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Die erste Folge der zweiten Staffel des Vienna Writer’s Podcast! Heute im Gespräch mit Tatjana Kruse über das Leben als Berufsautorin, das Prokrastinieren, vier Wellensittiche, die Wichtigkeit, auf sich und seinen Körper zu achten und warum Vernetzen so wichtig ist.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Tatjana Kruse
Social Media:
Elizabeth Gilbert: Big Magic
Notizen:
Tatjana schreibt seit 2000 – hauptberuflich seit dem ersten Manuskript.
Lesungen machen Spaß!
Tatjana ist oft „die Vorgruppe“ für Ingrid Noll oder andere bekannte Autor*innen auf unterschiedlichen Krimifestivals. Sie hat 99% ihrer Leser auf einer Lesung persönlich abgeholt, auf der die eigentlich gar nicht sein wollten! =D
Fans sind toll! Aber einen Hype, ein Wahnsinnserfolg will Tatjana gar nicht haben.
Tatjanas Krimis sind wie im wahren Leben – Kriminelles und Liebe. Und Cosy mit Humor. Genrehopping ist so gesehen kein Thema, es ist alles ein großes Ganzes.
Tatjana war auch schon Stadtschreiberin in Flensburg und Wiesbaden.
Das Syndikat – Berufsverband der Krimischreibenden im deutschsprachigen Raum.
Tatjana ist unabhängig ohne Familie. Die Freiheit nützt sie aus.
Sie schreibt und überarbeitet schnell – beneidenswert!
Kein Buch wird angefangen, das nicht schon verkauft wurde!
Business und Kreativität sind gleich wichtig. Autorin sein ist ein Beruf, da kann man sich keine Auszeit erlauben. Mit Kater kann man nicht schreiben, kein Schreiben = kein Geld und dann ist man weg vom Fenster.
Blogpost: Gesund leben als Autor
Thomas Mann: Mein Stuhlgang war heute zufriedenstellend. Der Mann hat Recht! Wenn die Verdauung nicht mitspielt, spielt der Rest vom Körper auch nicht mit.
Es ist nicht nur alles eitel Freude und Flow, sondern da steckt viel dahinter. Man lebt von dem, was man selber körperlich und geistig leisten kann.
Schreibblockaden – der Klemptner oder Chirurg kann auch nicht sagen „ich kann heute nicht“. Aber man kann grundsätzlich jeden Tag schreiben und immer. Wenn ich etwas nicht immer machen kann, ist das vielleicht nicht der richtige Beruf für mich.
Blogpost: Meine größte Schreibblockade ever.
Ich bin drauf gekommen: Ich kann schon schreiben, nur nicht das, was ich hätte schreiben sollen. Der Roman hing halt einfach. Aber Zwingen ist auch nicht gut. Einfach was anderes schreiben! Der Wasserhahn muss aufgedreht werden, damit was fließen kann. Wenn er dann eine Weile offen ist, dann kommt auch wieder was.
Als Berufsautorin hat man immer mehrere Projekte zeitgleich laufen.
Jürgen Ehlers: Ein Buch ist ja schon fertig durchgeplottet, ehe man sich ans Schreiben macht. Man kann die einzelnen Szenen runterbrechen und einfach irgendwo mittendrin eine Szene schreiben.
Scrivener (Affiliate Link) – man kann so gut schieben!
Tatjana kann nicht überall schreiben; im Zug zum Beispiel nicht. Im Café allerdings schon.
Noisli – Hintergrundgeräusche einblenden
Die Cola ist des Rechners Tod.
Das nächste Level:
Die Leser*innen sind mündig genug, auf dem Cover zu sehen, dass es such um etwas anderes handelt. Daher kann man auch unter einem Namen schreiben und eine Marke aufbauen.
Marketing:
Klaudia hat auch eine Facebook Seite, ist aber selten dort.
Regelmäßigkeit ist das Wichtige; etwas, worauf sich die Fans und Follower verlassen können.
Auf FB dann auch mal aus dem Schreibprozess, etwas persönlicher, höhere Frequenz.
Schriftsteller werden auf der Straße selten erkannt. Bei Festivals ist das schonmal anders. Aber als berühmter Schriftsteller hat man ein ruhigeres Leben als als Schauspieler. Aber den großen Hype will Tatjana nicht, das wäre ihr zuviel. (Mir übrigens auch.)
Was für viele Autor*innen gilt: Introvertiertheit mit Bühnenmodus – für Seminare, Workshops, Vorträge, Lesungen, … und danach wieder froh, wenn man sich für ein paar Tage einschließen kann und niemanden sehen muss.
Tipp:
@krimikruse auf quasi allen SoMe Plattformen
Vernetzt Euch!
Unterstützt den Vienna Writer’s Blog & Podcast
By Klaudia Zotzmann-KochDie erste Folge der zweiten Staffel des Vienna Writer’s Podcast! Heute im Gespräch mit Tatjana Kruse über das Leben als Berufsautorin, das Prokrastinieren, vier Wellensittiche, die Wichtigkeit, auf sich und seinen Körper zu achten und warum Vernetzen so wichtig ist.
Musik am Beginn: Adam Selzer, „Vintage News“
Shownotes:
Tatjana Kruse
Social Media:
Elizabeth Gilbert: Big Magic
Notizen:
Tatjana schreibt seit 2000 – hauptberuflich seit dem ersten Manuskript.
Lesungen machen Spaß!
Tatjana ist oft „die Vorgruppe“ für Ingrid Noll oder andere bekannte Autor*innen auf unterschiedlichen Krimifestivals. Sie hat 99% ihrer Leser auf einer Lesung persönlich abgeholt, auf der die eigentlich gar nicht sein wollten! =D
Fans sind toll! Aber einen Hype, ein Wahnsinnserfolg will Tatjana gar nicht haben.
Tatjanas Krimis sind wie im wahren Leben – Kriminelles und Liebe. Und Cosy mit Humor. Genrehopping ist so gesehen kein Thema, es ist alles ein großes Ganzes.
Tatjana war auch schon Stadtschreiberin in Flensburg und Wiesbaden.
Das Syndikat – Berufsverband der Krimischreibenden im deutschsprachigen Raum.
Tatjana ist unabhängig ohne Familie. Die Freiheit nützt sie aus.
Sie schreibt und überarbeitet schnell – beneidenswert!
Kein Buch wird angefangen, das nicht schon verkauft wurde!
Business und Kreativität sind gleich wichtig. Autorin sein ist ein Beruf, da kann man sich keine Auszeit erlauben. Mit Kater kann man nicht schreiben, kein Schreiben = kein Geld und dann ist man weg vom Fenster.
Blogpost: Gesund leben als Autor
Thomas Mann: Mein Stuhlgang war heute zufriedenstellend. Der Mann hat Recht! Wenn die Verdauung nicht mitspielt, spielt der Rest vom Körper auch nicht mit.
Es ist nicht nur alles eitel Freude und Flow, sondern da steckt viel dahinter. Man lebt von dem, was man selber körperlich und geistig leisten kann.
Schreibblockaden – der Klemptner oder Chirurg kann auch nicht sagen „ich kann heute nicht“. Aber man kann grundsätzlich jeden Tag schreiben und immer. Wenn ich etwas nicht immer machen kann, ist das vielleicht nicht der richtige Beruf für mich.
Blogpost: Meine größte Schreibblockade ever.
Ich bin drauf gekommen: Ich kann schon schreiben, nur nicht das, was ich hätte schreiben sollen. Der Roman hing halt einfach. Aber Zwingen ist auch nicht gut. Einfach was anderes schreiben! Der Wasserhahn muss aufgedreht werden, damit was fließen kann. Wenn er dann eine Weile offen ist, dann kommt auch wieder was.
Als Berufsautorin hat man immer mehrere Projekte zeitgleich laufen.
Jürgen Ehlers: Ein Buch ist ja schon fertig durchgeplottet, ehe man sich ans Schreiben macht. Man kann die einzelnen Szenen runterbrechen und einfach irgendwo mittendrin eine Szene schreiben.
Scrivener (Affiliate Link) – man kann so gut schieben!
Tatjana kann nicht überall schreiben; im Zug zum Beispiel nicht. Im Café allerdings schon.
Noisli – Hintergrundgeräusche einblenden
Die Cola ist des Rechners Tod.
Das nächste Level:
Die Leser*innen sind mündig genug, auf dem Cover zu sehen, dass es such um etwas anderes handelt. Daher kann man auch unter einem Namen schreiben und eine Marke aufbauen.
Marketing:
Klaudia hat auch eine Facebook Seite, ist aber selten dort.
Regelmäßigkeit ist das Wichtige; etwas, worauf sich die Fans und Follower verlassen können.
Auf FB dann auch mal aus dem Schreibprozess, etwas persönlicher, höhere Frequenz.
Schriftsteller werden auf der Straße selten erkannt. Bei Festivals ist das schonmal anders. Aber als berühmter Schriftsteller hat man ein ruhigeres Leben als als Schauspieler. Aber den großen Hype will Tatjana nicht, das wäre ihr zuviel. (Mir übrigens auch.)
Was für viele Autor*innen gilt: Introvertiertheit mit Bühnenmodus – für Seminare, Workshops, Vorträge, Lesungen, … und danach wieder froh, wenn man sich für ein paar Tage einschließen kann und niemanden sehen muss.
Tipp:
@krimikruse auf quasi allen SoMe Plattformen
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