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Glaube kann Berge versetzen. Er kann Halt geben, Hoffnung schenken und Menschen durch schwierige Zeiten tragen. Gleichzeit ist er oft auch mit Fragen oder Zweifeln verbunden. Für die einen ist er ein fester Anker im Leben, für die anderen hat er kaum Bedeutung.
In Folge #50 gehen wir im Gespräch mit Robert Janschek, Seelsorger in der Pfarrgemeinde Gallneukirchen in der Pfarre Mühlviertel Mitte, den Fragen nach, was Glaube ist, wie man ihn finden kann und welche Rolle er im Alltag der Menschen heute spielt. Er erzählt von seinem eigenen Glaubensweg - zu dem auch Glaubenskrisen gehören - und erklärt, wann Glaube eine wichtige Ressource sein kann, die Übung braucht und warum Glaube als Sinngeschichte verstanden werden muss: „Die Bibel ist kein naturwissenschaftliches Erklärungsbuch. Gott setzt einen Sinn in die Welt, in dem er sagt, er sah, dass es gut war. Und der Sinn, der dahinter steht, ist: Die Welt ist an sich ein guter Ort, und der Mensch ist an sich ein guter Mensch. Der Glaube an die Dreieinigkeit und wenn der Priester die Hostie und den Wein in Leib und Blut Christi wandelt – das sind keine naturwissenschaftlichen Vorgänge, und man darf sie auch nicht so verstehen, sondern sie haben einen Sinngehalt, der unser Leben bereichern kann. Es gibt in anderen Teilen der Welt andere Sinngeschichten, die vorherrschend sind, und wir haben alle eine Perspektive auf das Transzendente, wir hängen einer Geschichte an, aber am Ende des Tages ist es ein Glaube und kein Wissen."
By Kath. Kirche in OberösterreichGlaube kann Berge versetzen. Er kann Halt geben, Hoffnung schenken und Menschen durch schwierige Zeiten tragen. Gleichzeit ist er oft auch mit Fragen oder Zweifeln verbunden. Für die einen ist er ein fester Anker im Leben, für die anderen hat er kaum Bedeutung.
In Folge #50 gehen wir im Gespräch mit Robert Janschek, Seelsorger in der Pfarrgemeinde Gallneukirchen in der Pfarre Mühlviertel Mitte, den Fragen nach, was Glaube ist, wie man ihn finden kann und welche Rolle er im Alltag der Menschen heute spielt. Er erzählt von seinem eigenen Glaubensweg - zu dem auch Glaubenskrisen gehören - und erklärt, wann Glaube eine wichtige Ressource sein kann, die Übung braucht und warum Glaube als Sinngeschichte verstanden werden muss: „Die Bibel ist kein naturwissenschaftliches Erklärungsbuch. Gott setzt einen Sinn in die Welt, in dem er sagt, er sah, dass es gut war. Und der Sinn, der dahinter steht, ist: Die Welt ist an sich ein guter Ort, und der Mensch ist an sich ein guter Mensch. Der Glaube an die Dreieinigkeit und wenn der Priester die Hostie und den Wein in Leib und Blut Christi wandelt – das sind keine naturwissenschaftlichen Vorgänge, und man darf sie auch nicht so verstehen, sondern sie haben einen Sinngehalt, der unser Leben bereichern kann. Es gibt in anderen Teilen der Welt andere Sinngeschichten, die vorherrschend sind, und wir haben alle eine Perspektive auf das Transzendente, wir hängen einer Geschichte an, aber am Ende des Tages ist es ein Glaube und kein Wissen."