Gude aus Mittelhessen
Die Europameisterschaft ist vorbei. Die deutsche Nationalmannschaft hat zwar das Finale gegen Dänemark verloren, aber trotzdem die Silbermedaille gewonnen. Bleibt zu hoffen, dass diese Medaille mit dazu beiträgt, dem Handballsport einen Schub zu geben.
Nach einer Welt- oder Europameisterschaft ist auch immer vor dem Re-Start in die Handball-Bundesliga. Die 1. Liga steigt nächste Woche Dienstag wieder in den Spielbetrieb ein. Die HSG Wetzlar hat am Mittwoch gleich mal den amtierenden deutschen Meister, die Füchse Berlin, zu Gast.
Bei den ganzen personellen Gerüchten gerät die erste Partie in 2026 aber fast zur Nebensache. Im Fokus vor allem der Wechsel von Torhüter Anadin Suljakovic, der die Grün-Weißen am Saisonende nach sieben Jahren verlässt.
Für Furore und Erstaunen sorgte die Verpflichtung vom Ex-Hüttenberger Tristan Kirschner bis zum Ende der Runde. Der Linkshänder hat in den Testspielen seine Treffsicherheit von außen und bei den Siebenmetern bewiesen – eine Qualität, die bei der HSG dringend benötigt wird.
Zwischendurch machte der Name Teitur Einarsson die Runde. Als Verstärkung für den rechten Rückraum sicher eine gute Option, aber wohl zu teuer für die Wetzlarer. Und während das Umfeld spekulierte, welcher Feldspieler der HSG helfen kann, ploppte plötzlich der Name Andreas Palicka auf. Der schwedische Torhüter ist momentan beim norwegischen Club Kolstad IL unter Vertrag. Der hat aber offenbar so große finanzielle Probleme, dass er sich von mehreren Stars trennen will, oder muss.
Die Nationalspieler der HSG sind wohlbehalten von ihren Titelkämpfen zurück, dafür haben sich zwei ihrer Mitspieler verletzt. Linksaußen Lion Zacharias erwischte es beim Testspiel beim TuS Ferndorf am Knie, Spielmacher Dominik Mappes zog sich im Training eine Muskelverletzung zu. Turbulente Zeiten bei der HSG Wetzlar, die auf dem vorletzten Tabellenplatz mächtig unter Druck steht.
Für den TV Hüttenberg geht es in der 2. Liga bereits an diesem Wochenende los. Die Mannschaft von Trainer Stefan Kneer ist am Samstag ab 18 Uhr bei Aufsteiger HC Oppenweiler/Backnang gefordert.
In der Winterpause gaben die Hüttenberger einige Personalentscheidungen bekannt. So wird der Vertrag von Kreisläufer Moritz Zörb nicht verlängert, er verlässt den TVH am Saisonende nach 11 gemeinsamen Jahren. Für die vakante Position am Kreis wurde Youngster Julius Gümbel mit einem Profivertrag ausgestattet.
Einen Wechsel gab es auch im Trainerteam. Sebastian Weber wird den Club auf eigenen Wunsch verlassen, um sich auf seine berufliche Zukunft zu konzentrieren. Für ihn übernimmt Fabian Kraft die Position des Co-Trainers. Fabi ist im Besitz der B-Lizenz, hat Bundesligaerfahrung und war unter anderem für die HSG Wetzlar aktiv. Er trainiert beim TVH die C-Jugendlichen der Mittelhessen Youngsters und wird zusätzlich den Platz an der Seite von Stefan Kneer einnehmen.
Ende Januar dann die Nachricht, die viele Hüttenberger Fans jubeln ließ. Mittelmann Paul Kompenhans hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und spielt somit bis Sommer 2027 beim Original aus Mittelhessen.
Doch nun genug der Vorrede. Ich wünsche Euch viel Spaß mit der neuen Folge und meinem Gast Danil Dyatlov.
Wir sehen uns in der Halle.
Bild: Jenniver Röczey
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