Some lyrics of my own
Song
Hagel im Wolkengebirge
Zwei Gefährten in den Alpen, sie sind im Nebelgrau verloren.
Der Weg verschwand vor ihren Augen, die Pfade schleifen ihre Kräfte.
Da war kein Ausweg, nirgendwo.
Der Hagel peitscht, der Wind grollt laut,
Die Kälte kriecht ins Mark, die Kälte macht ihre Glieder taub.
Verzweiflung nagt an ihren Herzen,
die Hoffnung schwindet bald,
an diesem eisigen Tag ist es so kalt.
Ein Hirte ruft vom hohen Hang, seinen Blick ins Tal gerichtet,
zu einem Knecht hinunter: "Junge, geh in die Berge rauf, zwei Wanderer sind zu finden!"
Suche sie, bevor in Eis und Schnee die Nacht über sie hereinbricht.
Bringe ihnen Brot und Käse mit, damit sie keinen Verzicht erleiden.
Der Junge steigt hinauf, mit hartem Mut im Herzen.
Er findet sie, die Armen dort, frierend und verletzt unter einem Hang.
Er teilt mit ihnen das Brot und den Käse,
wärmt sie mit dieser inneren Glut.
Er spricht: "Verliert nicht den Mut, ihr Herren,”
"Ich bringe euch zurück ins Tal, zu eurer Obhut bin ich gekommen."
Gemeinsam steigen sie hinab, der Junge voran,
Schritt für Schritt geht es einen verwinkelten Pfad.
Der Hagel weicht, die Sonne bricht endlich wieder durch Wolken.
Im Dorf harren die Leute, mit Angst und banger Qual stehen sie beieinander.
Doch als sie die Drei endlich erblicken,
bricht die Freude wieder aus ihnen hervor.
Erleichterung, Lob, Dankbarkeit, die Herzen schlagen hoch.
Die zwei Gefährten sind nun gerettet, dem Jungen sei hier der Dank gezollt.
Da hallt durch das Wolkengebirge ein Lied von ihrem Glück.
Das mahnt uns stets zur Menschlichkeit, in Zeiten des schlimmsten Geschicks.