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Es zwickt, es kitzelt, es zappelt – an Tag 69 und 70 verwandelt sich Digga in ein übermütiges Krokodil! Doch tanzende Schnürsenkel und nackte Füße sind für kleine Nadelzähne strengstens verboten.
Was passiert in dieser Folge?
Alarm im Flur: Frauchens Schnürsenkel wackeln verlockend hin und her. Digga startet den Tiger-Sprung – und landet mit den Milchzähnen unabsichtlich an Frauchens Knöchel.
Das Zauberwort „Aua!“: Warum man nicht schimpfen muss, sondern ein kurzer Quietscher und das Einfrieren der Bewegung Wunder wirken. Digga lernt den Unterschied zwischen zarter Menschenhaut und robustem Kauspielzeug!
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Welpen besitzen keine angeborene Beißhemmung gegenüber Menschen. Unter Geschwistern schützt das dicke Fell, doch menschliche Haut ist extrem empfindlich. Wenn ein Welpe zu fest zuschnappt, hilft am besten das Nachahmen des Welpen-Verhaltens: Ein kurzes, hohes „Aua!“, sofortiges Unterbrechen des Spiels für wenige Sekunden und das Anbieten einer passenden Kausalalternative (Tau, Kauspielzeug). So lernt das Hundehirn blitzschnell, seine Kieferkraft zu drosseln!
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
Plötzlich erwacht im Wohnzimmer ein lautes Tier mit Rollen und einem langen Schlauch! An den Tagen 67 und 68 stellt sich Digga dem wohl gefürchtetsten Haushalts-Klassiker: dem Staubsauger.
Was passiert in dieser Folge?
Alarm auf vier Pfoten: Wuuuusch! Als Herrchen den Staubsauger anschaltet, geht Digga sofort in Abwehrhaltung. Aus sicherer Deckung hinter Herrchens Beinen wird das brummende Ding erst einmal mutig angebellt!
Die Leckerli-Spur zum Monster: Wie verliert ein 10 Wochen alter Welpe spielerisch die Angst vor lauten Alltagsgeräuschen? Mit Ruhe, Sicherheitsabstand und einer saftigen Hühnchen-Belohnung wird das Untier im Handumdrehen zum harmlosen Staubfresser degradiert.
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Hunde hören etwa viermal so gut wie wir Menschen und nehmen Frequenzen im Ultraschallbereich wahr, die für unser Ohr völlig lautlos sind. Ein Staubsauger klingt für Welpenohren deshalb nicht nur laut, sondern erzeugt oft schrille, unangenehme Pfeiftöne. Gewöhnt man den Hund in der Sozialisierungsphase positiv und ohne Zwang daran (z. B. durch Füttern bei ausgeschaltetem Gerät), lernt das Gehirn, dieses Geräusch dauerhaft als ungefährlich einzustufen.
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
Wo mein Mensch hingeht, da gehe ich auch hin! An den Tagen 65 und 66 arbeitet Digga als professioneller Schatten – bis plötzlich eine Badezimmertür vor seiner Nase ins Schloss fällt!
Was passiert in dieser Folge?
Der kleine weiße Schatten: Digga weicht Frauchen nicht von der Seite. Doch was tun, wenn eine geschlossene Tür den Weg versperrt?
Die 30-Sekunden-Mutprobe: Warum man bei geschlossenen Türen weder weinen noch kratzen muss und wie ein weicher Kauknoten zum besten Nerventröster der Welt wird.
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
In den ersten Lebenswochen haben Welpen einen angeborenen Folgetrieb – in freier Wildbahn bedeutete der Verlust des Rudels Lebensgefahr! Das Alleinsein ist für Hunde nicht angeboren, sondern muss gelernt werden. Beginnt man in der 9. bis 10. Lebenswoche mit winzigen Abschnitten von 10 bis 30 Sekunden (z. B. beim Gang ins Bad) und kehrt ohne großes Abschieds- oder Begrüßungsdrama zurück, begreift der Welpe ganz entspannt: Meine Menschen kommen immer wieder!
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
In der Küche ertönt das schönste Geräusch der Welt: Es regnet Futterbrocken in den Napf! An den Tagen 63 und 64 lernt Digga, dass man mit Hektik nicht weiterkommt – aber ein kühler Popo auf den Fliesen echte Wunder bewirkt.
Was passiert in dieser Folge?
Der Futterkroketten-Hagel: Kaum raschelt die Futtertüte, bricht bei Digga der große Küchen-Stepptanz aus! Doch einfach blind in den Napf stürzen ist im neuen Zuhause nicht mehr angesagt.
Die Zauberkraft des Popos: Wie lernt ein 9 Wochen alter Welpe ganz ohne Druck das Kommando „Sitz“? Digga entdeckt die Magie der Geduld und poliert anschließend seinen Napf so gründlich, dass die Schüssel quer durch die Küche wandert!
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Hunde sind von Natur aus Schlingfresser! In freier Wildbahn und im Welpenrudel galt: Wer am schnellsten frisst, sichert sich sein Überleben. Welpen müssen im neuen Zuhause erst lernen, dass ihnen niemand mehr das Futter wegnimmt. Ein kurzes, ruhiges Absitzen vor dem Napf schult die Impulskontrolle und sorgt dafür, dass die Magennerven entspannt auf die Mahlzeit vorbereitet werden.
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
Große Aufregung im Flur! Als Digga um die Ecke biegt, traut er seinen Augen nicht: Da steht ein anderer kleiner weißer Welpe, der jede einzelne seiner Bewegungen nachmacht!
Was passiert in dieser Folge?
Spiegelbild-Verwirrung: Digga fordert den geheimnisvollen fremden Hund zum Toben auf. Doch egal wie wackelig er in die Spielverbeugung geht – der andere Hund macht es exakt zur gleichen Sekunde!
Die Nasen-Probe: Warum riecht der fremde Welpe eigentlich nach gar nichts? Digga wagt den Nasen-Check an der Glasscheibe, sucht hinter der Tür nach dem Geist und hinterlässt seinen allerersten Kunst-Pfotenstempel.
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Hunde erkennen sich im Spiegel optisch nicht selbst – sie bestehen den sogenannten „Spiegeltest“ nicht, wie es etwa Schimpansen, Delfine oder Elstern tun. Der Grund: Für Hunde ist die Nase das Auge zur Welt! Da das Spiegelbild keinerlei Geruch verströmt, begreifen Welpen meist nach ein bis zwei Tagen, dass der „Glas-Hund“ weder eine Bedrohung noch ein Spielpartner ist, und ignorieren Spiegel fortan völlig.
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
Warum darf man eigentlich nicht auf den weichen Wohnzimmerteppich machen – und wieso jubeln die Menschen plötzlich, wenn man ins Gras pieselt? An den Tagen 59 und 60 lernt Digga das große Geheimnis der Stubenreinheit!
Was passiert in dieser Folge?
Der fliegende Welpe: Morgens drückt die Blase! Digga peilt schon den flauschigen Teppich an, doch sein neues Herrchen reagiert blitzschnell: Im Galopp geht es auf den Arm und direkt hinaus in den Garten.
Die Käse-Party: Kaum ist das Geschäftchen auf dem Rasen erledigt, bricht pure Begeisterung aus. Digga lernt: Das richtige Timing auf der Wiese bringt die besten Leckerlis der Welt ein!
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Welpen können ihre Blase erst ab etwa der 14. bis 16. Lebenswoche anatomisch zuverlässig kontrollieren. Vorher ist der Schließmuskel schlicht noch nicht voll entwickelt. Wenn ein Malheur passiert, ist das keine böse Absicht! Die goldene Regel für Welpen-Eltern lautet daher: Sofort nach jedem Schlafen, Fressen und wilden Toben geht es ohne Umwege nach draußen ins Gras.
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
Tschüss Wurfkiste, hallo großes Leben! Unser kleiner schneeweißer Golden Retriever Digga hat seine Köfferchen gepackt und ist in sein neues Zuhause eingezogen. Damit startet Staffel 2 von „Hallo Welt, hier kommt Digga!“!
Was erwartet dich in Staffel 2 (Woche 9 bis 16)?
Die erste Zeit im neuen Heim: Wie meistert Digga die erste Nacht ohne Mama? Und wie klappt das eigentlich mit dem Pipi-Machen im Garten?
Die Alltags-Monster: Digga stellt sich den großen Prüfungen des Lebens – vom brummenden Staubsauger bis zum ersten Tierarzt-Besuch mit neuem Frauchen und Herrchen.
Neue Freunde fürs Leben: Die ersten Schritte in die Welpenspielstunde, das Toben mit anderen Hunden und das Geheimnis des magischen Rückrufpfiffs.
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Mit 8 Wochen beginnt für Welpen die entscheidende Sozialisierungsphase. Alles, was ein Welpe bis zur 16. Lebenswoche auf spielerische und positive Art kennenlernt, speichert er als „völlig normal und sicher“ fürs ganze Leben ab!
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
TikTok: @FlockeUndPurzel
Ein kleiner gepackter Rucksack, ein letzter zärtlicher Nasenstüber von Mama und zwei Menschen mit herzerwärmenden Händen, die vor Glück strahlen: An den Tagen 55 und 56 schlägt für unseren schneeweißen Digga der wohl bedeutendste Meilenstein seines jungen Lebens – der Auszug ins Für-immer-Zuhause und das große Staffelfinale von Staffel 1!
Was passiert in dieser Folge?
Mamas Segen für die weite Welt: Die Kuscheldecke mit vertrautem Geruch, das kleine blaue Geschirr und Diggas allererstes Spieltau sind eingepackt. Mama gibt ihrem tapferen Sohn einen langen Abschiedskuss über die Stirn, bevor Digga liebevoll auf den Arm genommen wird. Im Auto rollt er sich auf seiner Heimat-Decke zusammen – und verschläft die aufregende Fahrt wie ein Profi.
„Willkommen zu Hause, Digga!“: Ein neuer Garten, der Duft nach frischem Holz und ein riesiges, butterweiches Hundebett mitten im neuen Wohnzimmer! Als seine Menschen die Hand behutsam auf seinen Rücken legen, fällt jede Anspannung ab. Digga seufzt tief durch und weiß: Hier beginnt das größte Abenteuer seines Lebens.
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
In Deutschland schreibt die Tierschutz-Hundeverordnung vor, dass Welpen frühestens ab der vollendeten 8. Lebenswoche (ab Tag 56) von Mutter und Wurfgeschwistern getrennt werden dürfen. Aus verhaltensbiologischer Sicht ist dies ein sensibles Zeitfenster: Das Gehirn hat die erste Sozialisierung innerhalb des Rudels abgeschlossen und ist nun maximal aufnahmefähig für die enge Bindung an menschliche Bezugspersonen. Eine ruhige Ankunft ohne Besucherströme, vertraute Gerüche und sanfter Körperkontakt in den ersten 48 Stunden legen das Fundament für ein unerschütterliches Urvertrauen!
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
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Mitten im Zimmer steht plötzlich ein dunkelblaues Gebilde mit offenem Eingang: Sieht fast aus wie ein winziges Zauberhaus oder eine geheime Räuberhöhle! An den Tagen 53 und 54 nimmt unser schneeweißer Abenteurer Digga all seinen Mut zusammen, um ein Möbelstück zu erforschen, das bald sein wichtigster Begleiter werden soll.
Was passiert in dieser Folge?
Der Keks-Schatz im Dunkeln: Mit lang gestrecktem Hals schnuppert Digga an der Schwelle. Was liegt denn da drin? Seine eigene Kuscheldecke mit Mamas beruhigendem Duft – und ganz hinten blitzt ein köstlicher Keks! Pfote eins, Pfote zwei, der Boden hält bombenfest: Digga erobert das Innere im Sturm.
Die rollende Festung: Ein schützendes Dach über dem Kopf und trotzdem durch das Gitter alles im Blick haben: Digga dreht sich im Kreis, ploppt mit dem Bauch auf die Decke und stellt fest, wie herrlich sicher man sich hier drin fühlt. Wenn Reisen bedeutet, eine eigene Festung mitzunehmen, dann kann das große Abenteuer Auszug kommen!
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
In der 8. Lebenswoche beginnen gute Züchter mit dem sogenannten Boxentraining: Die Transportbox steht dabei mit geöffneter Tür offen im Raum, wird mit vertrauten Decken ausgelegt und als reiner Fütterungs- und Ruheort genutzt. Weil Hunde von Natur aus Höhlentiere (Denning Animals) sind, suchen sie instinktiv nach geschützten Plätzen mit Rückendeckung. Wird die Box ohne Zwang positiv verknüpft, erlebt der Welpe die spätere Autofahrt ins neue Zuhause nicht als Freiheitsentzug, sondern als Reise in seinem vertrauten, sicheren Schlafzimmer!
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Sprecher: Digga & Erzählerin
Idee & Konzept: Flocke und Purzel
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Es riecht nach warmer Milch, sonniger Wiese und dem vertrauten Herzschlag von Mama: An den Tagen 51 und 52 liegt ein ganz besonderer Zauber über dem Welpenauslauf. Die 8. Lebenswoche naht, und während im Hintergrund langsam die Koffer für die große Reise gepackt werden, bekommt unser kleiner schneeweißer Digga seinen wertvollsten Schutzschild überreicht!
Was passiert in dieser Folge?
Die bunte Decken-Sause: Ziehmama legt neue, flauschige Decken mitten ins Gehege. Digga und seine Schwestern stürzen sich sofort mit lautem Gejohle darauf: Es wird gerangelt, gezerrt und gepurzelt, bis die Decken die perfekte Dosis Welpen-Glück abbekommen haben.
Das Parfüm der Geborgenheit: Als Mama sich dazukuschelt, vergräbt Digga seine Schnauze ganz tief in ihrem goldenen Fell. Faden für Faden saugt das weiche Tuch den vertrauten Duft auf. Ziehmama faltet Diggas Decke behutsam zusammen – ein Stückchen Heimat zum Mitnehmen, das jedem kleinen Welpenherzen den Mut für die große, weite Welt schenkt.
🐾 Schon gewusst? (Mini-Fakt für schlaue Hundefreunde):
Rund um die 8. Lebenswoche steht bei Hundekindern der Übergang ins neue Zuhause bevor. Da Hunde „Nasentiere“ (Makrosmatiker) sind, ist der Geruchssinn ihr stärkster Anker zur Welt. Der mütterliche Geruch und die Pheromone (sogenannte Dog Appeasing Pheromones, kurz DAP) signalisieren dem Welpenhirn absolute Sicherheit und senken das Stresshormon Cortisol nachweislich. Eine Decke oder ein Kuscheltuch, das vor dem Auszug tagelang bei Mama und den Wurfgeschwistern lag, wirkt im neuen Zuhause wie eine beruhigende Schutzhülle und hilft dem Welpen, die ersten Nächte friedlich und ohne Heimweh zu verschlafen!
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