Schon Mittags ein Energietief?
In dieser Folge geht es um deine Energie, die du in deine Arbeit einbringst bzw. aus deiner Arbeit schöpfst.
Macht dir deine Arbeit soviel Spaß, dass sie dir eher Energie gibt als Energie raubt?
Ich zeige dir verschiedene Methoden und Techniken, wie du deinen Status Quo in puncto Energie und Arbeit ermitteln kannst und, wie du mit fokussierter Aufmerksamkeit deine Energiebilanz verändern kannst.
Deine Energie-Bilanz
Wie sieht deine Bilanz aus Energie-Spendern und Energie-Räubern aus?
Energie-Räuber sind sehr subjektiv aber es gibt ein paar Beispiele, die relativ bekannt bei uns allen sind. Das kann sein:
- ein (oder gleich mehrere) nervige Kollegen oder ein nörgelnder Chef
- ein Schreibtisch, auf dem sich immer mehr Aufgaben stapeln als du weg arbeiten kannst
Energiespender können sein:
- Die Kaffeepause mit der Lieblings-Kollegin
- Der Spaziergang in der Mittagspause
- Ein Dankeschön für eine kleine Hilfe
Wie deine persönliche Energiebilanz aussieht hängt immer auch ganz stark davon ab, worauf du deinen Fokus richtest und wie viel Gewicht du den einzelnen Ereignissen gibst. Für manche ist es z.B. unglaublich wichtig vom Chef gelobt zu werden. Dementsprechend werden Sie dies auch sehr gewichtig auf der jeweilige Seite der Bilanz werten. Umgekehrt ist es vielleicht anderen relativ egal, ob und wie ein direktes Feedback vom Vorgesetzten zur eigenen Leistung erfolgt und demzufolge ist es vermutlich auch weniger “Wert”, wenn es erfolgt bzw. auch nicht.
Energie-Bilanz verändern mit fokussierter Aufmerksamkeit
Nun hast du im ersten Schritt mit deiner Energie-Bilanz deinen Status quo ermittelt. Was fällt dir auf, wenn du darauf schaust?
Mit was könntest du nun deine Energie-Bilanz ausgleichen? Sind das eher kleine Dinge oder größere?
Eine Möglichkeit ohne im Außen etwas zu verändern ist es, deine Einstellung zu verändern. Manche Umstände kannst oder willst du (kurzfristig) nicht verändern und musst sie so hinnehmen wie sie sind. Dein Chef, dein Team, dein Büro, die ewige Pendelei zu deinem Arbeitsplatz. Was du aber immer kannst, ist, deine Einstellung dazu zu verändern und den Blick auf die schönen Dinge zu richten. Die folgenden Fragen können dir dabei helfen:
- Was ist jetzt gerade schön an deinem Arbeitsplatz, an deiner Aufgabe, deinem Team?
- Was macht das mit dir, wenn du deinen Blick auf die schönen Dinge richtest?
- Was würdest du vermissen, wenn du nicht mehr dort arbeiten würdest?
- Wozu ist das jetzt gerade gut, dass du genau da an der Stelle bist, wo du bist?
- Was kannst du daraus lernen, dass ein Ergebnis vielleicht nicht so war, wie du es dir erhofft hast? (Ich denke z.B. wenn der Kollege die Beförderung erhalten hat, die du dir erhofft hast)
- Worauf könntest du sonst noch deinen Fokus richten, was deine Energie-Bilanz zum Positiven verändern würde?
- Wie sieht deine Energie-Bilanz jetzt aus? Welche sonstigen Auswirkungen stellst du fest?
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Bis zum nächsten Mal!
Deine Natalie