Bereits in den 80ern waren die Musikvideos von Madonna echte High-Budget-Produktionen. (Bildquelle: IMAGO / ZUMA Press Wire / Bildbearbeitung GIGA)
Viele Musiker griffen für die Produktion ihrer Videos richtig tief in die Tasche, allen voran Popstars wie Madonna und Michael Jackson, die mit ihren aufwendigen Clips und Minifilmen eine ganze Generation begeisterten.
Wir stellen euch in dieser Bilderstrecke 16 Musikvideos vor, die mit ihren Produktionskosten Rekorde knackten.
Platz 16: Busta Rhymes ft. Janet Jackson – What’s It Gonna Be?!
Im Video zu „What’s It Gonna Be?!“ tauchen Busta Rhymes und Janet Jackson in eine surreal wirkende, digital erschaffene Welt ein, die von spektakulären Effekten und einer flirty Atmosphäre gekennzeichnet ist. Die Produktion kostete 1999 etwa 2,5 Millionen US-Dollar (ca. 4,5 Millionen US-Dollar inflationsbereinigt).
Platz 15: Céline Dion – It’s All Coming Back to Me Now
Das epische Musikvideo zur Powerballade „It’s All Coming Back to Me Now“ von Céline Dion kostete 1996 rund 2,3 Millionen US-Dollar (4,6 Millionen US-Dollar inflationsbereinigt). Der Clip erzählt in eindrucksvollen Rückblenden eine tragische Liebesgeschichte, opulent inszeniert und untermalt von dramatischen Effekten.
Platz 14: Janet Jackson – Doesn’t Really Matter
Janet Jacksons Clip spielt in einer futuristischen, von Tokyo inspirierten Stadt mit kunterbunten, animierten Kulissen und ausgefallenen High-Tech-Elementen. Die aufwendige Produktion kostete etwa 2,5 Millionen US-Dollar (nach heutigem Stand circa 4,7 Millionen US-Dollar).
Platz 13: Mariah Carey feat. Jay-Z –Heartbreaker
Das Musikvideo von Mariah Carey wurde im Los Angeles Theatre gedreht und enthält aufwendige Szenen im Comicstil. 1999 kostete die Produktion des Clips circa 2,5 Millionen US-Dollar, wenn man die Inflation berücksichtigt, wären das heute etwa 4,7 Millionen US-Dollar.
Platz 12: Puff Daddy – Victory
Das wahrscheinlich teuerste Rap-Video aller Zeiten geht auf das Konto von Puff Daddy, The Notorious B.I.G. und Busta Rhymes. Inspiriert von Action- und Sci-Fi-Filmen zeigt es zahlreiche dramatische Szenen mit Explosionen und Special Effects. 1998 kostete die Produktion knapp 2,7 Millionen US-Dollar (inflationsbereinigt etwa 5,2 Millionen US-Dollar).
Platz 11: Gwen Stefani – Make Me Like You
In dem glamourösen Musikvideo zu „Make Me Like You“ wechselt Gwen Stefani in Echtzeit zwischen aufwendigen Sets und präsentiert sich in farbenfrohen, ausgefallenen High-Fashion-Looks. 2016 kostete die Produktion des Clips etwa 4 Millionen US-Dollar (inflationsbereinigt 5,2 Millionen US-Dollar).
Platz 10: Limp Bizkit – Rollin’ (Air Raid Vehicle)
Limp Bizkit investierte im Jahr 2000 rund 3 Millionen US-Dollar in die Produktion des Videoclips (inflationsbereinigt 5,5 Millionen US-Dollar). Einige Szenen wurden auf dem Südturm des ursprünglichen World Trade Centers in New York City gedreht.
Platz 9: MC Hammer – 2 Legit 2 Quit
Energiegeladene Moves, aufwendige Choreografien und der ikonische „Running-Man“, damals ein bekannter Hip-Hop-Tanz, prägten das 1991 entstandene Video zu „2 Legit 2 Quit“. Die Produktion kostete damals rund 2,5 Millionen US-Dollar (inflationsbereinigt 5,8 Millionen US-Dollar).
Platz 8: Michael Jackson – Bad
Der 18-minütige Kurzfilm von Starregisseur Martin Scorsese aus dem Jahr 1987 ist von der West Side Story inspiriert. Im Mittelpunkt der 2,2 Millionen US-Dollar teuren Produktion (inflationsbereinigt ungefähr 6,1 Millionen US-Dollar) standen Michael Jacksons spektakuläre Tanzchoreografien.
Platz 7: Michael Jackson – You Rock My World
2001 durften sich Michael-Jackson-Fans über einen weiteren Minifilm freuen, in dem erneut seine spektakulären Choreografien im Zentrum standen. Die Produktion verschlang damals circa 4,0 Millionen US-Dollar (inflationsbereinigt etwa 7,1 Millionen US-Dollar).
Platz 6: Michael Jackson – Black or White
Regisseur Paul Hunter setzte im Video zu „Black or White“ auf eine damals bahnbrechende digitale Morphing-Technologie, die Gesichter nahtlos ineinander übergehen lässt und Produktionskosten deutlich in die Höhe trieb. Für den 1991 erschienenen Clip zahlte Michael Jackson rund 4 Millionen US-Dollar (inflationsbereinigt etwa 9,2 Millionen US-Dollar).
Platz 5: Madonna – Bedtime Story
Im Video zu „Bedtime Story“ taucht Madonna in die Tiefen ihres Unterbewusstseins ein, begleitet von surrealen Bildern, die an die Kunst von Remedios Varo und Leonora Carrington erinnern. Mit einem Produktionsbudget von 5 Millionen US-Dollar, inflationsbereinigt rund 10,3 Millionen US-Dollar, zählt das 1995 veröffentlichte Musikvideo zu den teuersten der Musikgeschichte.
Platz 4: Madonna – Die Another Day
2002 präsentierte Madonna den Titelsong zu „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“. Die Produktion des Musikvideos verschlang 6,1 Millionen US-Dollar (inflationsbereinigt 10,7 Millionen US-Dollar) und beeindruckte mit actiongeladenen Spezialeffekten, die den Bond-Charakter des Clips eindrucksvoll unterstreichen.
Platz 3: Guns N’ Roses – Estranged
In den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren waren Guns N’ Roses für ihre opulent inszenierten Clips bekannt. 1993 investierte die Hard-Rock-Band circa 5 Millionen US-Dollar (heute etwa 10,9 Millionen US-Dollar) in das Musikvideo zu „Estranged“, das mit epischen Landschaften, aufwendigen Szenen und cineastischem Flair begeisterte.
Platz 2: Madonna – Express Yourself
1989 ließ sich Madonna das von Fritz Langs „Metropolis“ inspirierte Video zu „Express Yourself“ satte 5 Millionen US-Dollar kosten (inflationsbereinigt rund 12,7 Millionen US-Dollar). Die teils erotisch inszenierten Szenen führten seinerzeit zu erheblichen Kontroversen und Kritik.
Platz 1: Michael & Janet Jackson – Scream
1995 drehten Michael und Janet Jackson unter der Regie von Mark Romanek das teuerste Musikvideo aller Zeiten. Die Produktion soll damals knapp 7 Millionen US-Dollar gekostet haben. Inflationsbereinigt entspricht das heute mehr als dem Doppelten (unglaublichen 14,4 Millionen US-Dollar!).