Die deutsche Übersetzung siehe unten.
HEBDÓMADA PAPAE”
NOTÍTIAE VATICÁNAE LATÍNE RÉDDITAE Die duodevicésimo mensis Aprílis anno bismillésimo vicésimo sexto
TÍTULI
Africánum iter die Lunae incohávit Summus Póntifex, primum dum Algériam péteret, cum muslímis instítuens diálogum atque sancti Augustíni invísens loca.
In Cammarúniam proínde se cóntulit Leo Papa, ubi missam celebrávit, pacis reconciliationísque obtinéndae prae se ferens necessitátem atque corruptélae profligándae.
Licet in África esset, cardinálibus epístulam misit Póntifex, qui mense Iúnio ad consistórium vocántur iísque osténdit munus esse Ecclésiae Dei amóris communicándi.
Salútem plúrimam ómnibus vobis audiéntibus núntios Latínos dicit Xavérius Sartre.
NOTÍTIA 1
Póntifex in África: die Lunae ad Algériam primum pervénit. Ínibi, his diébus, parvam cathólicam Ecclésiam convénit, quae diálogum instítuit cum muslímis et ipse sancti Augustíni loca calcávit. Refert Sílvia Guidi.
Ecclésiae mártyres, qui decénnio ante annum bismillésimum sunt interémpti, sunt a Pontífice commemoráti, cum Algeriénsem communitátem in basílica Dóminae Nostrae Áfricae conveníret. “Eórum cruor semen est vivum quod fructum ferre numquam désinit”, asseverávit Leo Papa. Et idem étiam: “Coram ódio et vi, ipsi fidéles mansérunt caritáti usque ad vitam amíssam, una cum tot viris feminísque, christiánis ac muslímis“. Hippóne hunc núntium trádidit “fidelitátem servándi Christi amóri et Evangélium testándi, dum símplices actus adhibéntur, verae vitae communitátes ac verus diálogus cotídie instituúntur”. Coram indigéntibus oppressísque ad operándum ex caritáte est hortátus, cum díceret: “Próximis idem faciámus quod nobis vólumus esse factum”.
NOTÍTIA 2
Hac hebdómada álteram invísit Natiónem Póntifex, scílicet Cammarúniam. Ibi se diálogi, fraternitátis ac pacis fámulum exhíbuit Leo quartus décimus. Refert Rosárius Tronnolone.
Cammarúniae primóres allóquens, iustítiae famem sitímque éxtulit Póntifex: “própriae Natióni inservíre sibi vult clara mente integráque consciéntia totíus pópuli commúni bono se trádere”, ait Póntifex, qui ínsuper addit quod, ut pax itémque iustítia praepólleant, corruptélae caténas laxáre opórtet, quae auctoritátem defórmant, et ipsae eándem exinániunt. Opus quidem est ab illa lucri siti cor expedíre, quae est idolátria: verum lucrum est humánus integérque progréssus. Deínceps Baméndae, ubi bellum géritur, eos improbávit qui ex illórum terra opes compílant quique quaestum ad arma eménda plerúmque déstinant, dum ómnia submovéntur et mors óbvenit. Orbis invértitur, Dei creátum dissólvitur, ait Summus Póntifex.
NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE
Per epístolam quandam de Consistório faciúndo mense Iúnio, Leo quartus décimus ad “Evangélii gáudium” pénitus vestigándum cohortátus est, peculiárem in modum ad christiánae initiatiónis currícula reformánda. Ádicit exínde quod Ecclésiae míssio “planum núntium, testificatiónem, offícium ac diálogum una simul compléctitur, sectatórum consequendórum abiciéndo voluntátem itémque merae conservatiónis aut institutiónis amplificándae ratiónem”.
Haec háctenus, de novis rebus próxima hebdómada vos certióres faciémus. Valéte!
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18. April 2026
DIE ÜBERSCHRIFTEN
Leo XIV. in Afrika: Erster Besuch des Heiligen Vaters auf dem afrikanischen Kontinent. Am Montag in Algerien… Eine erste Etappe, geprägt vom Dialog mit dem Islam und von Augustinus.
Der Papst reiste anschließend nach Kamerun, wo er drei Messen zelebrierte und vor allem die Notwendigkeit von Frieden, Versöhnung und dem Kampf gegen die Korruption bekräftigte.
Der Papst hat einen Brief an die Kardinäle geschickt, die im Juni zu einem Konsistorium einberufen wurden. In dem Schreiben erklärt er, dass es die Aufgabe der Kirche sei, die Liebe Gottes zu verkünden.
Xavier Sartre heißt Sie alle herzlich willkommen und freut sich, dass Sie wieder bei den Nachrichten in lateinischer Sprache dabei sind.
DIE BERICHTE
Der Papst ist am Montag in Afrika in Algier zu seiner ersten Station eingetroffen. Während seines zweitägigen Aufenthalts in Algerien traf Leo XIV. die kleine katholische Gemeinde des Landes im Dialog mit dem Islam und wandelte auf den Spuren des heiligen Augustinus. Ein Bericht von Silvia Guidi:
Der Papst gedachte bei seiner Begegnung mit der algerischen Gemeinde in der Basilika Notre-Dame d’Afrique der Märtyrer der Kirche, die in den 1990er Jahren getötet wurden. „Ihr Blut ist ein lebendiger Same, der niemals aufhört, Früchte zu tragen“, sagte er. „Angesichts von Hass und Gewalt blieben sie der Nächstenliebe treu bis hin zum Opfer ihres Lebens, zusammen mit vielen anderen Männern und Frauen, Christen und Muslimen“, fügte er hinzu.
In Annaba überbrachte der Papst folgende Botschaft: Der Liebe Christi treu zu bleiben, Zeugen des Evangeliums zu sein „durch einfache Gesten, echte Beziehungen und einen Dialog, der Tag für Tag gelebt wird“. Er rief dazu auf, angesichts von Armut und Unterdrückung für die Nächstenliebe einzutreten: „Lasst uns unseren Mitmenschen“, so der Papst, „das antun, was wir uns selbst wünschen würden“.
Kamerun ist das zweite Land, das der Papst in dieser Woche besucht. Der Papst präsentierte sich als Diener des Dialogs, der Brüderlichkeit und des Friedens. Ein Bericht von Rosario Tronnolone:
Vor den Vertretern der kamerunischen Behörden betonte der Papst das Verlangen nach Gerechtigkeit. „Seinem Land zu dienen bedeutet, sich mit klarem Verstand und reinem Gewissen dem Gemeinwohl des gesamten Volkes zu widmen.“ Er präzisierte weiter: „Damit Frieden und Gerechtigkeit Einzug halten, müssen die Ketten der Korruption gesprengt werden, die die Autorität entstellen und ihr jede Autorität nehmen. Man muss das Herz von jenem Gewinnstreben befreien, das Götzendienst ist: Der wahre Gewinn ist die ganzheitliche menschliche Entwicklung.“ Anschließend prangerte er in Bamenda, einem Kriegsgebiet, jene an, die das Land seiner Ressourcen ausbeuten und einen Großteil der Gewinne in Waffen investieren, was zu einer Spirale aus Destabilisierung und endlosem Tod führt. Es ist eine verkehrte Welt, eine Verzerrung von Gottes Schöpfung, bedauerte der Heilige Vater.
DIE KURZNACHRICHTEN
In einem Brief an die Kardinäle im Vorfeld des Konsistoriums im Juni fordert Leo XIV. dazu auf, die Themen von „Evangelii gaudium“ zu vertiefen, insbesondere die Reform der Wege der christlichen Initiation. Er erinnert zudem daran, dass die Mission der Kirche „die ausdrückliche Verkündigung, das Zeugnis, das Engagement und den Dialog miteinander verbindet, ohne der Versuchung des Proselytismus oder einer Logik der bloßen Erhaltung oder institutionellen Expansion nachzugeben“.
Das war’s für diese Ausgabe, bis nächste Woche.
(vatican news - mg)