He! He! Frau Meier!

He! He! Frau Meier!

By Oliver Renggli, Ueli StampfliSociety & CultureMusic
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He! He! Frau Meier! episodes

  • Folge 10: Rückblick und Ciao zämme
    Ueli und Oliver, klopfen sich den Staub von den Schultern und
    blicken zurück auf die neue Erfahrung namens «He! He! Frau Meier!». Die letzten
    Kärtchen werden gezogen und die letzten Fragen beantwortet, die sich für einmal
    nicht um ein Lied drehen, sondern um die Podcast Reihe selbst.
    Danke fürs Zuhören und vergesst nicht: Teilt diesen Podcast
    auf MySpace und erzählt all euren FreundInnen davon!!!1!
    14 min
  • Folge 9: Dr Hansjakobli und ds Babettli
    Hätte Mani Matter Reggae gespielt, wenn er Reggae besser gekannt hätte? Das ist eine
    der ganz grossen Fragen, die in dieser Folge unbeantwortet bleiben. Wichtiger
    aber: Wie ist das mit dem Poltern? Wäre die Welt wirklich besser, wenn mehr «He!
    He! Frau Meier!» gerufen würde?
    16 min
  • Folge 8: E Löl, e blöde Siech, e Glünggi und e Sürmel
    Über dieses Lied haben Oliver und Ueli schon mal diskutiert. Oder eher: Gestritten.
    Da wart ihr aber nicht dabei. Zu Beginn der Folge fassen sie daher – ganz zivilisiert,
    dieses Mal – Verlauf und Ergebnis nochmals zusammen. Die zentrale Frage bei ihrem
    Disput: Gehört Gewalt zum Menschen einfach dazu?
    16 min
  • Folge 7: D Meierysli
    Nochmals ein unbekannteres Lied von Mani Matter und nochmals
    eine eher etwas «langsamere» Folge. Gebannt und gefesselt diskutieren Ueli und
    Oliver, wie Mani Matter aus einem Kinderlied ein wunderschönes Liebeslied
    formte. Die drittletzte Folge von He! He! Frau Meier!
    16 min
  • Folge 6: Dr Her Zehnder
    Herr Zehnder sei ein konservativer Mann
    gewesen, meint Ueli und leitet die Beweisführung ziemlich schlüssig und direkt über
    ein Detail seiner Inneneinrichtung ab. Ob er darüber hinaus auch suchtkrank war
    und welche Rolle seine Frau im gemeinsamen Leben spielt – zu spielen hat – sind
    die grossen Diskussionspunkte dieser Folge. Und wenn ihr euch jetzt fragt, wer
    Herr Zehnder sei… ist das wenig verwunderlich aber ein weiterer Grund,
    einzuschalten.
    16 min
  • Folge 5: Wo mir als Buebe emal
    Mani Matter wurde in der letzten Phase seines künstlerischen
    Schaffens sehr ernst und gesellschaftskritisch. Sein viel zu früher Tod
    verhinderte, dass er die Lieder dieser neuen Gangart noch aufführen und aufnehmen konnte. «Wo mir als Buebe
    emal» behandelt das Sprengen von Mauern und das Zerschneiden von
    Stacheldrähten. Das sei laut Matter nicht nur legitim – es müsse sogar manchmal
    sein. Wir sind einverstanden. Und zeitgleich total überfordert mit der Frage,
    wann diese Momente denn seien. Nach 15 Minuten haben wir trotz vielen Fragen
    auf Kärtchen keine Antworten.
    16 min
  • Folge 4: Farbfoto
    In einem Punkt waren wir uns einig: Farbfoto ist eines der
    schönsten Lieder von Mani Matter. In einem Punkt waren wir uns nicht einig: Um
    was es in diesem Text eigentlich geht. Darüber haben wir leidenschaftlich gestritten.
    So leidenschaftlich, dass die Auseinandersetzung danach auch
    noch auf einem Kurznachrichtendienst weiter geführt wurde.
    Oliver: [schickt ein Foto von einer Kutsche, darin ein bildhübsches
    Mannequin, … inklusive Likör]
    Ueli: isch das s‘original farbfoto? fals ja hani so einiges
    nid verstande😬 zum bispiell au das s‘pärli nid im, sondern
    usserhalb vo de kutschä staht😂
    Oliver: Das Foto ist auf der offiziellen
    Mani Matter Homepage, beim Lied farbfoto. Mehr steht aber nicht dazu... 🤷🏽‍♂️
    Er singt aber klar: drinn setzt es beldhöbsches mannequin...
    Ueli: und mit mannequin isch e hübschi
    frau/model gmeint wo vo dem näbedrah umarmt wird oder?
    Oliver: Ja. Ich würde das schon mit Model
    übersetzen. Was noch mehr auf Werbung hindeutet, mMn
    Ueli: ha grad öbis gfunde und mues
    igestah das mich mis romantiker dasi über d‘wahrheit hinwägdüscht hett... soo
    schad😳 hesch rächt s’isch tatsächlich nur es werbebild😂:
    [Foto aus dem Textbuch, wo steht: «Die
    von Mani Matter beschriebene Farbfoto gab es wirklich. Es handelte sich dabei
    um eine Zeitschriftenwerbung für einen Whiskey, die ihm seine Frau Joy eines
    Abends auf den Schreibtisch gelegt hatte. Die augenzwinkernde Aufforderung
    konterte Mani auf kreative Weise, indem er seiner Frau einige Zeit später das
    Lied präsentierte. Die Werbeanzeige befindet sich heute im Schweizerischen
    Literaturarchiv, Nachlass Mani Matter.»]
    Oliver: [schickt ein sehr angeberisches Gif]
    Oliver: Man kann solche Dinge in den
    "Show notes" des Podcasts verlinken.
    Ist das aus dem Textbuch?
    Oliver: Geil ist ja, dass die
    "offizielle Leseart" also ganz einfach ist: es war eine sehr
    geistreiche Art, seine Frau hoch zu nehmen und ihr nein zu sagen 😁
    Ueli: us dem mani matter liederbuch...
    ja voll und beweisst irgendwie auch das
    er sich nicht von irgenwelchen vorgegauckelten perfektionen täuschen liess.
    wesshalb er nie dieses dümmlich glückliche da sein gefristet hat. eben ein
    skeptiker und hinterfrager von allem war.
    Oliver: Oder einfach ein Mann mit gutem
    Humor, der sowas relativ schnell aus dem Ärmel schütteln konnte.... ?
    Vielleicht braucht es eine zweite Folge
    zu diesem Lied in der nächsten Staffel ;)
    Ueli: 😂vielleicht auch beides...
    Ueli: seine frau hätte es sich in diesem
    fall vielleicht was anderes gewünscht.
     
    Wir haben uns bewusst dazu entschieden, vor der Aufnahme unserer
    Podcasts NICHT zu recherchieren. Wir wollen die Lieder aus einer
    unvoreingenommen Hörer-Sicht besprechen und statt Fakten ausdrücklich unsere Interpretationen
    liefern. Die Gefahr des Glatteises nehmen wir also bewusst in Kauf und freuen
    uns auf die nächste Rutschpartie darauf.
    16 min
  • Folge 3: Missverständnis
    Wie reagierst du, wenn dir der Kellner das falsche Essen bringt?
    Lässt du es zurückgehen oder findest du dich zähneknirschend damit ab?
    Aber was, wenn er dir statt einer Bratwurst ein Klavier
    bringt?
    Mani Matter lässt seineN ProtagonistIn schlussendlich «lustlos
    auf einer Taste des Klaviers» rum kauen. Wir diskutieren über
    Missverständnisse, Anpassungsdruck und das wir doch alle nur eines wollen: Das
    man uns gern hat.
    16 min
  • Folge 2: Mir hei e Verein
    Folge 2: «Mir hei e Verein»
    Wenn drei SchweizerInnen aufeinander treffen, so will es ein
    alter Witz, können sie für gewöhnlich fast nicht anders, als einen Verein zu
    gründen. Seit Matter das Lied «Mir hei e Verein» 1970 veröffentlichte, mag die
    Bedeutung der Vereine zwar abgenommen haben. Eine andere Frage blieb für den
    Menschen so aktuell wie je: Dazugehören oder nicht dazugehören?
    Zugehörigkeit ist vielleicht das menschliche Grundbedürfnis,
    welches unser Zusammenleben und damit auch unsere Kommunikation am stärksten
    prägt. Was positive, aber auch negative Folgen haben kann. Ueli kommt aber aus
    einem anderen Grund ins Schwitzen, Oliver fand das Lied als Kind schon wichtig,
    mochte es aber nicht und beinahe hätten wir schlussendlich über Michael Jackson
    statt Mani Matter gesprochen.
    16 min
  • Folge 1: Ir Ysebahn
    «Ir Ysebahn» war das titelgebende Lied von Mani Matters 1973
    erschienenem Album. In der ersten Folge beantworten wir nicht nur die Frage,
    wieso dieses Lied die Schweizer Nationalhymne werden sollte. Wir sprechen auch
    über Konflikte, den Wahrnehmungsprozess wie ihn der radikale Konstruktivismus
    beschreibt und VerschwörungstheoretikerInnen.
    16 min

About He! He! Frau Meier!

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Die Lieder von Mani Matter kennt fast jedeR. Auch 54 Jahre nach der Veröffentlichung seiner ersten EP bieten seine Werke noch Raum für Interpretationen und sind Anlass und Ausgangspunkt für spannende…