Live-Folge: Panel-Talk mit Anika Meenken (VCD), Uta Bauer (Difu), Prof. Dr. Andreas Knie, Daniel Riedl (BUWOG)
Die 15-Minuten-Stadt ist ein städtebauliches Leitbild des französisch-kolumbianischen Stadtforschers Carlos Moreno. Das Konzept hat zum Ziel, urbane Strukturen so zu gestalten, dass tägliche Funktionen wie Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Gewerbe aber auch Grünräume und Soziales in einer Viertelstunde zu Fuß, mit dem Rad oder per ÖPNV erreichbar sind. Während Paris oder Barcelona die Mobilitätswende weg vom Auto mit einen nachhaltigen Stadtumbau aktiv vorantreiben, sieht die Realität in vielen Städten noch ganz anders aus: Das Auto dominiert das Stadtbild und der notwendige Umbau von Mobilität und Infrastruktur trifft auf vielerlei Widerstand. Die 15-Minuten-Stadt, ist sie eine Utopie oder realistische Mobilitätswende? Dazu diskutiert im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin ein Panel von Expertinnen und Experten. Diese Live-Podcast-Folge wurde im Rahmen der Veranstaltung BUWOG im Gespräch produziert. „Die Stadt der 15 Minuten ist eine kindgerechte Stadt“, erklärt Expertin Anika Meenken in ihrem Eingangsimpuls. Als Bereichsleitung Mobilität beim Ökologischer Verkehrsclub VCD ist sie auf innovative verkehrspolitische Konzepte und den notwendigen Umbau des öffentlichen Raums spezialisiert.
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Weitere Infos zum Thema:
Mobilität für Menschen: Ökologischer Verkehrsclub VCD
Verkehrsforschung: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung | WZB
Stadtforschungsinstitut: Deutsches Institut für Urbanistik
Best-Practice-Beispiel für eine 15-Minuten-Stadt: Seestadt Aspern, Wien
Film: Stadtumbau in Barcelona
BUWOG Podcast, Folge 72: Stadt der kurzen Wege – Interview mit Prof. Dr. Tatjana Schneider
Technische Realisation: mmedien GmbH