Der 23. Juni wird als Schicksalstag in die britische und europäische Geschichte eingehen. Die Briten haben mehrheitlich dafür gestimmt, dass das Land die EU verlässt. Großbritannien ist nach wie vor gespalten, obwohl der von EU-Befürwortern befürchtete Crash der Wirtschaft ausgeblieben ist. Doch die Unternehmen rätseln, wie es weitergehen wird. Von der Premierministerin Theresa May, die David Cameron abgelöst hat, ist nur zu vernehmen, dass Brexit auch Brexit bedeute. Sie hat Brexit-Befürworter ins Kabinett geholt, die eigentlich zeigen sollen, wie es geht, die sich aber mehr darauf konzentrieren, sich gegenseitig zu blockieren. Die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon schließt ein neues Referendum über die schottische Unabhängigkeit nicht aus.