideal, wenn ihr die Filme schon kennt und eine neue, dramaturgisch spannende Perspektive sucht.
Die komplette Timeline: Alle Filme
- Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung (1977)
- Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980)
- Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)
- Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999)
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002)
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (2005)
- Star Wars: The Clone Wars (2008)
- Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (2015)
- Rogue One: A Star Wars Story (2016)
- Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi (2017)
- Solo: A Star Wars Story (2018)
- Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers (2019) The Mandalorian & Grogu (2026)
Der neueste Film „The Mandalorian & Grogu“ spielt zwischen dem letzten Teil der ersten und dem ersten Teil der jüngsten Trilogie.
Wollt ihr die Filme so schauen, wie es auch die Handlung chronologisch vorgibt, geht so vor:
- Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999)
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002)
- Star Wars: The Clone Wars (2008)
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (2005)
- Solo: A Star Wars Story (2018)
- Rogue One: A Star Wars Story (2016)
- Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung (1977)
- Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980)
- Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)
- The Mandalorian & Grogu (2026)
- Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (2015)
- Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi (2017)
- Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers (2019)
Wie sieht es mit den Serien aus? Das ist der Weg
Neben den Filmen hat Disney mittlerweile auch eine Reihe von Serien veröffentlicht. Wollt ihr die komplette Handlung chronologisch nachvollziehen, schaut euch so durch alle Star-Wars-Produktionen:
- Star Wars: Die Abenteuer der jungen Jedi (2023)
- Star Wars: The Acolyte (seit 2024)
- Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999)
- Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002)
- Star Wars: The Clone Wars (2008 bis 2014)
- Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (2005)
- Star Wars: The Bad Batch (seit 2021)
- Star Wars: Maul – Shadow Lord (seit 2026)
- Solo: A Star Wars Story (2018)
- Star Wars: Obi-Wan Kenobi (2022)
- Star Wars: Rebels (2014 bis 2018)
- Star Wars: Andor (seit 2022)
- Rogue One: A Star Wars Story (2016)
- Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung (1977)
- Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980)
- Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)
- The Mandalorian (seit 2019)
- Star Wars: Skeleton Crew (seit 2024)
- Das Buch von Boba Fett (seit 2021)
- Star Wars: Ahsoka (seit 2023)
- The Mandalorian & Grogu (2026)
- Star Wars: Resistance (seit 2018)
- Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (2015)
- Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi (2017)
- Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers (2019)
Die „Machete-Order“: Eine alternative Reihenfolge für Kenner
Für alle, denen die normale Abfolge zu langweilig ist, gibt es die berühmte „Machete-Order“. Sie wurde vom Blogger Rod Hilton entwickelt, um den Fokus voll auf Luke Skywalkers Reise zu legen und gleichzeitig die wichtigste Enthüllung der Saga zu schützen. Die Prequels dienen hier als Rückblende nach dem großen Cliffhanger in Episode V. Achtung: Episode I wird komplett übersprungen!
- Episode IV: Eine neue Hoffnung
- Episode V: Das Imperium schlägt zurück
- Episode II: Angriff der Klonkrieger
- Episode III: Die Rache der Sith
- Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Bei der chronologischen Reihenfolge bemängelt Hilton, dass die riesige Überraschung aus der alten Trilogie nicht mehr wirkt. Die Reihenfolge nach Releasedatum findet Hilton zwar besser, aber auch nicht ideal. In Episode VI ist Hayden Christensen zum Ende zu sehen, was für Erstgucker keinen Sinn ergibt. Episode I kann seiner Meinung nach sogar ganz weggelassen werden, weil die Hintergrundgeschichte von Anakin zur eigentliche Geschichte von Luke nicht viel beitrage.
In Hiltons Reihenfolge folgt nach dem Cliffhanger in „Das Imperium schlägt zurück“ mit den Episoden II und III eine Art „Flashback“, bevor die ganze Story in Episode VI aufgelöst wird. In dieser Reihenfolge bildet die Erzählung um Luke den Anfang und das Ende der Reihe. Zuschauer müssen zudem weniger Charakteren folgen. Lässt man Episode I weg, wird man nicht mit Darth Maul konfrontiert und Qui-Gon Jinn sowie der Gungan Jar Jar Binks spielen nur noch eine kleine Nebenrolle. Alle Details zur Machete-Order mit seinen Vor- und Nachteilen könnt ihr im Blog von Rod Hilton nachlesen.
Wie ihr die „Star Wars“-Reihe schaut, ist letztlich eure Entscheidung. Oder wie es Mark Hamill aka Luke Skywalker höchstpersönlich sagt: