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Nach der Übertragung einer Pressekonferenz ruft mich eine alte Dame an. "Söder sieht so müde aus. Und die Presse drängt so. Was kann ich tun?" -
Das sitzt eine Witwe einsam in ihrer Wohnung und findet für sich einen Weg, ein Gegenmittel in der Krise.
Alles weitere: Anhören!
Original gesendet am 30. März 2020
Der Begriff "soziale Distanz" ist irreführend. Argwohn und Misstrauen liegen in der Luft - hu, ein anderer Mensch, der ist gefährlich!
Das ist kontraproduktiv: Freundlichkeit ist gut fürs Immunsystem.
Alles weitere: Anhören!
Orginal erschienen am 29. März 2020
"Gott Lob, der Sonntag kommt herbei, die Woche wird heut wieder neu! Heut hat mein Gott das Licht gemacht, mein Heil hat mir das Leben bracht! Halleluja!"
Von diesem alten Sonntagslied zu unserem herrlichen Frühlingswetter - vom Sonnenlicht zum Licht des Glaubens - diesen Weg gehen wir in dieser Andacht zum Sonntagmorgen.
Tut gut und macht die Seele hell!
Original vom 29. März 2020
Eine wichtige Reflexion - was geschieht gerade in unserer Gesellschaft?
Wir trauern - um den Verlust der Normalität.
Trauer verläuft in Phasen. Trauerforschung und Seelsorge helfen, mit dieser Situation umzugehen.
Eine ebenso grundsätzliche wie aktuelle Darstellung.
Original veröffentlicht am 27. März 2020
Eine Kollegin hat von Menschen ihrer Gemeinde Briefe ins Altersheim verfassen lassen - wunderschön!
Hier entstand die Idee, dass das auch Schulklassen und Kindergärten tun könnten - mit Erfolg! Das Beispiel wurde sofort umgesetzt!
Original veröffentlicht am 26. März 2020
"Das Kartenspiel" von Bruce Low hat eine Generation von Grundschülern beeindruckt - und ist tatsächlich eine Entdeckung wert.
Erschienen 26. März 2020
Ein Teenager wird etwas besonderes - Maria lässt zu, dass Jesus zur Welt kommt durch sie.
Die Bibel hat eine seltsame Logik: Gott macht sein Werk mit Hilfe der Schwachen, der Unbeachteten.
Wie unbedeutend wir uns auf vorkommen - lebe so, dass durch Dich Heil und Friede lebendig werden in dieser Welt!
Die Evangelische Kirche hat ein gespaltenes, wenn auch inzwischen sehr durchdachtes Verhältnis zur Obrigkeit.
Da ist die Lehre von den zwei Regierweisen Gottes - ausgehend von Paulus (Rom 13) über Augustinus zu Luther - "Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat" - denn als ordnende, Chaos verhindernde Macht hat sie eine Berechtigung durch Gott.
Spätestens seit dem Hitler-Regime musste die Kirche umdenken - und kam, durch die Bekennende Kirche, zu Modellen bis hin zur "Königsherrschaft Christi".
Seit den 1980er Jahren betont sie ihr "Wächteramt".
Nun, durch Corona, erleben wir eine Obrigkeit, die wirklich nicht nach eigener Macht zu streben scheint, sondern zum Wohle der Menschen, vor allem der Schwächsten, "Staatsgewalt" ausübt.
Was ist davon zu halten?
Diese Aufnahme ist erschienen am 23. 3. 2020 und entsprechend zeitgebunden.
Das Leben hat sich nicht ohne Grund sozial ausdifferenziert. Nun sind Familien schlagartig auf sich zurückgeworfen. Dies noch mit Homeoffice, womöglich in der Stadt und alternativlos: Was für eine Herausforderung!
(erschienen 23.3.2020)
Vorbildlich gemeint ist die Haltung der Kirchen, auf Gottesdienste, auf Gemeindeveranstaltungen zum Schutz vor Corona zu verzichten. Das ist nobel und vielleicht auch nötig. Aber im Vergleich zu dem, was in Arbeit und Konsumwelt zu diesem Zeitpunkt noch ohne weiteres möglich ist, muss man sich fragen, ob die Kirchen wirklich ausreichend vermitteln, wie wichtig für den Glauben echte Gemeinschaft ist.
Es gibt Dinge, die gehen nicht digital.
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