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Bei einer von uns stand abends ein grosser IKEA-Sack bereit. Was in Küche und Wohnzimmer noch herumlag, wanderte hinein und blieb bis Sonntag weg, auch Mamis Laptop. Wer die Schuhe nicht weggeräumt hatte, ging eben in Gummistiefeln aus dem Haus. Die Idee entstand im Familienrat und galt für alle gleich, Eltern inklusive. Nach ein paar Wochen brauchte es den Sack kaum mehr.
In dieser Folge geht es um Mithilfe zu Hause, Ämtli, Gemeinschaftsgefühl und Verantwortung, wenn Zwang und Strafen wegfallen. Wir sprechen darüber, wie gemeinsames Essen gelingt, wenn der Familientisch für ein Kind zu viel Stress bedeutet, wie ein Familienrat Schritt für Schritt funktioniert und warum auch ein schräger Vorschlag wie eine Woche nur Süssigkeiten seinen Platz haben darf. Dazu geht es um Ermutigung statt Nörgeln, um Aufräumen als riesige Anforderung für manche Kinder und um die Frage, welche Ämtli du wirklich abgeben kannst, ohne nachzukorrigieren.
Kapitel
00:00 Intro
00:35 Mithilfe, Ämtli, Gemeinschaftsgefühl und Verantwortung
02:38 Wie geht Mithelfen ohne Zwang und Strafen?
04:16 Familienanlässe und gemeinsame Zeit mit älteren Kindern
05:03 Gemeinsam essen, wenn der Familientisch zu viel Stress ist
06:23 Das eigene Bedürfnis erklären statt „man muss”
07:40 Das Gemeinschaftsgefühl in der Individualpsychologie
09:23 Ich-Botschaften und gemeinsam aushandeln
10:19 Ein Wochenplan für gemeinsame und eigene Mahlzeiten
11:13 So funktioniert der Familienrat
13:16 Brainstorming, Veto und Beschluss
14:34 Wenn keine Lösung übrig bleibt: vertagen
15:33 Der Mini-Familienrat fürs Wochenende
17:30 Ermutigungsrunde und Dankbarkeit
18:03 „Kinder sind so undankbar”
20:26 Eine Woche nur Süssigkeiten
22:26 Der Aufräum-Sack
25:39 Wenn Trauer und Frust kommen
26:15 Ermutigung statt Nörgeln
27:46 Warum „Räum auf!” für manche Kinder zu viel ist
29:12 Aufräumen spielerisch und visuell
31:51 Spielwelten, die stehen bleiben dürfen
32:28 Ämtli, die du wirklich abgeben kannst
35:47 Wahlmöglichkeiten und Bildkarten für Ämtli
36:20 Zum Schluss
Erwähnt in dieser Folge
Unsere Folge über Hausaufgaben: [Folgentitel und Link einfügen]
Familienrat in der Individualpsychologie und der demokratischen Erziehung, zum Beispiel im STEP-Elternkurs
Goni Boller, systemisches Elterncoaching: goniboller.ch
Newsletter „Nervennahrung”: goniboller.ch/newsletter
Kostenlose kleine Hilfen für den Elternalltag: goniboller.ch/kleine-hilfen-fur-den-alltag
[email protected]
Céline Schaub: celineschaub.ch
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Alle Folgen: beduerfnisstark.ch
Musik: Sincere Feeling - KonovalovMusic - Plattform Tribe of Noise Pro
Dauerstress-Thema Hausaufgaben
Wie viel Unterstützung bei den Hausaufgaben ist richtig, und was darf man dem Kind abnehmen? John ist acht, geht in die dritte Klasse und bekommt Wochenhausaufgaben, die er selbst einteilen soll. Am Donnerstagabend liegt noch ein Berg vor ihm, und aus dem Plan wird ein Drama. Seine Mutter hat es danach mit fixen Hausaufgabentagen versucht, doch auch das endet regelmässig im Streit.
Goni und Céline schauen sich Johns Geschichte genau an. Sie sprechen darüber, warum das Einteilen in der dritten Klasse für viele Kinder allein noch nicht geht und wie gemeinsamesPlanen aussehen kann. Es geht um die eigenen Ängste und Bedürfnisse der Eltern, um natürliche Folgen und um die Frage, wie viel Kapazität die Familie gerade hat.
Darüber sprechen wir:
Hausaufgaben sollten die Familie nicht über lange Zeit belasten. Manchmal zeigen sie auch, was bei uns Eltern selbst angetriggert wird: angepasst sein, Erwartungen erfüllen, Sorgen um die Zukunft. Auch dafür darf man sich Unterstützung holen.
Herausforderung Bedürfnisstark ist der Podcast für Eltern von gefühlsstarken, hochsensiblen, besonders aktiven und begabten Kindern. Goni und Céline sind ein systemischer Coach und eine individualpsychologische Beraterin und jeweils Mami von zwei Kindern.
Links
Goni Boller: goniboller.ch
Céline Schaub: https://celineschaub.ch
Newsletter „Nervennahrung“ von Goni
00:00 Intro
00:39 Johns Geschichte: Wochenhausaufgaben und ein Drama am Donnerstagabend
03:27 Selbst einteilen in der dritten Klasse
05:18 Gemeinsam planen: fixer Termin, sichtbarer Plan, passender Ort
07:06 Wie viel das Kind mitentscheiden kann und mag
08:41 Eigene Ängste und Bedürfnisse der Eltern
11:20 Natürliche Folgen zulassen und aushalten
12:10 Komfortzone und Kapazität der Familie
14:47 Vorbesprechen: Was, wenn nicht alles fertig wird?
17:47 Umgebung, Bewegung, Lautstärke: was beim Anfangen hilft
19:07 Grundbedürfnisse und Auftanken nach der Schule
22:14 Zu viele Hausaufgaben? Das Gespräch mit der Lehrperson
25:27 Nachteilsausgleich, Lese-Rechtschreibstörung und Dyskalkulie
26:11 Langeweile beim Üben: Hochbegabung und ADHS
29:10 Das Kind spricht selbst mit der Lehrperson
30:30 Intrinsische und extrinsische Motivation
32:38 Wessen Aufgabe ist Motivation? Täter, Opfer, Helfer
35:40 Hausaufgabenhilfe, Lerncoaching und andere Unterstützung
37:37 Wenn Hausaufgaben die Familie belasten
40:52 Die Aufgabe beim Kind, der Rahmen bei den Eltern
41:50 Arbeitsgedächtnis entlasten: Zwischenschritte aufschreiben
42:48 Wenn Eltern selbst überfordert sind
44:03 Vom Antreiber zum Helfer
46:52 Musik und Hintergrundgeräusche beim Lernen
48:05 Was Hausaufgaben bei Eltern antriggern
49:45 Hausaufgabenbegleitung als Teil des Elternjobs
52:54 Hausaufgaben als Lernfeld für alle
Wenn dein Kind nur 5 verschiedene Lebensmittel isst...
Dion ist vier und isst Nudeln, Toastbrot mit Mayonnaise und Salami, manchmal Reis, Brokkoli, Pouletbrust und Äpfel. Das ist ungefähr alles. Seine Mutter Paula macht sich Sorgen um seine Nährstoffe, sein Vater findet, sie koche zu viel separat, die Schwiegereltern sagen, so gehe das nicht weiter, und seit Neustem darf die kleine Schwester keine Reiswaffeln mehr essen, weil es zu fest stinkt.
An dieser Geschichte hängen wir die ganze Folge auf. Wir sprechen darüber, warum Druck beim Essen nicht funktioniert und was er stattdessen anrichtet, wie das Buffet-Prinzip Diskussionen am Tisch überflüssig macht, warum sichere Lebensmittel kein Problem sind, sondern die Basis, und was zu tun ist, wenn Gerüche das eigentliche Thema sind. Ausserdem: ab wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, was ARFID bedeutet, und die vier Dinge, die bei neurologischer Vielfalt beim Essen dazukommen.
Kapitel
Erwähnt in dieser Folge
Unsere Folge zu Machtkämpfen open.spotify.com/…
Unsere Folge dazu, wenn Dritte dreinreden open.spotify.com/…
Netzwerk Gesund ins Leben zum wählerischen Essverhalten: acht bis zehn Probierversuche, und die Ablehnung von Unbekanntem ist zwischen zwei und sechs Jahren am stärksten. gesund-ins-leben.de/…
Nancy Doyle, «Neurodiversity at work», British Medical Bulletin 2020, Quelle für die 15 bis 20 Prozent neurodivergenter Personen. academic.oup.com/…
00:00 Willkommen und Thema
00:40 Die Geschichte von Dion
03:13 Warum selten nur ein Thema kommt
05:09 Picky Eating bei bedürfnisstarken Kindern
06:08 Was Druck beim Essen anrichtet
08:02 Die Bereiche, in denen Zwang nicht funktioniert
10:17 Sicherheit als Voraussetzung fürs Probieren
11:47 ARFID, wenn es eine Essstörung wird
13:03 Der Bluttest als Entlastung
15:03 Das Buffet-Prinzip
19:21 Wenn sich Lebensmittel nicht berühren dürfen
21:28 «Schnäderfrässig», ein Wort aus einer anderen Zeit
25:28 Wie oft ein Kind etwas sehen muss
26:52 Sichere Lebensmittel schützen
28:18 Nudeln ohne alles im Restaurant
29:42 Die eigene Angst der Eltern
31:06 Konsistenz, Geruch, Temperatur, Optik
33:02 In kleinen Schritten vom Bekannten aus
35:35 Gerüche am Tisch
42:20 Die Essensumgebung anschauen
44:12 Und der Kindergarten?
47:21 Zwischen Rücksicht nehmen und etwas zumuten
58:41 Wenn die Schwiegereltern dreinreden
1:04:41 Schlusswort
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/gemuesemuffel-gemuese-moegen
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Wenn dein Kind nach der Kita oder dem Kindergarten nach Hause kommt und plötzlich „kippt“; gereizt ist, die Geschwister schubst, Schuhe wirft oder wegen Kleinigkeiten ausrastet.
Das kennen viele Eltern von gefühlsstarken, sensiblen Kindern.
In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Noah (5), der im Kindergarten als angepasst, ruhig und „brav“ beschrieben wird, zu Hause aber täglich in Wut, Tränen und Streit landet.
Wir sprechen darüber, was hinter diesem starken Verhalten stecken kann: Reizüberflutung, Überanpassung, Maskieren (z.B. bei Hochsensibilität, Hochbegabung, ADHS, Autismus oder anderen Neurodivergenzen) und ein Energiefass, das nach einem langen Kindergartentag einfach leer ist. Du erfährst, warum Kinder ausgerechnet dort „explodieren“, wo sie sich am sichersten fühlen und weshalb das ein Zeichen von Bindung und Geborgenheit ist, nicht von „Fehl-Erziehung“.
Gemeinsam schauen wir, wie du als Mama oder Papa den Perspektivwechsel schaffst: weg vom Fokus auf „schwierigem Verhalten“ hin zu der Frage „Was braucht mein Kind gerade wirklich?“. Wir geben dir viele konkrete Ideen mit, wie ihr den Heimweg und die Ankunft zu Hause gestalten könnt, zum Beispiel über Bewegung, ruhige Rückzugsrituale, Kuscheln, kreatives Tun oder Hörbuchzeiten, je nach Kind.
Ein weiterer Schwerpunkt: Wie kannst du dein Kind schützen, bevor es Geschwister oder dich verletzt und gleichzeitig auch DICH entlasten, ohne in ständige Erziehungs-Kämpfe zu rutschen? Wir sprechen darüber, wie du dein Kind dabei begleiten kannst, eigene Ressourcen zu entdecken, gut für sich zu sorgen und erste Schritte in Richtung Selbstregulation zu lernen.
Zum Schluss werfen wir einen Blick in den Kindergartenalltag: Welche Anpassungsleistungen leisten bedürfnisstarke und neurodivergente Kinder oft still im Hintergrund, und wie kannst du mit der Betreuung gemeinsam nach Möglichkeiten für Rückzug, weniger Reizüberflutung und mehr Verständnis suchen? Und wir teilen Gedanken dazu, wie du mit deinem Kind über „Anderssein“, Neurodiversität und individuelle Stärken sprechen kannst, ohne ihm ein Etikett überzustülpen.
Wenn du tiefer ins Thema Wut eintauchen möchtest: Wir arbeiten aktuell an einem Online-Kurs rund um kindliche Wut: Mit viel Hintergrundwissen und alltagstauglichen Strategien, die wir seit Jahren in Coachings mit Eltern einsetzen. Über diesen Link kannst du dich in die Warteliste eintragen und wirst informiert, sobald der Kurs startet: Wutkurs von Céline Schaub und Goni Boller beduerfnisstark.ch/…
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/wutanfaelle-bei-kindern-entspannt-meistern
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Jeden Morgen das gleiche Drama? Dein Kind will sich nicht anziehen, trödelt, die Zeit rennt – und am Ende sind alle gestresst. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Übergänge für viele Kinder so schwierig sind und teilen praktische Ideen aus unserer Arbeit mit Eltern: von visuellen Ablaufplänen über Musik als Zeitgeber bis hin zur Frage, wer eigentlich die Verantwortung trägt.
Themen: Morgenroutine · Übergänge · Anziehen · Stress am Morgen · Exekutivfunktionen · Visualisierung · Timetimer · Autonomie · Machtkampf · neurodivergente Kinder
Erwähnt: Unsere Folge zum Thema Machtkampf open.spotify.com/…
Wutkurs: Du möchtest tiefer ins Thema einsteigen? Trag dich auf die Warteliste ein:Wutkurs Warteliste beduerfnisstark.ch/…
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/kleinkind-hoert-nicht
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Folge: Mit Kind im Spital – Begleiten im Ausnahmezustand
Nach einer längeren Pause sind wir zurück – mit einem sehr persönlichen Thema. In Gonis Familie gab es einen Unfall, der zu mehreren Spitalaufenthalten, fünf Vollnarkosen und einer intensiven Zeit für die ganze Familie führte.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was Eltern (nicht nur) bedürfnisstarker, hochsensibler, gefühlsstarker Kinder in solchen Situationen hilft und was dabei oft untergeht.
Darum geht's:
Warum ein bestehendes Betreuungsnetz Gold wert ist und wie man es aufbaut, bevor der Ernstfall eintritt
Das Geschwisterkind nicht vergessen: Was Zuschauer eines Unfalls brauchen
Schritt für Schritt durch die Akutsituation: Wie Funktionieren und Fühlen nebeneinander existieren können
Akzeptanz als Schlüssel: «Es ist jetzt so» und warum dieser Satz Handlungsfähigkeit zurückgibt
Vertrauen in Fachleute abgeben und nachfragen, wenn etwas unklar ist
Übergänge gestalten: Vom Wartezimmer zur Narkose, vom Aufwachen zum Nach-Hause-Gehen
Bindung im Spital: Warum Nähe heute erwünscht ist und wie man sie praktisch umsetzt
Informationen geben – aber wie viel? Je nach Kind ganz unterschiedlich
Selbstwirksamkeit ermöglichen: Kleine Entscheidungen, grosse Wirkung
Lust und Langeweile: Warum unbegrenzte Medienzeit im Spital kein Verwöhnen ist
Trauma vorbeugen: Die drei Faktoren nach Peter Levine – und was Eltern konkret tun können
Auch Erwachsene dürfen Unterstützung brauchen
Erwähnt in der Folge:
Die vier Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe (Bindung, Orientierung/Kontrolle, Selbstwerterhöhung/-schutz, Lustgewinn/Unlustvermeidung)
Peter Levine und somatische Traumaarbeit
Die Phasen der Trauer- und Krisenbewältigung
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/co-regulation
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Der Schulstart oder Kindergartenalltag ist für viele Familien eine Herausforderung – besonders, wenn Kinder verweigern, wütend werden oder emotional überfordert nach Hause kommen. In dieser Folge von «Herausforderung bedürfnisstark» gehen Goni und Céline der Frage nach:Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, ohne in Machtkämpfe, Schuldgefühle oder Überforderung zu geraten?
Mit praktischen Strategien, psychologischem Verständnis und Alltagstipps zeigen sie Wege auf, wie Übergänge, Schulstress und emotionale Ausbrüche gelassener gemeistert werden können. Und die Eltern dabei Klarheit schaffen und in Verbindung mit dem Kind bleiben können.
Die zentralen Themen & Keywords
Bedürfnisstarke Kinder (hochsensibel, hochbegabt, ADHS, Autismus-Spektrum, gefühlsstark, besonders aktiv)
Schulverweigerung & Kindergarten-Probleme (nicht gehen wollen, Weigerung, Morgenstress, Schulangst, Transitionen)Emotionale Regulation (Wutausbrüche nach der Schule, Reizüberflutung, Selbstberuhigung, Rückzugsbedürfnis)Struktur & Rituale (Morgenroutine, Visualisierung, Timer, Ablaufpläne, Vorbereitung am Vorabend)Elternrolle & Selbstreflexion (Schuldgefühle, Druck von aussen, eigene Schulbiografie, Erwartungen an das Kind)Schulpflicht in der Schweiz (Verantwortung der Eltern, Kommunikation mit Lehrpersonen, Systemanpassung)Neurodiversität & individuelle Bedürfnisse (Sensorische Überlastung, Transitionen, Flexibilität im System)Resilienz & Lösungsorientierung (Teamwork statt Machtkampf, Gefühle begleiten, heilige Kühe hinterfragen)
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/schulabsentismus-ursachen-folgen
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Musik: Sincere Feeling - KonovalovMusic - Plattform Tribe of Noise Pro
Wut kann vieles sein: ein Ausdruck von Frust, von Überforderung, von einem unerfüllten Bedürfnis. Bei gefühlsstarken Kindern zeigt sich diese Wut oft besonders intensiv – laut, heftig, lang anhaltend. Und gerade das macht es für Eltern so herausfordernd, dabei zu bleiben, Halt zu geben und sich nicht selbst zu verlieren.
In dieser Folge sprechen wir über Wut, die nicht einfach vorbeizieht. Über Kinder, die sich scheinbar nicht beruhigen lassen. Über das Gefühl, alles versucht zu haben – und trotzdem nicht durchzukommen. Und wir zeigen, was im kindlichen Nervensystem in solchen Momenten passiert, warum gängige Tipps oft nicht helfen – und worauf es stattdessen ankommt.
Eine Folge für alle, die sich manchmal ohnmächtig fühlen, obwohl sie so viel geben. Und für alle, die ihren Kindern helfen möchten, mit starken Gefühlen umgehen zu lernen – ohne sich selbst zu vergessen.
Dagmar Geisler – Wohin mit meiner Wut?
Ab ca. 5 Jahren, Sachbuchbilderbuch, hilft Kindern, ihre Wut sichtbar und verstehbar zu machen.
Julia Boehme & Franziska Harvey – Das kleine Müffelmonster
Humorvolles Bilderbuch mit Geschichten zum Thema Wut: Wut als Begleiter, mit Abstand betrachtet.
Patrick George – Willi und sein Wüterich
Bilderbuch über ein Häschen und seinen inneren „Wüterich“ – Dialogmodell zur emotionalen Selbstklärung.
✨ Hinweis für Eltern:
Wut kann erschütternd sein – vor allem bei täglicher Heftigkeit. Diese Folge unterstützt euch mit neurobiologischem Wissen, konkreten Notfall-Tools und langfristiger Gefühlearbeit.
Wut ist kein Problem – sie ist ein Signal mit Botschaft. Gemeinsam schafft ihr Klarheit, Nähe und Sicherheit.
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/wutanfaelle-bei-kindern-entspannt-meistern
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Es ist ein Moment, der viele Eltern ins Schleudern bringt: Das eigene Kind haut, beisst oder schubst – mitten im Sandkasten, auf dem Spielplatz oder zu Hause mit dem Geschwisterkind. Plötzlich ist man nicht mehr Beobachter:in, sondern mittendrin. Was denken die anderen? Was soll ich jetzt tun? Und vor allem: Was bedeutet dieses Verhalten eigentlich?
In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter kindlicher Aggression stecken kann – und wie Eltern solche Situationen begleiten können, ohne zu beschämen, zu verharmlosen oder in strenge Konsequenzen zu verfallen.
Wir fragen uns:
Was will mein Kind mir mit diesem Verhalten zeigen?
Welche Rolle spielen Reizüberflutung, Müdigkeit oder Willensstärke?
Warum fällt es Eltern so schwer, in solchen Momenten gelassen zu bleiben?
Und wie schaffen wir es, gleichzeitig empathisch und klar zu reagieren?
Wir sprechen über Scham, Schuldgefühle, gesellschaftliche Erwartungen – und darüber, wie wichtig es ist, Wut als Teil kindlicher Entwicklung zu verstehen. Mit vielen Praxisbeispielen und Perspektivwechseln, die entlasten und ermutigen.
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/emotionsregulation
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Hilfe, ein Spielplatz-Schreck!
Was tun, wenn andere Kinder dein Kind ärgern, ausschliessen oder ihm den Zugang zum Spielgerät verwehren? In dieser Folge sprechen Goni und Céline über eine Alltagssituation, die einige Eltern von gefühlsstarken, sensiblen oder neurodivergenten Kindern kennen: ein anderes Kind spielt den „König der Rutschbahn“ – und der eigene Nachwuchs steht traurig am Fuss des Turms und ist von der Situation überfordert.
Anhand einer typischen Spielplatzszene gehen wir folgenden Fragen nach:
Wann sollen Eltern eingreifen – und wie?
Wie können wir unsere Kinder stärken, statt immer für sie zu sprechen?
Was hilft bei Unsicherheit im Umgang mit anderen Eltern?
Wie erkenne ich, ob mein Kind Unterstützung oder Raum zum Üben braucht?
Warum es hilfreich ist, auch den vermeintlichen „Täterkindern“ mit Neugier statt Bewertung zu begegnen
Und: Warum es absolut okay ist, den Spielplatz auch mal zu meiden
Diese Folge ist für dich, wenn du…
dich auf Spielplätzen oft unwohl fühlst,
dein Kind eher zurückhaltend ist oder sich leicht verunsichern lässt,
dein Kind schnell frustriert reagiert, wenn andere Kinder „fies“ sind,
dir mehr Klarheit wünschst, wann und wie du dein Kind in solchen Momenten begleiten kannst.
Wir sprechen über Selbstwirksamkeit, Schutz, elterliche Präsenz – und warum manchmal ein Picknick am Fuss der Rutschbahn mehr bewirkt als jede noch so gut gemeinte Einmischung.
🎯 Keywords:
Spielplatzkonflikte, Kinder streiten, Kind wird ausgeschlossen, Spielplatz Streit, Bedürfnisstarke Kinder, hochsensible Kinder, ADHS Kind, Kind wird geärgert, andere Kinder sind gemein, Umgang mit schwierigen Kindern, Kind stärken, Elterncoaching, bedürfnisorientiert, gewaltfreie Kommunikation, Erziehung ohne Schimpfen, Wut bei Kindern, Konflikte begleiten, Selbstregulation Kind, Kinder streiten Spielplatz
Blogartikel zur Folge: goniboller.ch/selbstbewusstsein-staerken-kindern
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