Diese Folge ist in mehrfacher Hinsicht besonders. Anja Knabenhans ist nicht nur Gästin im Podcast, sondern auch eine Freundin von Dania. Das Gespräch bewegt sich damit bewusst zwischen Vertrautheit und professioneller Begleitung. Gerade diese Nähe ermöglicht einen besonders offenen, ehrlichen und reflektierten Austausch.
Anja beschreibt, dass es sie trotz Selbstbewusstsein immer wieder beschäftigt, was andere über sie denken, vor allem dann, wenn sie Ablehnung vermutet. Ein schiefer Blick, ein distanzierter Kommentar oder das Gefühl, nicht gemocht zu werden, reichen oft schon aus, um sie innerlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Rational weiss sie, dass man es nicht allen recht machen kann. Und trotzdem trifft es sie. Das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen, Selbstzweifel tauchen auf, und Anja verliert für eine Weile den Kontakt zu sich selbst.
Im Gespräch mit Dania wird deutlich, dass es dabei nicht um Überempfindlichkeit geht, sondern um ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Ablehnung wirkt nicht nur auf der gedanklichen Ebene, sondern wird körperlich spürbar. Sie aktiviert alte Erfahrungen und emotionale Erinnerungen, die oft weit zurückreichen.
Dania zeigt auf, dass eine hohe Sensibilität gegenüber dem Urteil anderer häufig dort entsteht, wo Anerkennung und Verbundenheit früher nicht selbstverständlich waren. Wer gelernt hat, sich anzupassen, um Nähe zu sichern, entwickelt ein feines Gespür für Stimmungen im Aussen. Dieses Gespür kann hilfreich sein, wird jedoch zur Belastung, wenn das eigene Selbstwertgefühl zu stark davon abhängt, wie andere reagieren. Anja erkennt, wie sehr sie versucht, Ablehnung zu vermeiden, und wie viel Energie sie dabei verliert.
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