Laudes / Morgenimpuls (26.3.24)
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Erleuchte du meine Augen,
dass ich den Weg zu dir finde.
Mach du meine Schritte fest,
dass ich vom Weg nicht abirre.
dass ich von dir spreche.
Du willst, dass ich meine Mitmenschen liebe.
Lass mich ihnen so dienen,
und in deine Herrlichkeit gelangen.
Alkuin, † 804, GL 1975 6, 5
Canticum Jes 38, 10–13a.14cd.17–20
Du hast meine Sache geführt, Herr, mein Gott, du hast mein Leben
Ich sagte: In der Mitte meiner Tage /
muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt, *
man raubt mir den Rest meiner Jahre.
Ich darf den Herrn nicht mehr schauen im Land der Lebenden, *
keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde.
Meine Hütte bricht man über mir ab, *
man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten.
Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben, *
du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch.
Vom Anbruch des Tages bis in die Nacht gibst du mich preis; *
bis zum Morgen schreie ich um Hilfe.
Meine Augen blicken ermattet nach oben: *
Ich bin in Not, Herr; steh mir bei!
Du hast mich aus meiner bitteren Not gerettet, /
du hast mich vor dem tödlichen Abgrund bewahrt; *
denn all meine Sünden warfst du hinter deinen Rücken.
Ja, in der Unterwelt dankt man dir nicht, /
die Toten loben dich nicht; *
wer ins Grab gesunken ist,
kann nichts mehr von deiner Güte erhoffen.
Nur die Lebenden danken dir, wie ich am heutigen Tag. *
Von deiner Treue erzählt der Vater den Kindern.
Der Herr war bereit, mir zu helfen. *
Wir wollen singen und spielen im Haus des Herrn,
Über das Haus David und über die Einwohner Jerusalems
werde ich den Geist des Mitleids und des Gebets ausgießen.
Und sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Sie
werden um ihn klagen, wie man um den einzigen Sohn klagt; sie
werden bitter um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen
weint. An jenem Tag wird laute Totenklage sein in Jerusalem.
Benedictus – Lobgesang des Zacharias
Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die
ich bei dir hatte, bevor die Welt geschaffen war.
Jesus, du rufst uns in deine Nähe. Du willst, dass wir mitarbeiten
an deinem Reich. Wir bitten dich:
A: Du unsre Hoffnung, hilf uns.
– Gib uns Beharrlichkeit, damit wir entfalten, was du in uns angelegt
– Weise uns einen Ort, an dem unser Tun zum Segen werden
– Mach uns stark, gib uns Mut, dass wir eintreten für Freiheit,
Gerechtigkeit und Frieden.
Allmächtiger, ewiger Gott, hilf uns, das Gedächtnis des Leidens
Christi so zu begehen, dass wir von dir Verzeihung erlangen. Darum
bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil
und führe uns zum ewigen Leben.
Zelebrant: Oliver Kelch, Diakonatsbewerber Bistum Münster und Theologe (ThiF)
Kath. Pfarrei St. Peter Recklinghausen
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