Wie oft sagst du eigentlich „Sorry“, obwohl du gar nichts falsch gemacht hast?
Sorry, dass ich störe. Sorry, dumme Frage. Sorry, dass ich Hilfe brauche. Sorry, dass ich das anders sehe.
In dieser Folge fragen wir uns, warum Entschuldigungen für viele von uns längst mehr sind als echte Reue – nämlich Höflichkeitsfloskel, Konfliktvermeidung, People Pleasing und manchmal sogar eine Art, uns selbst ein bisschen kleiner zu machen.
Wir sprechen darüber, warum Frauen Situationen häufiger als entschuldigungswürdig bewerten, wie ein inflationäres „Sorry“ auf unser Gegenüber wirken kann und warum eine Entschuldigung an Wert verliert, wenn wir sie ständig benutzen.
Und vor allem: Was können wir stattdessen sagen?
Denn zwischen „Sorry, dass ich zu spät bin“ und „Danke, dass du gewartet hast“ liegt manchmal mehr, als man denkt.
Gleichzeitig gilt: Wenn wir wirklich jemanden verletzt haben, Verantwortung übernehmen oder Vertrauen wiederherstellen wollen, kann eine aufrichtige Entschuldigung unglaublich viel bewirken.
Also: Weniger Sorry aus Reflex. Mehr Klarheit. Mehr Selbstbewusstsein beim Nein sagen und Grenzen setzen. Und echte Entschuldigungen genau dann, wenn sie wirklich zählen.
Eine Folge über Kommunikation, Sozialisation, People Pleasing, Selbstbewusstsein, Grenzen, Konflikte und Beziehungen – und ein kleines Wort, das wir vielleicht viel bewusster benutzen sollten.