Grenzen des Privaten - Privatsphäre in der digitalen Welt

Grenzen des Privaten - Privatsphäre in der digitalen Welt

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Grenzen des Privaten - Privatsphäre in der digitalen Welt episodes

  • #18 - Wie steht es um unsere Privatsphäre? - Outro
    In der letzten Folge dieser Staffel blicken wir zurück: Wie steht es um unsere Privatsphäre? Wie sehen Eingriffe in unsere Privatsphäre aus, durch den Staat, durch Unternehmen? Die Rechtfertigung dazu - es gehe um unsere Sicherheit, Technologie bedeute nunmal Übertragung von persönlichen Informationen - ist meistens nicht die ganze Wahrheit. Außerdem verliert die Realität durch den Einsatz von Algorithmen und künstlicher Intelligenz zunehmend an Wert. Was zählt ist die Entscheidung des Algorithmus.
    18 min
  • #17 - Der Überwachungskapitalismus
    Unsere menschlichen Erfahrungen werden zu Profit gemacht. Ohne nach Berechtigungen zu fragen, werden sie uns entrissen. Der Überwachungskapitalismus ist der von Zuboff geprägte Begriff, der die Marktform rund um das Geschäft mit unseren Daten beschreibt. Er dringt in immer mehr Bereiche unseres Lebens vor, führt zu massenhaften Verletzungen unserer Privatsphäre. Wir stehen hilflos da, werden durch die Taktiken der Unternehmen gelähmt und geben unsere Daten preis. Die Frage ist aber: Warum werden menschliche Erfahrungen überhaupt in Daten umgewandelt?
    19 min
  • #16 - Tiefseekabel: Daten im Meer
    Wir versenden eine Email und Sekunden später ist sie schon beim Empfänger. Was wir dabei oft vergessen: Die Email ist vermutlich tausende Kilometer unterwegs gewesen. In Sekunden schnelle durchquert sie die Meere in Tiefseekabeln. Ganz allgemein verläuft etwa 95% des interkontinentalen Daten- und Sprachtransfers über Tiefseekabel. Aufgrund dieser Menge an Informationen werden die Tiefseekabel auch oft von Geheimdiensten angezapft. Es wird damit in die Privatsphäre von unbescholtenen Bürgern eingegriffen. Und auch Unternehmen mischen bei den Tiefseekabeln mit. Sie stellen die Infrastruktur teilweise zur Verfügung. Die Frage ist: Zu welchem Preis?
    13 min
  • #15 - Daten gegen Geld
    Für persönliche Informationen Geld zu bekommen klingt zunächst interessant. Auch wir würden - auf den ersten Blick - von dem Geschäft mit unseren Daten profitieren. Tatsächlich gefährdet die Monetisierung von Daten aber unsere Privatsphäre. Wir würden dazu verführt werden, noch mehr Daten preiszugeben. Damit schaden wir nicht nur uns, sondern auch unseren Mitmenschen. Daten sollten auch nicht in Geld gemessen werden - sondern in Macht.
    12 min
  • #14 - Kollektive Privatsphäre
    Wir sehen Privatsphäre in der Regel als individuelle Thematik. Was ich mit meinen Daten mache, betrifft nur mich. Tatsächlich hat der Umgang mit unseren Daten auch Auswirkungen auf unsere Mitmenschen. Gleich wie mit CO2 leiden wir gemeinsam unter den Folgen von Datenabgasen.
    14 min
  • #13 - Verlieren wir unser Gesicht?
    Der Skandal rund um Clearview hat gezeigt, dass Bilder von uns im Internet auch für Gesichtserkennung missbraucht werden. Trotzdem laden wir - wie es scheint - ganz unbekümmert Fotos ins Netz. Durch Boarding per Gesichtsscan werden wir an Gesichtserkennung gewöhnt. Dadurch fällt kaum mehr auf, dass auch Regierungen vermehrt per Gesichtserkennung an öffentlichen Orten in unsere Privatsphäre eingreifen. Neben unserem Recht auf Privatsphäre steht auch unsere Meinungsfreiheit auf dem Spiel.
    13 min
  • #12 - Kontrollverlust
    Wenn Unternehmen die Kontrolle über die ihnen anvertrauten Daten verlieren, kann das für die Betroffenen gravierende Folgen haben. Solche Datenlecks entstehen etwa durch Unachtsamkeit oder Sicherheitslücken. Während wir zunächst glauben, dass es sich dabei um Ausnahmefälle handelt, sehen wir schnell, dass Datenlecks wohl eher zur Normalität geworden sind.
    15 min
  • #11 - ePrivacy Verordnung - Die Verwandlung
    Ursprünglich wurde die ePrivacy Verordnung als Regelwerk angedacht, das unsere Privatsphäre schützt. Durch diverse Änderungen wurde diese Zielsetzung mehr und mehr ins Gegenteil umgekehrt. Der Entwurf der ePrivacy Verordnung des Rats der europäischen Union kann als Skandal bezeichnet werden.
    16 min
  • #10 - Daten, das neue Öl?
    Privatsphäre als Hyperobjekt - zu groß, zu komplex um es erfassen zu können. Der Vergleich von Daten mit Öl hilft uns dabei, das Geschäft mit unsere Daten zu begreifen. Gleichzeitig ist der Vergleich aber auch gefährlich, denn: Daten sind kein Rohstoff, kein Objekt. Daten sind ganz persönliche Informationen.
    15 min
  • #9 - Apps die unsere Daten klauen
    Auf unseren Smartphones sind die wichtigsten und intimsten Details über uns und unsere Liebsten. Trotzdem laden wir oft Apps auf unsere Smartphones, ohne zu wissen, welche Daten sie an Dritte weiterleiten. Ganz schnell werden aus den Mini-Computern Mini-Spione, die Informationen, wie Blutdruckwerte oder unseren Standort, einfach an Dritte schicken.
    17 min

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Unser Leben verlagert sich immer mehr ins Internet. Wir reden mit Freunden, teilen Fotos und wichtige Momente über Social Media und „googeln“ unsere Wehwehchen, bevor wir mit dem Arzt darüber sprechen. Unsere intimsten Details geben wir im Internet bekannt. Was dort mit unseren Daten passiert, wissen wir aber nicht. Sicher ist aber, dass wir von Unternehmen und Regierungen auf Schritt und Tritt überwacht werden können. Was bedeutet das für uns? Und welche Konsequenzen bringt das mit sich?