(Bildquelle: Getty / NurPhotos und Bearbeitung GIGA)
Die Gerüchte rund um iOS 27 verdichten sich. Apples nächstes großes iPhone‑Update soll nicht nur die Grundlage für ein völlig neues Design legen, sondern auch Siri grundlegend verändern. Im Raum stehen unter anderem ein faltbares iPhone, deutlich tiefere KI‑Integration und eine engere Zusammenarbeit mit externen KI‑Anbietern wie Google. Wir fassen zusammen, was bisher zu iOS 27 bekannt ist.
Wann erscheint iOS 27 voraussichtlich?
Ein konkretes Veröffentlichungsdatum gibt es zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels noch nicht. Anhand der Erscheinungsdaten vorausgegangener iOS-Updates können wir aber stark eingrenzen, wann iOS 27 voraussichtlich erscheint.
Ein Blick auf die iOS-Updates der letzten fünf Jahre zeigt: Alle wurden Anfang bis Mitte September ausgerollt. Zwischen Ankündigung auf Apples September-Event und Release des Betriebssystems lagen meist nur wenige Tage.
Wenn alles nach Plan läuft, könnte iOS 27 also im September 2025 erscheinen. Eine Beta dürfte basierend auf den Mustern der Vorjahre im Juni 2026 für Beta-Nutzer erscheinen. Folgt dem Link, wenn ihr iOS 27 früher ausprobieren wollt.
iOS 26 lieferte im September 2025 eine der größten Designanpassungen der letzten Jahre. (Bildquelle: Apple)Welche Neuerungen bringt iOS 27 mit sich?
iOS 26 brachte Liquid Glass und die größten Designänderungen der letzten Jahre auf das iPhone. Laut Berichten wie denen von Mark Gurman bei Bloomberg fokussiert sich Apple mit iOS 27 auf Effizienzsteigerung und interne Optimierungen. Dafür soll Code aufgeräumt und Apps überarbeitet werden. Große Neuerungen dürften also rar sein – mit zwei wichtigen Ausnahmen: der Vorbereitung auf ein faltbares iPhone und einer umfassenden Neuausrichtung von Siri und Apple Intelligence.
iOS 27 bereitet das iPhone Fold vor
iOS 27 soll laut aktuellen Leaks speziell für ein faltbares iPhone optimiert werden. Im aufgeklappten Zustand könnten erstmals zwei Apps nebeneinander auf dem iPhone laufen, ergänzt durch Seitenleisten in vielen System‑Apps. Geschlossen verhält sich das Gerät wie ein klassisches iPhone, geöffnet erinnert die Oberfläche eher an ein iPad.
Indem Apple überflüssigen Code entfernt, Liquid Glass weiter optimiert oder andere Designanpassungen vornimmt, soll die Performance des Betriebssystems verbessert und die Akkulaufzeit erhöht werden.
Siri vor dem Neustart: Chatbot, Gemini und neue App‑Integration
Ganz ohne Neuerungen kommt iOS 27 aber wohl nicht aus. Vor allem die KI‑Integration steht im Fokus. Laut Gerüchten arbeitet Apple an einer umfassend überarbeiteten Version von Siri, die deutlich mehr kann als bisher. Für einzelne Funktionen soll Apple dabei auf KI‑Modelle zurückgreifen, die in Zusammenarbeit mit Googles Gemini‑Team entwickelt wurden.
Siri soll sich in iOS 27 stärker wie ein Chatbot verhalten und nicht nur per Sprache, sondern auch textbasiert nutzbar sein. Eine eigene Siri‑App ist ebenso im Gespräch wie eine tiefere Integration in Apps, wodurch Siri komplexe Aufgaben app‑übergreifend erledigen könnte.
Apple Intelligence im Alltag: Kontext, Bildschirm‑Erkennung, Automatisierung
Apple Intelligence soll Siri außerdem in die Lage versetzen, Inhalte auf dem Bildschirm zu erkennen und persönliche Zusammenhänge aus E‑Mails, Nachrichten, Fotos oder Dateien zu verstehen. Dadurch könnten Aktionen möglich werden, die bislang mehrere manuelle Schritte erfordern.
Auch die Kamera‑App soll profitieren: iOS 27 könnte einen speziellen Siri‑Modus erhalten, der Informationen aus der Umgebung erkennt. Dazu zählen etwa das Scannen von Nährwerttabellen für die Health‑App, das Erfassen von Kontaktdaten oder das Digitalisieren von Tickets für die Wallet‑App.
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In der Fotos‑App werden zudem neue KI‑gestützte Bearbeitungsfunktionen erwartet, etwa automatisches Optimieren, perspektivisches Neurahmen oder das Erweitern von Bildrändern.
Die Kurzbefehle‑App könnte ebenfalls intelligenter werden. Nutzer sollen beschreiben können, was eine Automatisierung tun soll. iOS erstellt den passenden Kurzbefehl dann automatisch.
Satelliten‑Features: Apple plant den nächsten Ausbau
Darüber hinaus arbeitet Apple offenbar an neuen Satelliten‑Funktionen. Diskutiert werden unter anderem Apple Maps über Satellit, der Versand von Fotos per Satellitenverbindung sowie neue Schnittstellen für Drittanbieter‑Apps. Details und Zeitplan sind bislang unklar.
Letztlich sind das alles nur Gerüchte und Leaks. Sobald offizielle Ankündigungen seitens Apple erscheinen, werden wir den Artikel entsprechend aktualisieren. So bleibt ihr immer auf dem neuesten Stand.
Welche iPhones erhalten das Update auf iOS 27?
Auch über kompatible Geräte mit iOS 27 können wir aktuell nur spekulieren. Voraussichtlich werden das iPhone 11 sowie das iPhone SE der 2. Generation mit A13-Chip nicht mehr unterstützt. Typischerweise fallen Geräte weg, die zwischen fünf und sieben Jahre alt sind. Apple entscheidet allerdings eher hardwarebasiert, wie vergangene iOS-Updates zeigten.
Unterstützt werden dürften weiterhin alle iPhone‑Modelle ab dem iPhone 12 sowie das iPhone SE der 3. Generation. Eine offizielle Bestätigung seitens Apple steht allerdings noch aus. Spätestens im Sommer mit Start der Beta-Phase dürften wir erfahren, für welche iPhones iOS 27 letztlich erscheint. Auch hier halten wir euch auf dem neuesten Stand, sollte Apple weitere Informationen veröffentlichen.