Lass uns in dieser ganz besonderen Episode gemeinsam untersuchen, was Erleuchtung ist und wie wir diesen Zustand erreichen können. Und wenn ich von Erleuchtung spreche (und in Zukunft sprechen werde), dann meine ich jene Erleuchtung, die der historische Buddha erlangte und die er dann in all seinen späteren Jahren seinen zahlreichen Anhängern lehrte - und damit den Grundstein für den Buddhismus legte.
Ich möchte noch einmal betonen, dass ich nicht den Anspruch erhebe, Erleuchtung erlangt zu haben! Der Grund dafür ist einfach: Es gibt nichts zu erreichen, nichts zu erlangen, nichts zu gewinnen.
In gewisser Weise ist unser ganz gewöhnliches Bewusstsein unser Erleuchtungsgeist ... Der gute Buddha erklärte: „Mit meiner Erleuchtung habe ich überhaupt nichts dazugewonnen“. Eine Aussage, die inzwischen Dutzende von „Erleuchteten“ bestätigen können ... Doch wie unterschied sich sein Geist nach der Erleuchtung von dem vor der Erleuchtung? Buddha erkannte in seiner Erleuchtung, wie die Welt wirklich ist und dass der Mensch diese wahre Wirklichkeit nicht wahrnimmt, weil ihm seine Sinne gewissermaßen einen Strich durch die Rechnung machen.
Um dies zu veranschaulichen, nehmen wir als Beispiel einen Baum: Ohne eine gründliche Analyse dessen, was ein Baum ist, nehmen wir gewöhnlich an, ein Baum sei etwas „Konkretes“, etwas, das als „Einzelding“ betrachtet werden kann. Aber ein Baum lebt in Koexistenz mit vielen „anderen“ Lebewesen: mit der Wiese, mit unzähligen Pilzen, mit Insekten, mit der Erde, mit Segmenten, die mehrere Meter unter die Erde reichen, mit Wasser, Licht, Sauerstoff usw. Aber all diese „Dinge“, mit denen der Baum koexistiert, haben auch kein „Selbst“ und brauchen unzählige „andere“ Dinge, um existieren zu können. Der "Baum" verschmilzt also mit all diesen "anderen" Dingen; sein "Selbst" löst sich also in "die anderen" (Dinge oder Lebewesen) auf ...
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