Hebdomada Papae

Hebdomada Papae 27.12.2025


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Die deutsche Übersetzung siehe unten!
HEBDOMADA PAPÆ
Notitiæ Vaticanæ latine redditæ
Die vicésimo séptimo mensis Decémbris anno bismillésimo vicésimo quinto
TITULI
Leo Quartus Décimus primum præsédit Missæ in Nativitáte Dómini Nostri Iesu Christi in Basilica Sancti Petri.
Salutátio Angélica superióris diéi domínicæ et benedíctio simulacrórum Iesu infántis.
Papa diurnáriis respóndet Arce Gandúlphi: «Saltem in sollemnitáte Nativitátis Salvatóris dies pacis observétur».
Salútem plúrimam ex corde dicit Eugenius Murrali ómnibus vobis, qui optáti audítis núntios Latína lingua prolátos.
NOTITIAE
Postquam plus quam quinque mília fidélium in Foro Petriáno salutávit, Póntifex Missæ præsédit in Nocte Sancta in Nativitáte Dómini Nostri Iesu Christi in Basílica Papáli. Omnia refert Rosarius Tronnolone.
 
Ut Salvatórem inveniámus, nobis non est sursum spectándum, sed contemplándum deórsum: «omnipoténtia Dei in impoténtia infántis fulget». In homília ad fidéles in Basílicam Sancti Petri convéntos necnon ad omnes, qui Missam intra Forum et ubíque per terrárum orbem sunt secúti, observávit Papa Púerum pannis involútum esse «astrum, quod mundum admirátur. Rénovans etiam verba a Benedícto Décimo Sexto in Nocte Sancta in Nativitate Dómini Nostri Iesu Christi anni bismillésimi décimi secúndi dicta, memorávit: «In terra locus non est Deo, nisi est locus hómini; unum non accípere est non accípere álterum». Postquam sanctum Augustinum commemorávit, qui superbiæ humanæ oppónit humilitatem divinam, dixit Póntifex: «Dum prava oeconómia hómines tamquam merces indúcit tractáre, Deus nobis símilis fit, infinítam hóminis cuiúsque dignitátem revélans». Dénique ad verba rédiit, quibus superióre anno Francíscus Papa Nativitátem Dómini et inítium Iubilæi comitátus est sub signo spei, quæ non confúndit. Quam eándem spem – conclusit Papa Leo – Iesus in nobis accéndit «núntios pacis nos fáciens».
 
Domínica vicésima prima mensis Decémbris, ad Salutatiónem Angélicam in Foro Petriáno, Leo Papa virtútes éxtulit sancti Ioseph. Ómnia nobis refert Silvia Guidi
 
Litúrgia domínicæ quartæ Advéntus in Ioseph sponsum Maríæ inténdit. «Quæ eum nobis osténdit – pandit Papa – quo témpore præsértim Deus in sómniis missiónem ei revélat (Mt 1, 18-24), ita nobis propónens pulchram históriæ salútis páginam, ubi primas partes homo agit frágilis et erratúrus, sicut nos sumus, sed simul ardens et fortis fide». In Ioseph profundíssimum observántiæ eius religiósæ agnóscimus sensum: sensum scílicet misericórdiæ. In eo enim pietátem et caritátem repérimus, misericórdiam et fidúciam in Deo. Post Salutatiónem Angélicam, Póntifex pueros in Foro Petriáno congregátos appellávit eorúmque Iesu Infántis parva simulácra benedíxit: «Púeri caríssimi, coram præsépi oráte Iesum etiam pro intentiónibus Papæ. Et potíssimum simul orémus, ut omnes púeri mundi in pace vivere possint».
NOTITIÆ BREVIORES
Féria tértia Arce Gandúlphi Papa quæsítis diurnariórum respóndit extra Villam Barberini. Ex arguméntis Ucráina fuit. Póntifex mærórem suum dixit propter recusátas a Rússia indútias domínicæ Nativitatis causa et íterum mónuit, ut tempus vigínti et quattuor horárum pacis observarétur.
Finis fit hæc loquéndi: ómnibus sint felícia Nativitátis domínicæ festa. Cétera nova próxima hebdómada. Valéte!
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27. Dezember 2025
 
DIE ÜBERSCHRIFTEN
 
Leo XIV. leitet zum ersten Mal die Weihnachtsmesse in Sankt Peter.
Der Angelus vom vergangenen Sonntag und die Segnung der Bambinelli.
Der Papst antwortet den Journalisten in Castel Gandolfo: „Mindestens am Festtag der Geburt des Erlösers einen Tag des Friedens einhalten”. 
 
Eugenio Murrali heißt Sie alle herzlich willkommen und begrüßt Sie zurück zur Nachrichtensendung in lateinischer Sprache.
 
DIE BERICHTERSTATTUNG
 
Nachdem er die über 5.000 Gläubigen auf dem Petersplatz begrüßt hatte, leitete der Papst die Mitternachtsmesse in der Papstbasilika. Der Bericht von Rosario Tronnolone :
„Um den Erlöser zu finden, muss man nicht nach oben schauen, sondern nach unten: Die Allmacht Gottes strahlt in der Ohnmacht eines Neugeborenen.“ In seiner Predigt wandte sich der Papst an die Gläubigen in der Basilika und an alle, die die Messe auf dem Platz und überall auf der Welt verfolgt haben, und bemerkte, dass das in Windeln gewickelte Kind „der Stern ist, der die Welt überrascht“. Unter Bezugnahme auf die Worte von Benedikt XVI. in der Weihnachtsnacht 2012 erinnerte Leo XIV. daran, „dass es auf der Erde keinen Platz für Gott gibt, wenn es keinen Platz für den Menschen gibt: Den einen nicht aufzunehmen bedeutet, den anderen nicht aufzunehmen“. Nachdem er den Heiligen Augustinus zitiert hatte, der der „menschlichen Überheblichkeit“ die „göttliche Demut“ entgegenstellt, sagte er: „Während eine verzerrte Wirtschaft dazu verleitet, Menschen wie Waren zu behandeln, macht sich Gott uns ähnlich und offenbart die unendliche Würde jedes Menschen. Schließlich kam er auf die Worte zurück, mit denen Papst Franziskus im vergangenen Jahr Weihnachten und den Beginn des Jubiläums im Zeichen der „Hoffnung, die nicht enttäuscht“ begleitet hatte. Dieselbe Hoffnung, so schloss Papst Leo, die Jesus in uns entfacht, „indem er uns zu Boten des Friedens macht“.
 
Am Sonntag, dem 21. Dezember, pries der Papst beim Angelus auf dem Petersplatz die Tugenden des Heiligen Josef. 
Die Liturgie des vierten Adventssonntags konzentriert sich auf Josef, den Bräutigam Marias. „Er stellt ihn uns vor”, erklärt der Papst, „insbesondere in dem Moment, in dem Gott ihm im Traum seine Mission offenbart (Mt 1,18-24). So bietet er uns eine sehr schöne Seite der Heilsgeschichte, deren Protagonist ein zerbrechlicher und fehlbarer Mensch ist, wie wir, und gleichzeitig mutig und stark im Glauben.“
In Josef sehen wir „den tiefsten Sinn seiner eigenen religiösen Observanz: den der Barmherzigkeit“. In seiner Gestalt finden wir „Frömmigkeit und Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Hingabe“. 
Nach dem Angelus wandte sich der Papst an die Kinder, die auf die Piazza gekommen waren, und segnete ihre Bambinelli: „Liebe Kinder, betet vor der Krippe auch für die Anliegen des Papstes. Lasst uns insbesondere gemeinsam dafür beten, dass alle Kinder der Welt in Frieden leben können.“
 
DIE KURZNACHRICHTEN
 
Am vergangenen Dienstag beantwortete der Papst in Castel Gandolfo vor der Villa Barberini Fragen von Journalisten. Zu den behandelten Themen gehörte auch die Ukraine. Der Papst äußerte sich traurig über die Ablehnung eines Weihnachtsfriedens durch Russland und erneuerte seinen Appell, 24 Stunden Frieden zu wahren.
Wir wünschen allen frohe Weihnachten. Bis nächste Woche.
(vatican news - mg)
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Hebdomada PapaeBy Radio Vaticana - Vatican News