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Du hast den Text dreimal gelesen, Folien markiert, Karteikarten durchgeklickt und fühlst dich bereit. Und trotzdem ist am Prüfungstag vieles weg? Das Gefühl, etwas zu wissen, entsteht oft durch Vertrautheit und nicht durch echtes Wissen. Warum sich gutes Lernen deshalb häufig anstrengender anfühlt, welche Strategien nachweislich helfen und was das für Anki und Altfragen bedeutet, besprechen wir mit einer Expertin, die Lernforschung in den Hörsaal bringt.
🎙️ In dieser Folge erfährst du:
👩⚕️ Unser Gast:
Dr. Carolina Kuepper-Tetzel ist Senior Lecturer und Leiterin für Erfahrungsorientiertes Lernen an der University of Glasgow. Sie leitet das TILE Network, ist Mitglied der Learning Scientists und beschäftigt sich seit ihrer Doktorarbeit in Mannheim damit, wie die zeitliche Verteilung des Lernens unser Gedächtnis beeinflusst.
💡 Nach dieser Folge kannst du besser einordnen, warum sich wirksames Lernen oft anstrengender anfühlt als Wiederlesen, und wie du deinen Lernplan für die nächste Klausur mit kleinen Anpassungen verbesserst. Wenn du Medizin besser verstehen möchtest, folg Glans & Gloria auf Spotify und verpasse keine unserer nächsten Folgen.
🔗 Mehr von Glans & Gloria
🎧 Empfohlene Folgen:
- Schlaf: https://open.spotify.com/episode/6BLm9IaWZDpCYKZ6QZkLdQ?si=6ddf25cc2dd44161
https://open.spotify.com/episode/5PfeRoJwvM3RUenC0JSIT7?si=c009122267b84b6b
🌐 Website: https://glansundgloria.de
📸 Instagram: https://www.instagram.com/glansundgloria/
▶️ YouTube: https://www.youtube.com/@GlansundGloria
⏱️ Kapitel
00:00 Warum sich Lernen oft falsch anfühlt
02:54 Vom Mannheimer Labor ins Klassenzimmer
07:08 Anki, Lernzettel und Cramming im Medizinstudium
13:03 Die effektivsten Lernstrategien im Überblick
22:03 Warum wir vergessen, wozu wir in die Küche gegangen sind
27:14 Desirable Difficulties: Warum Anstrengung hilft
33:19 Die Landkarte, die drei Monate lang angeschaut wurde
38:31 Anki, Altfragen und die Kompetenzillusion
42:13 Müdigkeit beim Lernen: Pomodoro, Handy und Flow
1:02:51 Sind Vorlesungen noch zeitgemäß?
Musik über Soundstripe lizenziert.
Code: 3VRPPPKF3ANV4FTK
Fast jeder zweite ältere Mensch in Deutschland bekommt mindestens ein Medikament, das im Alter als potenziell ungeeignet gilt. Warum ist das so? Und warum fällt es Ärztinnen und Ärzten so viel schwerer, ein Medikament abzusetzen, als eines zu verschreiben?
Über den Gast: Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann ist Fachärztin für Klinische Pharmakologie. Sie leitet das Philipp Klee-Institut für Klinische Pharmakologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, hat den Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie an der Universität Witten/Herdecke inne und ist dort Vizepräsidentin für Forschung. Bekannt wurde sie vor allem als federführende Autorin der PRISCUS-Liste, dem deutschen Standardwerk zu potenziell ungeeigneten Medikamenten im Alter.
Darum geht’s:
Für wen ist diese Folge?
Für Medizinstudierende und Ärzt:innen, die mehr über Arzneimitteltherapiesicherheit im Alter erfahren wollen, und für alle, die sich um die Medikamente ihrer Eltern oder Großeltern Gedanken machen.
Wichtig: Diese Folge ersetzt keine ärztliche Beratung. Setze Medikamente nie eigenständig ab, sondern besprich Änderungen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere Glans & Gloria und lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da. Und schreib uns, wie viele Medikamente deine Oma nimmt.
Keywords: Polypharmazie, Medikamente im Alter, PRISCUS-Liste, Deprescribing, Verschreibungskaskade, Protonenpumpenhemmer, Pantoprazol, Nebenwirkungen im Alter, Medikationsplan, Arzneimitteltherapiesicherheit, Geriatrie, klinische Pharmakologie
Kapitel
00:00 Intro
02:16 Was heißt überhaupt „ungeeignetes Medikament”?
05:56 Polypharmazie: Ab wann wird es gefährlich?
08:46 Verschreibungskaskaden: Wenn Nebenwirkungen zu Diagnosen werden
13:53 Warum kleine Nebenwirkungen im Alter große Folgen haben
17:02 Lebensverlängerung gegen Selbstständigkeit: die Gratwanderung
19:38 Warum Frauen mehr Nebenwirkungen bekommen
21:46 Die PRISCUS-Liste: Entstehung und Anwendung
28:29 Sollte ich jede Verordnung hinterfragen?
30:14 Deprescribing: Warum Absetzen so schwer ist
35:42 Tipps gegen Non-Adhärenz für angehende Ärzt:innen
38:32 Facharzt Klinische Pharmakologie
40:30 Alzheimer, KI und maßgeschneiderte Therapie
42:37 Der Wunsch der Gästin
43:50 Fazit von Nils und Leo
Muskelabbau beginnt nicht erst im Rentenalter, sondern schon mit 30. Mit 80 ist im Schnitt nur noch die Hälfte der Muskelmasse übrig, die man mit 25 hatte. Prof. Dr. Dr. Jürgen Gießing, einer der führenden Forscher zu Krafttraining und Sarkopenie im Alter, erklärt, was sich davon stoppen und sogar umkehren lässt.
In dieser Folge: Sarkopenie, Muskelabbau, Krafttraining im Alter, Kreatin Wirkung, Kreatin Dosierung, Reverse Aging.
Wir klären: Warum ist Sarkopenie eine unterschätzte Volkskrankheit? Was passiert beim Muskelabbau auf Nervenebene? Warum korreliert Griffkraft mit dem Sterblichkeitsrisiko? Und warum hat Muskelmasse direkten Einfluss auf Diabetesrisiko, Knochendichte und Stoffwechsel?
Außerdem im Gespräch: Kreatin jenseits vom Fitnessstudio-Klischee. Wie Kreatin wirklich wirkt, warum Vegetarier am meisten davon profitieren, welche Mythen zu Kreatin-Dosierung und Ladephase sich hartnäckig halten, und was die aktuelle Forschung zu Kreatin und Kognition wirklich zeigt, ohne Übertreibung.
Wir verlosen 3 Exemplare von Gießings Buch zum Thema Reverse Aging.
Alle Infos dazu unter Instagram: https://www.instagram.com/glansundgloria/
Kein Glück gehabt? Hier kannst du das Buch auch bestellen: https://amzn.eu/d/0bpHYYAF
Kapitel
00:00 Einleitung: Warum Muskeltraining im Alter wichtig ist
00:03 Einleitung: Warum Krafttraining im Alter wichtig ist
02:00 Vorstellung Prof. Dr. Jürgen Giesing und seine Forschung
02:32 Unterschiede im Training bei Männern und Frauen
03:09 Wie viel Muskelabbau ist unvermeidbar?
04:35 Der Prozess des Muskelverlusts ab 30 Jahren
07:47 Was ist Sarkopenie und warum ist sie eine Krankheit?
09:02 Metabolische Folgen des Muskelverlusts: Risiko für Diabetes
11:14 Fettinfiltration und Muskelqualität im Alter
12:36 Funktionelle Tests zur Einschätzung der Muskelgesundheit
13:36 Effekte von Kreatin auf Muskelkraft und Regeneration
15:14 Praktische Tipps: Muskeltraining im Alltag
17:13 Effektives Ganzkörpertraining gegen Sarkopenie
20:11 High Intensity Training: Effektiv und zeiteffizient
25:40 Aktivierung der Typ-2-Fasern und deren Bedeutung
27:06 Muskelmemory und Muskelaufbau bei Älteren
28:34 Was passiert bei Muskeltraining im Alter?
29:34 Alterungsprozesse und Muskelabbau: Was können wir tun?
30:09 Trainingsempfehlungen für verschiedene Altersgruppen
44:10 Kreatin und neurologische Effekte im Alter
58:00 Reverse Aging: Kann man das Altern umkehren?
01:01:58 Fazit: Muskeltraining als Schlüssel zur Langlebigkeit
3 von 4 Anrufen in Arztpraxen bleiben erfolglos. Praxen verlieren 10 bis 20 Stunden pro Woche an Bürokratie. Warum dein Arzttermin wirklich so lange dauert.
Medizinische Fachangestellte verbringen ihre Zeit am Telefon statt beim Patienten, manche haben seit Jahren keinen Blutdruck mehr gemessen. Und während fast die Hälfte der Menschen in Westdeutschland länger als die gesetzlich vorgesehenen vier Wochen auf einen Facharzttermin wartet, ist das Problem selten zu wenig Kapazität, sondern zu viel Verwaltung, die diese Kapazität auffrisst.
In dieser Folge spricht Susanne Dubuisson, Product Director bei Doctolib, mit Nils und Leo darüber, wie Praxen täglich 10 bis 20 Stunden an Admin-Arbeit verlieren, warum Wartelisten der unterschätzteste Trick für einen schnellen Termin sind und wie KI heute schon in Praxen und Kliniken eingesetzt wird, allerdings nicht für Diagnose oder Triage, sondern für Terminvergabe und Dokumentation.
Außerdem: die Anekdote eines Arztes, der nach Einführung eines KI-Dokumentationsassistenten sagte, er habe seine Patienten "zum ersten Mal seit Jahren wieder gesehen".
Darum geht's:
Susanne Dubuisson ist Product Director bei Doctolib und verantwortet dort das Terminmanagement für Praxen und Patient:innen in Deutschland. Sie steht im engen Austausch mit beiden Seiten der Terminvergabe und begleitet die Einführung neuer KI-gestützter Produkte wie Telefon- und Sprechstundenassistenten.
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Diese Folge ist keine bezahlte Kooperation. Susanne Dubuisson ist Product Director bei Doctolib und ordnet die vorgestellten Funktionen entsprechend aus ihrer Rolle im Unternehmen ein
Kapitel
00:00 Einleitung: Digitalisierung im Gesundheitswesen
01:32 Vorstellung von Susanne de Buisson und ihrer Rolle bei Doctolib
03:29 Herausforderungen bei Kapazitätsmanagement in Praxen
04:13 Effizienzsteigerung durch technologische Unterstützung
05:26 Umgang mit No-Shows und Terminverschiebungen
07:04 Optimierung der Praxisabläufe mit KI
08:28 Vorteile digitaler Terminverwaltung für Patienten und Praxen
09:46 Patientenbindung und Zufriedenheit durch digitale Tools
12:19 Flexibilität bei Terminlängen und Praxisorganisation
14:02 Individuelle Praxisgestaltung und Abwechslung im Alltag
16:03 Reduktion von No-Shows durch Erinnerungen und Wartelisten
17:13 Notfallmanagement und digitale Warteschlangen
20:11 Qualitätskontrolle und Behandlungspfade mit KI
24:32 Transparenz und Patientenselbstmanagement
27:23 Kostenfreie Nutzung für Patienten
31:26 Digitale Prozesse in großen Praxen und Krankenhäusern
36:17 Datenschutz und rechtliche Rahmenbedingungen bei KI-Anwendungen
44:16 Zukunftsausblick: KI im Arzt-Patienten-Kontakt
48:31 Bedeutung zwischenmenschlicher Kontakte trotz Digitalisierung
Schlagwörter / Tags: Doctolib, Terminvergabe, Arztpraxis, Digitalisierung, No-Show, digitale Warteliste, Behandlungspfade, Patientennavigator, KI-Telefonassistent, Sprechstundenassistent, Praxismanagement, Gesundheitswesen, KI in der Medizin, Datenschutz, Medizinstudium, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Susanne Dubuisson
400.000 Menschen gleichzeitig auf einem Gelände, mehr als 7.000 Patient:innen in 16 Tagen, ein eigenes CT vor Ort — das Oktoberfest ist nicht nur das größte Volksfest der Welt, sondern medizinisch gesehen auch eine der größten temporären Notaufnahmen Deutschlands.
In dieser Folge ist Dr. Philip Kampmann zu Gast bei Glans & Gloria — Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Hausarztpraxis in München und seit 2018 ärztlicher Leiter der Sanitätswache Oktoberfest.
Für alle, die schon mal auf der Wiesn waren und sich gefragt haben, was hinter den Sanitätscontainern eigentlich passiert. Für Medizinstudierende, die Notfallmedizin nicht nur im Hörsaal, sondern im Ausnahmezustand verstehen wollen. Und für alle, die im Herbst selbst auf ein Volksfest gehen und wissen wollen, worauf es wirklich ankommt.
Dr. Philip Kampmann ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin, betreibt eine eigene Hausarztpraxis in München und ist seit 2018 einer von drei ärztlichen Leitern der Sanitätswache Oktoberfest (Eicher Ambulanz).
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Podcast-Folge zur Fusion: https://open.spotify.com/episode/2mqrULVCzkCi94NBbfCtv3?si=CdPW-Y70QL-g4jS4AcnfRw
Kapitel
00:00 Einleitung: Warum die medizinische Versorgung auf dem Oktoberfest so besonders ist
00:03 Einleitung und Hauptthemen
01:52 Aufgaben des Sanitätsdienstes bei der Wiesn
02:22 Bewusstseinsstörungen und Behandlung bei Alkoholintoxikation
04:06 Größe und Organisation der medizinischen Infrastruktur
05:02 Kommunikation mit bewusstlosen Patienten
06:58 Typische Verletzungen und Notfälle bei den Festbesuchern
09:48 Alkoholintoxikation und Verletzungen auf der Wiesn
10:17 Zusammenarbeit mit Polizei und Rechtsmedizin
12:11 Einsatz des mobilen CT-Scanners bei Schädeltraumen
15:08 Präventive Maßnahmen und Aufklärung auf dem Oktoberfest
16:00 Teamarbeit und Personalplanung während der Wiesn
20:00 Vorbereitung auf Massenanfall von Verletzten (ManV)
20:02 Erfahrungen und besondere Fälle auf dem Oktoberfest
23:09 Szenarien für Katastrophen und Großschadenslagen
25:01 Typische Verletzungen: Schnittwunden durch Glas
27:52 Erfolg und Herausforderungen der Wiesnmedizin
30:09 Fazit: Was wir aus der Wiesnmedizin lernen können
Schlagwörter / Tags: Oktoberfest, Wiesn, Notfallmedizin, Allgemeinmedizin, Sanitätswache, Rettungsdienst, Alkoholintoxikation, CT, Triage, Volksfest, München, Medizinstudium, Gesundheit, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Dr. Philip Kampmann
Fast 200 Prozent mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in nur zehn Jahren. Modediagnose oder überfällige Korrektur? Wir haben mit einer der führenden ADHS-Forscherinnen Europas gesprochen: Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn..
Es geht um die Frage, woran man ADHS im Erwachsenenalter überhaupt erkennt, warum Frauen im Schnitt Jahre später diagnostiziert werden, was hinter dem Krankheitsbild neurobiologisch steckt und warum es kein ADHS gibt, das erst mit 35 beginnt. Wir sprechen über ihre eigene COMPAS-Studie und was sie über die Grenzen der Psychotherapie verraten hat, über die großen Mythen rund um Stimulanzien und darüber, warum ausgerechnet der TikTok-Hype dem Thema schaden kann.
Eine Folge für alle, die sich schon mal gefragt haben: Bin das vielleicht ich?
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung. Sie dient der Information und Aufklärung. Wer den Verdacht auf ADHS hat, sollte sich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson wenden.
Gast:
Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und eine der führenden Forscherinnen zu ADHS im Erwachsenenalter in Europa. Sie leitete unter anderem die COMPAS-Studie, eine der größten deutschen Therapiestudien zu ADHS bei Erwachsenen.
Kapitel
00:00 Cold Open
01:30 Hat plötzlich jeder ADHS – oder haben wir es übersehen?
02:25 Wie Prof. Philipsen zum Thema kam
04:24 „Verwächst sich"? Was ADHS wirklich ist
06:37 Warum Menschen mit ADHS früher versterben
08:26 Die medizinische Ursache: Genetik, Dopamin, Bildgebung
13:07 ADHS bei Frauen und warum sie oft fehldiagnostiziert werden
15:41 Wo verläuft die Grenze zum Normalen?
20:10 Wie eine seriöse Diagnostik abläuft
21:41 Lifestyle-Diagnose? ADHS und Social Media
23:48 Kindheit oder Erwachsenenalter: Gibt es Late-Onset-ADHS?
26:33 Die COMPAS-Studie: Medikament vs. Psychotherapie
31:17 Mythen: Abhängigkeit, Persönlichkeitsveränderung, Hirndoping
33:21 Was Stimulanzien wirklich im Gehirn machen
35:02 Therapie im Alltag und Medikamenteneinstellung
38:33 Die häufigsten Behandlungsfehler
40:43 Warum manche erfolgreich sind und andere nicht
42:59 Gesellschaftliche Wahrnehmung und der TikTok-Effekt
44:47 Zukunft der Therapie: Neurostimulation und KI
46:32 Fazit von Nils und Leo
Fast 30 % der Erwachsenen in Deutschland sind laut DGPPN jedes Jahr von einer psychischen Erkrankung betroffen — trotzdem ist die Psychiatrie eines der am stärksten stigmatisierten Fächer der Medizin. Warum eigentlich? Und wie stellt man überhaupt eine Diagnose, wenn es keinen Bluttest für eine Depression gibt?
In dieser Folge ist Dr. Nina Schubotz zu Gast bei Glans & Gloria — Ärztin in der Aufnahme einer großen psychiatrischen Klinik in Berlin.
Für wen ist diese Folge?
Für alle, die schon mal Berührungsängste mit dem Thema Psychiatrie hatten — also für die meisten von uns. Für Medizinstudierende, die sich fragen, ob das Fach etwas für sie ist. Für Angehörige, die nicht wissen, wie sie das Gespräch beginnen sollen. Und für alle, die verstehen wollen, was an gängigen Klischees über Psychopharmaka wirklich dran ist.
Dr. Nina Schubotz arbeitet in der Aufnahme einer großen psychiatrischen Klinik in Berlin und ist in der Nachwuchsarbeit ihrer Fachgesellschaft aktiv. Sie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums psychischer Erkrankungen — von Depressionen über Psychosen bis zu Suchterkrankungen.
Glans & Gloria ist der Podcast für alle, die Medizin wirklich verstehen wollen — zwischen Hörsaal und Klinikflur, zwischen Wissenschaft und echtem Leben.
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Schlagwörter / Tags: Psychiatrie, Psychotherapie, Depression, Antidepressiva, Serotonin, Suizidprävention, Zwangseinweisung, Stigma, Entstigmatisierung, Psychopharmaka, Psychose, Schizophrenie, bipolare Störung, Angsterkrankung, Mental Health, DGPPN, Medizinstudium, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Dr. Nina Schubotz
🎙️ Supplements sind Milliardenmarkt – aber steckt in vielen Produkten überhaupt das drin, was auf der Verpackung steht?
Kreatin, Proteinpulver, Ashwagandha, Omega-3 oder Kollagen – kaum ein Gesundheitsthema ist so beliebt und gleichzeitig so voller Missverständnisse. Gemeinsam mit Dr. Eduard Isenmann, Ernährungswissenschaftler und Supplementforscher, schauen wir uns an, was die Wissenschaft wirklich weiß – und wo Marketing der Evidenz voraus ist.
👨🔬 Dr. Eduard Isenmann forscht seit Jahren zu Nahrungsergänzungsmitteln, Leistungsfähigkeit und den molekularen Mechanismen hinter Supplementen – von Zellkultur bis Humanstudie.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:
💡 Nach dieser Folge verstehst du, warum die entscheidende Frage oft nicht lautet „Welches Supplement wirkt?”, sondern „Was steckt tatsächlich im Produkt – und in welcher Dosierung?” Außerdem lernst du, wie wissenschaftliche Evidenz entsteht und worauf du beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln achten solltest.
🎧 Wenn dir die Folge gefallen hat, folge Glans & Gloria auf Spotify, bewerte den Podcast mit 5 Sternen und teile die Episode mit jemandem, der regelmäßig Supplements nimmt.
Kölner-Liste: https://www.koelnerliste.com/produkt-datenbank
Kapitel:
00:00 Intro & Warum Supplements so faszinieren
01:05 Welche Supplements werden überschätzt?
05:50 Die drei Supplements mit der besten Evidenz
10:00 Kreatin, Protein & Omega-3 – worauf sollte man achten?
14:40 Nahrungsergänzung vs. Arzneimittel – der entscheidende Unterschied
18:15 Das größte Problem: Ist überhaupt drin, was draufsteht?
23:45 Ashwagandha, Pflanzenextrakte & natürliche Wirkstoffe
27:00 Polyphenole – was sagt die Wissenschaft?
31:20 Wie erforscht man Supplements überhaupt?
36:15 Warum der tatsächliche Inhaltsstoff entscheidend ist
40:25 Kann man Supplements überhaupt pauschal bewerten?
43:10 Welche Inhaltsstoffe sind wirklich sinnvoll?
46:30 Frauen in der Supplementforschung – warum die Daten oft fehlen
50:30 Wie erkennt man schlechte Studien?
53:50 Kreatin und Haarausfall – Mythos oder Wahrheit?
56:40 Warum wir lieber an eine Pille glauben als an Bewegung
59:40 Fazit: Worauf es bei Supplements wirklich ankommt
Keywords: Supplements, Nahrungsergänzungsmittel, Kreatin, Proteinpulver, Ashwagandha, Omega-3, Evidenz, Ernährungswissenschaft.
🎙️ Warum schlechter Schlaf dich kränker macht, als du denkst
Jeder schläft – aber kaum jemand versteht, was dabei eigentlich passiert. Warum brauchen wir Schlaf wirklich? Wie viel Schlaf ist gesund? Und woran merkt man, dass aus einer schlechten Nacht eine echte Schlafstörung geworden ist?
Gemeinsam mit Dr. Theresa Toncar, Schlafmedizinerin an der Charité Berlin, räumen wir mit den größten Mythen rund um Schlaf auf und zeigen, warum guter Schlaf weit mehr ist als bloße Erholung.
💬 In dieser Folge erfährst du unter anderem:
💡 Nach dieser Folge verstehst du, warum Schlaf keine verlorene Zeit ist, sondern eine der wichtigsten Grundlagen für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns riesig über eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify. Teile die Episode mit Menschen, die ständig müde sind oder glauben, mit fünf Stunden Schlaf auszukommen – vielleicht verändert diese Folge ihren Blick auf Schlaf nachhaltig.
Links
Podcast - Schlafgesellschaft: https://open.spotify.com/show/6SUBOCafr8v9VBeElSI5fT?si=7ca38e12ea704dee
Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin: https://www.dgsm.de
Keywords: Schlaf, Schlafstörungen, Schlafmedizin, Schlafhygiene, Schlafapnoe, Melatonin, REM-Schlaf, Tiefschlaf, Schlaflabor, Schlafmangel.
Kapitel
00:00 Intro
00:46 "Wer nicht schläft, wird hässlich, dick, dumm, krank und stirbt früher"
02:03 Das Schlaflabor der Charité: Was passiert dort?
03:20 Was der Körper jede Nacht leistet: Immunsystem, Herz, Hormone
05:09 Die Schlafphasen erklärt: N1, N2, Tiefschlaf und REM
06:59 "Ich schlafe nur 5 Stunden und bin fit" – stimmt das wirklich?
09:43 Intervallschlafen: Was steckt wirklich dahinter?
11:33 Frühaufsteher vs. Eulentyp: Genetik oder Gewohnheit?
14:32 Wie unsere Vorfahren biphasisch geschlafen haben
16:44 Die Müllabfuhr im Gehirn – das glymphatische System
19:36 Schlafmangel und Demenzrisiko: Wie ernst nehmen?
20:57 Wann ist es eine echte Schlafstörung? Die 3×3-Regel
23:00 Die größten Schlaffehler: Alkohol, Licht, sozialer Jetlag
24:54 Schichtarbeit und Krebsrisiko: Was die WHO sagt
29:26 Tageslichtlampen: Sinnvoll oder Verkaufstrick?
30:38 Polysomnographie: Was das Schlaflabor über dich verrät
33:28 Träume: Was steckt wirklich dahinter?
35:39 Beim Einschlafen plötzlich zucken – was ist das?
36:42 Schlafhygiene: Was wirklich hilft – und was nicht
39:22 Schlafmittel: Wann sinnvoll, wann gefährlich?
45:12 Melatonin: Wie bedenkenlos ist es wirklich?
48:44 Schlaffenster und Tipps zum Einschlafen
50:25 Schlaftracker: Was Apple Watch & Co. wirklich messen
52:39 Tipps für den Nachtdienst im Krankenhaus
53:40 Sport und Schlaf: Hilft körperliche Belastung?
54:40 Wie schläft eine Schlafmedizinerin selbst?
55:54 Botschaft an alle, die seit Monaten schlecht schlafen
56:04 Schlafmedizin als Fach: Lohnt es sich?
Das Physikum gilt als größte Hürde im Medizinstudium. Aber was passiert wirklich in einer mündlichen Prüfung? Warum fallen Studierende durch, obwohl sie das Wissen haben? Und was hält ein erfahrener Anatom und Physikumsprüfer von Anki, Lernplänen und digitalen Lernmedien?
In dieser Folge ist Prof. Dr. Markus Kipp zurück bei Glans & Gloria — Anatom, Physikumsprüfer und einer der direktesten Gesprächspartner, die wir je hatten.
Folge Amboss vs. Thieme: https://open.spotify.com/episode/14RyQNKYJqbj6UC0wZ4CoY?si=cc6a228034244c4f
Das erwartet dich in dieser Folge:
Wie ist das Physikum (M1) aufgebaut — schriftlich und mündlich?
Was ist der häufigste Grund, warum Studierende mündlich durchfallen?
Warum ist Anki aus neurowissenschaftlicher Sicht problematisch — und wie demonstriert Prof. Kipp das live?
Buch vs. Digital: Was sagt die Forschung zur Ortskodierung beim Lernen?
Unterschiede zwischen Universitäten: Warum schneidet Heidelberg besser ab als andere?
Was passiert, wenn die Altfragen beim IMPP wegfallen?
Do's and Don'ts für die mündliche Physikumsprüfung — aus Prüfersicht
Warum möchte Prof. Kipp das mündliche Physikum abschaffen?
Was wäre seine persönliche Reform der Vorklinik und des Physikums?
Und: der einzige Rat, den er allen Erstsemestern mitgibt — in zwei Worten.
Für wen ist diese Folge?
Für alle, die das Physikum vor sich haben oder gerade mittendrin sind. Für Studierende, die wissen wollen, was wirklich in der mündlichen Prüfung entscheidet. Und für alle, die sich fragen, ob ihr Lernweg wirklich der richtige ist.
Prof. Dr. Markus Kipp ist Ordinarius für Anatomie an der Universität Rostock, Mitgründer des Rostocker Anatomie-Repetitoriums und langjähriger Prüfer im Ersten Staatsexamen (M1). In der Glans & Gloria Community ist er bereits aus einer früheren Folge bekannt — und einer der meistgefragten Gäste.
Glans & Gloria ist der Podcast für alle, die Medizin wirklich verstehen wollen — zwischen Hörsaal und Klinikflur, zwischen Wissenschaft und echtem Leben.
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Schlagwörter / Tags:
Physikum, M1, Erstes Staatsexamen, Medizinstudium, Vorklinik, Anatomie, IMPP, mündliche Prüfung, Anki, Lernmethoden, Ortskodierung, Lernplan, Medizinstudent, Prüfungsvorbereitung, Biochemie, Physiologie, Repetitorium, Altfragen, Privatuni, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Prof. Markus Kipp, Rostock
Kapitel
00:00 Warum Studierende im Physikum durchfallen
04:54 Aufbau des Physikums: schriftlich & mündlich erklärt
08:25 Bestehensquoten, Uni-Rankings & Privatunis im Vergleich
14:13 Anki vs. Lehrbuch: Der große Lernmethoden-Streit
22:48 Regelstudienzeit, Stress & die abgeschafften Altfragen
29:33 Präparationskurs: analog oder digital?
33:40 Repetitorium & gezielte Physikumsvorbereitung
38:41 Der einzige Rat für Erstsemester
42:04 Do's & Don'ts: die mündliche Prüfung aus Prüfersicht
47:59 Kipps Reform: Was würde er am Physikum ändern?
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