Bondi Beach steht heute für Sonne, Surfen und ein entspanntes Lebensgefühl. Doch das war nicht immer so.
In dieser Folge reisen wir zurück zu den Ursprüngen der australischen Badekultur – lange bevor Touristen, Surfboards und Strandcafés das Bild prägten.
Wir beginnen bei den Aborigines der Eora Nation, für die die Küste von Bondi eine lebenswichtige und spirituelle Bedeutung hatte. Danach folgt der tiefgreifende Bruch durch die britische Kolonisierung ab 1788, die das Land und seine Nutzung grundlegend veränderte.
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wird Baden in Australien zunächst streng reguliert – zeitweise sogar verboten. Bade-“Maschinen”, moralische Vorschriften und gesellschaftliche Kontrolle prägen den Strandalltag.
Doch mit der Zeit entsteht Widerstand: neue Ideen über Gesundheit, Freiheit und Körperlichkeit verändern die Gesellschaft. Badeverbote werden aufgehoben, der Strand wird zum öffentlichen Raum.
Besonders spektakulär: der sogenannte „Bikini-Krieg“ von Bondi Beach, bei dem Mode, Moral und Politik aufeinanderprallen.
Zum Schluss zeigt die Folge, wie aus all diesen Konflikten eine neue Identität entsteht – geprägt von Rettungsschwimmern, Surfkultur und dem Bild des modernen Australiens.