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Google Maps wird zur Datenfalle, wenn ihr diesen Modus nutzt


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(Bildquelle: IMAGO / SOPA Images / Bearbeitung GIGA)

Google Maps gehört für viele längst zur Standard-App auf dem Smartphone. Egal ob Navigation im Auto, Routenplanung im Urlaub oder spontane Restaurant-Suche unterwegs: Die Karten-App ist praktisch, kann aber mobiles Datenvolumen verbrauchen. Wir zeigen euch, wie viele MB Google Maps ungefähr benötigt, wann der Verbrauch steigt und wie ihr unterwegs Daten sparen könnt.

Wie viel Datenvolumen verbraucht Google Maps?

Die gute Nachricht zuerst: Google Maps gehört mittlerweile zu den sparsameren Navi-Apps. Bei normaler Navigation fällt der Datenverbrauch oft überraschend niedrig aus:

Nutzung

Datenverbrauch

Normale Navigation

ca. 5–10 MB pro Stunde

Navigation mit Verkehrsdaten

ca. 10–20 MB pro Stunde

Satellitenansicht

deutlich höher

Street View

bis zu mehrere hundert MB

Offline-Karten

nahezu kein mobiler Datenverbrauch

Vor allem bei längeren Autofahrten bleibt der Verbrauch also meist überschaubar. Google Maps lädt nicht dauerhaft komplette Karten neu herunter, sondern speichert viele Daten zwischendurch lokal auf dem Smartphone.

Warum der Datenverbrauch manchmal höher ausfällt

Wie viele mobile Daten Google Maps tatsächlich verbraucht, hängt stark von eurer Nutzung ab. Vor allem diese Faktoren erhöhen den Verbrauch:

  • häufiges Zoomen in Karten
  • Satellitenansicht
  • Nutzung von Street View
  • Live-Verkehrsdaten
  • schlechte Netzabdeckung
  • häufige Neuberechnung von Routen
So spart ihr mobiles Datenvolumen bei Google Maps

Wenn ihr nur wenig Datenvolumen habt oder im Ausland unterwegs seid, könnt ihr den Verbrauch deutlich reduzieren. Am effektivsten funktioniert das, wenn ihr eure Route bereits im WLAN plant und benötigte Kartenbereiche vorab herunterladet. Zusätzlich hilft es, die Satellitenansicht nur bei Bedarf zu aktivieren und Street View möglichst selten zu nutzen, da diese Funktionen deutlich mehr Daten laden als die normale Kartenansicht.

Auch Hintergrunddaten können den Verbrauch erhöhen. Deshalb lohnt es sich, Google Maps nicht dauerhaft im Hintergrund laufen zu lassen. Besonders praktisch sind Offline-Karten: Damit navigiert ihr fast komplett ohne mobile Datenverbindung.

Die besten Google-Maps-Tricks, um mehr aus den Karten herauszuholen

Google Maps offline nutzen: So funktioniert’s

Mit dem Offline-Modus könnt ihr Kartenbereiche direkt auf dem Smartphone speichern. Die Navigation funktioniert anschließend auch ohne mobile Datenverbindung. So ladet ihr Offline-Karten herunter:

  1. Google Maps öffnen
  2. Auf euer Profilbild tippen
  3. „Offlinekarten“ auswählen
  4. Gewünschten Bereich herunterladen

Die Karten bleiben anschließend mehrere Wochen gespeichert und aktualisieren sich auf Wunsch automatisch im WLAN.

Was funktioniert offline – und was nicht?

Offline-Karten eignen sich hervorragend für Reisen oder Regionen mit schlechtem Empfang. Allerdings stehen nicht alle Funktionen zur Verfügung. Navigation, Straßenkarten, Routenführung und gespeicherte Orte sind offline verfügbar.

Wer jedoch Live-Verkehrsdaten, alternative Echtzeit-Routen oder Stauinfos haben will, wird diese offline nicht finden. Für die meisten Fahrten reicht der Offline-Modus trotzdem völlig aus.

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