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„Auch Biofleisch ist totes Fleisch“
Ist Bio wirklich besser? In dieser Folge werfen Greenologe Klaus Wagner und Kynologe Joe Rahn einen kritischen Blick auf Biofleisch und die Frage, ob Bio das Tier tatsächlich glücklich macht – oder ob es doch nur um die Haltungsform geht. Außerdem diskutieren wir, was hinter Begriffen wie „regenerative Landwirtschaft“ steckt und warum dieses Konzept in den USA bereits etabliert ist, bei uns aber noch kaum Anwendung findet.
Diese Episode richtet sich an alle Hunde- und Katzenhalter, die sich kritisch mit der Fütterung ihrer Fellnasen auseinandersetzen und mehr über die Hintergründe von Biofutter erfahren möchten. Egal, ob du bereits Bio fütterst, es in Betracht ziehst oder einfach nur neugierig bist – hier bekommst du spannende Einblicke und praktische Tipps.
Jetzt reinhören und BITTE mitdiskutieren:
Greenologen Petpanel Episode 9:
Willkommen zur neunten Episode des Greenologen Petpanel-Podcasts! In dieser Folge gehen wir der Frage nach, was Regionalität und Nachhaltigkeit in der Futtermittelproduktion wirklich bedeuten. Klaus Wagner und Joe Rahn untersuchen die Herausforderungen und Chancen, die mit regionaler Beschaffung und Produktion verbunden sind – speziell im Bereich der Hunde- und Katzennahrung.
Worum geht es?
Schwerpunkte der Episode: Was bedeutet „Regionalität“ wirklich?
Saisonalität: Realistisch oder Wunschdenken?
Die Rolle von exotischen Zutaten und der globale Rohstofftransport
Marketing versus Realität: Die Herausforderung der Transparenz
Alternative Proteine und dezentrale Ansätze für die Zukunft
Unsere abschließende Frage an Euch
Der Greenologen petpanel Podcast #8 behandelt die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit von Fisch, insbesondere die Probleme der Überfischung, des illegalen Fischfangs und die Suche nach alternativen Proteinquellen wie Algen- oder Insektenprotein für Hundenahrung. Es wird die Bedeutung von rückverfolgbarer Fischherkunft betont und die Auswirkungen des illegalen Fischfangs auf die Meeresökosysteme diskutiert. Auch die Verschiebung von Fischgründen aufgrund des Klimawandels, Aquakultur, genetische Veränderungen und neue Technologien in der Aquakultur werden angesprochen. Die Verwendung von Mikroalgenöl als nachhaltige Alternative für Omega-3-Fettsäuren in der Hunde- und Katzenernährung wird empfohlen. Es wird auch auf Umweltprobleme wie Plastikmüll im Wasser, Belastung von Fischen mit Quecksilber und Cadmium sowie die Idee einer regionalen Lebensmittelversorgung durch Urban Gardening und Aquaponding-Systeme eingegangen. Nachhaltige Alternativen wie Algen werden als bessere Entscheidung für Haustiere dargestellt, aufgrund steigender Fischpreise, wachsendem Bewusstsein für Tierwohl und erschwinglicheren Algenpräparaten.
Grundsätzlich sinnvoll, aber: viele Abbildungen auf Produkten zeigen nur Steaks, Filet und eine heile Welt auf einem Bauernhof. Dabei ist das doppelt falsch: wenn es wahr ist, sollte dies dem Menschen vorbehalten sein. Wenn es nicht wahr ist, ist es Verbraucher Täuschung. Eingesetzt werden aber Nebenprodukte wie MdM oder Innereien.
Es ist sinnvoll, alle Teile eines Schlachttieres (from nose to tale) zu verwenden, wenn es schon mal für uns leben und sterben musste. Leider ist die aktuelle Massentierhaltung meist auf Importsoja aus Regenwaldgebieten aufgebaut, oft nicht wirklich artgerecht und führt zu hohen Nitratgehalten in unserem Trinkwasser. Wir brauchen eine flächenabhängige, deutliche Reduktion der Tierhaltung. Aber jedes Tier, welches hier nicht mehr geschlachtet wird, verringert die Mengen an Nebenstromprodukten. Außerdem wird nicht zuletzt durch die Humanisierung der Haustiere immer mehr Muskelfleisch eingesetzt, was in Angesicht des weltweiten Hungers von >700 Mio. Menschen alleine schon moralisch abzulehnen ist und vom Tier auch nicht gebraucht wird.
In dieser Episode des Greenologen petpanel Podcasts tauchen wir tief in die Thematik der Kohlenhydrate in der Hundeernährung ein. Joe Rahn und Klaus Wagner beleuchten gemeinsam, welche Rolle Kohlenhydrate in der Fütterung unserer vierbeinigen Freunde spielen und diskutieren kontroverse Ansichten zu Low Carb, High Carb und No Carb-Diäten. Die Diskussion beginnt mit der grundlegenden Frage, ob Hunde überhaupt Kohlenhydrate in ihrer Nahrung benötigen. Obwohl sie grundsätzlich gut verdaulich und verwertbar sind, wird herausgestellt, dass Hunde auch ohne Kohlenhydrate auskommen können.
Klaus teilt fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Arten von Kohlenhydraten, insbesondere heimische Getreidesorten wie Weizen, Gerste und Mais, und deren Bedeutung für die Hundediäten. Der Austausch dreht sich um die Vor- und Nachteile dieser Kohlenhydrate im Vergleich zu Alternativen wie Kartoffeln, Süßkartoffeln und Pseudogetreide, die oft teurer sind und durch Transport über weite Strecken zusätzliche ökologische Fußabdrücke hinterlassen. Dabei wird auch auf die Auswirkungen des Klimawandels auf den Anbau dieser Früchte eingegangen.
Ein zentrales Thema der Episode ist die gängige Meinung, dass Kohlenhydrate in Hundefutter hauptsächlich als billige Füllstoffe dienen. Klaus argumentiert, dass diese Sichtweise oft zu einem Missverständnis über die tatsächlichen Vorteile von Getreide führt und stellt fest, dass Weizen für viele Hunde gut verdaulich sein kann. In der Diskussion wird auch auf allergische Reaktionen von Hunden gegenüber bestimmten Kohlenhydraten eingegangen und wie Hersteller und Tierärzte dies interpretieren, was zur weit verbreiteten Annahme von getreidefreien Diäten geführt hat.
Klaus beleuchtet zudem die Funktionalität von Kohlenhydraten in der Ernährung von Hunden, insbesondere die Bedeutung von Stärke und die Rolle von Mikrobiotika im Dickdarm. Er erklärt die Bedeutung von Ballaststoffen und präbiotischen Inhaltsstoffen für die Darmgesundheit des Hundes und diskutiert auch, welche Produkte zur Unterstützung dieser Aspekte geeignet sind.
Abschließend runden Joe und Klaus die Episode mit einem Ausblick auf zukünftige Trends in der Hundeernährung ab, wie die Bedeutung heimischer versus importierter Kohlenhydrate und die Nachhaltigkeit bei der Futterproduktion. Klaus betont, dass persönliche Gespräche mit Futtermittelherstellern und ein kritisches Hinterfragen von Produkten entscheidend sind, um sowohl die Gesundheit der Hunde zu garantieren, als auch ökologische Verantwortung zu übernehmen.
Diese Episode liefert nicht nur wertvolle Insights in die richtige Ernährung von Hunden, sondern regt auch dazu an, sich intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen und bewusste Entscheidungen bei der Futterwahl zu treffen.
In dieser Episode des Greenologen Pet Panel diskutieren Klaus Wagner und ich, Joe Rahn, die Geschichte der industriellen Futtermittelproduktion der letzten 50 Jahre und deren Auswirkungen auf die Ernährung unserer Haustiere. Wir beleuchten, warum die traditionelle Fütterung nicht nur hinterfragt werden muss, sondern warum auch neue Ansätze gefragt sind, die über trockene Kroketten und industriell hergestelltes Nassfutter hinausgehen.
Die Diskussion beginnt mit einem Blick auf die Herkunft des Hundes und die Anfänge der Futtermittelproduktion, die bereits in den 1850er Jahren in den USA begann. Wir sprechen über die ersten Futtermittelhersteller, wie Purina, und die Innovationskraft von Einzelpersonen, die das erste gebackene Hundefutter auf den Markt brachten. Historische Perspektiven zeigen dabei, wie sich die Zusammensetzung der Futtermittel über die Jahrzehnte verändert hat und wie die moderne Futtermittelindustrie zunehmend auf industriell skalierbare und kostengünstigere Produktionsmethoden setzt.
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Rolle von Getreide, insbesondere Mais, in der Futterproduktion. Wir erörtern die Vor- und Nachteile der Verwendung von Mais und dessen Einfluss auf die Gesundheit der Tiere. Dabei gehen wir auch intensiv auf die psychologischen Aspekte der Fütterung ein und stellen die These auf, dass die Art der Fütterung direkt das Verhalten und die Gesundheit unserer Hunde beeinflusst. Hierbei kommen wir auf die Auswirkungen von Tryptophan und Leuzin im Futter zu sprechen, die großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Stimmung des Hundes haben.
Neben den gesundheitlichen Aspekten kommen wir auch auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Futtermittelproduktion zu sprechen und stellen fest, dass die industriellen Prozesse des Extru-dierens und des Backens unterschiedliche Kostenstrukturen und Produktionsvolumina mit sich bringen. Während das Extrusionsverfahren, vor allem wegen seiner Effizienz und Skalierbarkeit, in der Hauptsache verwendet wird, bleibt das gebackene Futter aufgrund seiner Nährstoffdichte und schonenderen Zubereitung interessant für eine Nische innerhalb des Marktes.
Wir ziehen auch Parallelen zwischen der Tierernährung und aktuellen menschlichen Ernährungstrends, wie der Nachfrage nach funktionalen und natürlichen Lebensmitteln. Wir sind überzeugt, dass diese Trends auch in der Hundeernährung zunehmend an Bedeutung gewinnen werden, und beobachten bereits Anzeichen einer Wende weg von herkömmlichen Produkten hin zu frischeren, qualitativ hochwertigen Alternativen.
Mit einem Ausblick auf die kommenden Trends und einer Einladung an unsere Zuhörerschaft, uns über ihre Erfahrungen und Meinungen zum Thema Futter zu informieren, schließen wir unsere spannende Diskussion. Wir hoffen, dass Sie inspirierende Einsichten aus dieser Episode mitnehmen und freuen uns auf Ihr Feedback.
In dieser Episode besprechen wir die grundlegenden Nährstoffe für Hunde mit Klaus Wagner und Joe Rahn und beleuchten die essenziellen Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung, darunter Proteine, Fette, Kohlenhydrate sowie Mineralstoffe und Vitamine. Wir hinterfragen, ob diese Zutaten Nährstoffe oder Rohstoffe sind und diskutieren Amylase sowie fleischreduzierte Kost. Das Feedback unserer Zuhörer zeigt, dass die artgerechte Fütterung ein aktuelles Thema bleibt.
Wir thematisieren auch Allergien, die Rolle von industriellem Futter und die Vorteile natürlicher Nahrungsmittel. Zudem betrachten wir Probiotika, deren Herausforderungen und Chancen. Unser Ziel ist es, wertvolle Informationen zur Hundeernährung zu vermitteln und unsere Zuhörer bei der Auswahl der richtigen Nahrung zu unterstützen.
Hundeevolution: ein Wolf im Hundepelz oder ein Mensch auf vier Pfoten? Low carb oder no carb diet? Carnivor oder Omnivor, hier bekommst du alle Antworten. Empirisch wissenschaftlich aufbereitet vom Kynologen Joe Rahn und Greenologen Klaus Wagner.
Ein zentraler Aspekt dieser Episode ist die Evolution des Hundes. Wir haben uns mit der spannenden Frage beschäftigt, wie sich der Hund aus dem Wolf entwickelt hat und warum der Haushund heute kein reiner Fleischfresser mehr ist. Über die Jahrtausende hinweg hat sich der Hund an das Leben mit dem Menschen angepasst und sich von einem reinen Fleischfresser zu einem Allesfresser entwickelt. Diese Anpassung hat nicht nur das Ernährungsverhalten des Hundes verändert, sondern bietet uns heute auch die Möglichkeit, die Ernährung unserer Hunde nachhaltiger zu gestalten.
Eine fleischlastige Ernährung hat einen erheblichen ökologischen Fußabdruck – angefangen bei der Landnutzung über den Wasserverbrauch bis hin zu den Treibhausgasemissionen. Doch da Hunde von Natur aus Allesfresser sind, können sie auch mit weniger Fleisch oder sogar mit vegetarischen, veganen oder hybriden Diäten gesund leben. Diese alternativen Ernährungsweisen können nicht nur das Wohlbefinden unserer Hunde fördern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Planeten leisten.
Zusammenfassend zeigen wir in dieser Episode, dass der Haushund ein flexibler Allesfresser ist, der gut mit alternativen Ernährungsformen zurechtkommt. Durch eine fleischreduzierte- oder sogar fleischfreie Ernährung können wir nicht nur das Wohlbefinden unserer Hunde fördern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Lasst uns gemeinsam einen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft machen – auch für unsere Vierbeiner.
Wenn du mehr über nachhaltige Hundeernährung erfahren möchtest, dann bleib dran und abonniere unseren Podcast für weitere spannende Themen rund um verantwortungsbewusste Haustierhaltung!
In unserer ersten Folge haben wir uns mit den ambitionierten Zielen des Greenologen Petpanels beschäftigt und darüber gesprochen, wie wir die Haustierhaltung nachhaltiger gestalten können. Heute wollen wir noch einen Schritt weiter gehen und uns fragen: Wie können wir Haustiere halten, ohne die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Planeten zu überschreiten? Wir werden uns mit dem Konzept der planetaren Grenzen auseinandersetzen und diskutieren, welche Auswirkungen die Haustierhaltung auf unsere Umwelt hat. Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie wir unsere geliebten Tiere verantwortungsvoll halten können, ohne unseren Planeten zu gefährden.
**Mit welcher PPM-Rate wurdest Du geboren?
Wir, das ist der Greenologe Klaus Wagner und der Podcast-Host & Journalist, Tierpsychologe, Ernährungsberater und Diätetiker Joe Rahn! Lasst Euch mitnehmen auf eine spannende Expedition in die Welt der gesunden, bezahlbaren und nachhaltigen Haustierernährung.
Doch was genau ist ein Greenologe? Klaus Wagner ist nicht nur Landwirt, sondern auch studierter Tierernährer mit einer tiefen Leidenschaft für Umwelt und Nachhaltigkeit. Sein Ziel: nachhaltige Freude mit unseren Vierbeinern aus der Sicht der Hersteller, Rohstoffe und Rezepturen.
Das Duo will die Transformation in der Industrie, dem Handel und bei den interessierten Endkund*innen aktiv gestalten durch ihr Wissen und Erfahrung.
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