Heinrich Heine & Gitarre

Heinrich Heine & Gitarre

By Detlef CordesArtsBooks
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Heinrich Heine & Gitarre episodes

  • Heinrich Heine - ein Road Movie

    Heinrich Heine – ein Road Movie. Wir reisen mit der Postkutsche durch das Jahr 1823, als Heine noch auf der Suche nach seinem Platz im Leben ist. Gescheiterte kaufmännische Pläne, ein begonnenes Jurastudium und die unglückliche Liebe zu Amalie und Therese, den Töchtern seines Onkels Salomon: Es läuft nicht gerade rund. Im Gedicht dagegen ist die Landschaft sonnig und grün. Bis drei Schatten auftauchen. Ein Lied über den Gegensatz zwischen einer heilen Außenwelt und dem, was im Inneren vor sich geht.

    Das Lied zur Episode: Heinrich Heine – Drei Schatten

    4 min
  • Wer war Salomon Heine?

    Wer war Salomon Heine? Der Onkel des Dichters Heinrich Heine war weit mehr als ein reicher Hamburger Bankier. Seine Geschichte beginnt 1767 in Hannover – in einer Welt, in der die Ideen der Aufklärung bereits diskutiert wurden, jüdische Menschen aber noch immer mit erheblichen gesellschaftlichen Einschränkungen leben mussten.

    Lessing, Voltaire und Rousseau stehen für eine Epoche, in der Vernunft, Toleranz und Freiheit neue Bedeutung gewannen. Doch wie weit reichten diese Ideen im Alltag? Und was bedeutete es, Hannover zu verlassen und in Hamburg, einer Freien Reichsstadt, neue Möglichkeiten zu suchen?

    Wir folgen Salomons Weg von Hannover nach Hamburg, betrachten kurz seinen wirtschaftlichen Aufstieg und fragen nach dem Verhältnis zwischen dem Bankier und seinem Neffen Heinrich. Zwei unterschiedliche Vorstellungen vom Leben treffen aufeinander: wirtschaftliche Sicherheit und literarische Freiheit.

    Mehr über Heinrich Heine und meine musikalische Beschäftigung mit seinen Texten findest du auf meiner Heine-Seite.

    4 min
  • Immerhin! Heine und die Frage nach der Heimat

    Wo ist Heimat, wenn man in der Fremde lebt? Heinrich Heine geht 1831 nach Paris. Er findet dort neue Freiheiten, bleibt aber mit Deutschland verbunden – durch seine Sprache, sein Publikum und die politischen Konflikte seiner Zeit.

    In dieser Episode geht es um Heines Leben zwischen Heimat und Exil, um Zensur und finanzielle Abhängigkeit und um ein Gedicht, das nach der letzten Ruhestätte fragt. Was bedeutet es, irgendwo dazuzugehören? Und was bleibt, wenn der vertraute Ort in die Ferne rückt?

    Am Ende steht ein knappes „Immerhin!“ – und der Blick zum Himmel. Heinrich Heine wurde 1856 in Paris beigesetzt, fern von den Linden am Rhein.

    Das Lied zur Episode: Wo wird einst des Wandermüden

    5 min

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Ein Podcast von Detlef Cordes über Heinrich Heine: sein Leben, seine Gedichte, seine Zeit und seine Gedanken.