Heu, Hafer & Co: Der Pferdefutter-Podcast

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Heu, Hafer & Co: Der Pferdefutter-Podcast episodes

  • Episode 62 - Ätherische Öle beim Pferd: Wirkung oder Wellness?
    Oregano, Lavendel & Co.: Was ätherische Öle können

    Ätherische Öle gehören für viele Pferdehalter inzwischen zum Alltag – ob zur Unterstützung der Verdauung, für die Atemwege oder einfach wegen des angenehmen Dufts. Doch was steckt tatsächlich dahinter? In Folge 62 von „Heu, Hafer und Co.“ sprechen Isabel, Gründerin von Carevallo und zertifizierte Ernährungsexpertin für Pferde, und Dr. Corinna Brock darüber, was ätherische Öle können – und wo Vorsicht geboten ist.

    Wichtig ist zunächst die Unterscheidung: Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenstoffe und nicht mit Speiseölen wie Lein- oder Sonnenblumenöl vergleichbar. Aber auch bei ihnen kommt es auf Qualität, Dosierung und die richtige Anwendung an. Wie auch bereits in anderen Folgen unseres Podcasts, ist Isabel der Blick auf die Qualität wichtig und frägt bei Corinna ganz genau nach. Damit du am Ende auch entscheiden kannst, welches Öl für dein Pferd geeignet ist.

    Ob über das Futter, äußerlich oder über den Duft: Ätherische Öle können unterschiedlich wirken. Gleichzeitig gilt auch hier: Natürlich bedeutet nicht automatisch harmlos – und mehr ist nicht zwangsläufig besser. Die richtige Dosierung, Lagerung und Auswahl des Produkts spielen eine entscheidende Rolle.

    Ätherische Öle können also innerlich als auch äußerlich sinnvolle Unterstützer sein, ersetzen aber keine Ursachenforschung und nie eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen wie Mineralstoffen und Vitaminen. Wenn ein Pferd dauerhaft Verdauungsprobleme, Stress oder andere Beschwerden zeigt, lohnt sich der Blick auf das gesamte Management – von der Fütterung über Haltung und Training bis zum Wohlbefinden. Genau dieser ganzheitliche Ansatz gehört auch zur Arbeit von Isabel und Carevallo.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo erfährst Du hier.

    Dieser Podcast ist im Rahmen einer bezahlten Partnerschaft gemäß §6 ECG bzw. §22 MStV entstanden.

    48 min
  • Episode 61 - Herbstfütterung: Was baucht mein Pferd jetzt wirklich?
    Von der Weide in den Winter: Muss jetzt mehr Energie ins Pferd?

    Wenn die Weidesaison zu Ende geht, stellt sich für viele Pferdebesitzer die Frage: Muss jetzt eigentlich mehr ins Pferd? Isabel, Gründerin von Carevallo und zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde, räumt mit einigen typischen Herbst-Mythen auf. Denn der Herbst bedeutet nicht automatisch mehr Energiebedarf – vielmehr verändert sich die Futtergrundlage, wenn aus frischem Gras zunehmend Heu wird.

    Gerade diese Umstellung sollte möglichst bewusst erfolgen. Isabel und Jannika sprechen darüber, warum der Wechsel von Weide zu Heu langsam passieren sollte, weshalb das Gewicht eines Pferdes nicht nach Gefühl beurteilt werden sollte und worauf gerade bei leichtfuttrigen oder stoffwechselgefährdeten Pferden zu achten ist. Auch die Frage, ob Pferde im Herbst tatsächlich „aufgefüttert“ werden müssen, wird aus ernährungsfachlicher Sicht eingeordnet.

    Fellwechsel, steifer Gang oder unerwarteter Gewichtsverlust sind weitere typische Herbstthemen. Doch nicht hinter jeder Veränderung steckt ein Nährstoffmangel – manchmal lohnt sich ein genauerer Blick auf Haltung, Bewegung oder mögliche gesundheitliche Ursachen. Isabel erklärt, wo Fütterung unterstützen kann und wann andere Maßnahmen gefragt sind.

    Und natürlich geht es um die wichtigste Grundlage jeder Pferdefütterung: gutes Heu. Qualität, Lagerung und der richtige Zeitpunkt für die Fütterung spielen eine entscheidende Rolle. Eine praxisnahe Folge mit Isabels ernährungsfachlichem Know-how und vielen Tipps, wie Pferde gut durch die Umstellung in den Herbst kommen.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo erfährst Du hier.

    Isabel und Jannika nehmen in der Sendung außerdem Bezug auf eine Reihe früherer Folgen von "Heu, Hafer & Co.". Du hast Lust nochmal reinzuhören? Dann findest Du hier die Links:

    Episode 6 (Wurm-Management beim Pferd)

    Episode 14 (Gesundes Abweiden)
    Episode 17 (Winterfütterung)
    Episode 18 (Arthrose bei Pferden)
    Episode 24 (Frühjahrsfütterung)
    Episode 33 (Sommerfütterung)

    40 min
  • Episode 60 - Leckerlis: Die Handvoll, die keiner mitrechnet

    Ein Leckerli nach dem Reiten, eines beim Verladen und noch eins, weil das Pferd so lieb schaut – im Stallalltag sind die kleinen Belohnungen schnell verteilt. Aber wer zählt eigentlich mit? In Folge 60 von „Heu, Hafer und Co.“ nehmen Isabel, Gründerin von Carevallo und zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde, und Co-Moderatorin Jannika die Leckerli-Gewohnheiten einmal genauer unter die Lupe. Denn auch wenn es sich nur um kleine Häppchen handelt: Leckerlis gehören zur Tagesration des Pferdes.

    Dabei lohnt sich ein Blick auf das, was tatsächlich im Leckerli steckt. Zucker, Melasse, Getreide und verschiedene Zusatzstoffe können je nach Produkt eine Rolle spielen. Gerade bei bunten Leckerlis aus der Schütte oder Produkten mit besonders vielversprechenden Namen lohnt es sich deshalb, die Verpackung einmal umzudrehen und die Zutatenliste zu lesen. Denn was auf der Vorderseite gut klingt, muss nicht automatisch das sein, was dem Pferd guttut.

    Ganz verzichten muss man auf die kleinen Belohnungen aber keineswegs. Richtig eingesetzt können Leckerlis beispielsweise im Training, bei der positiven Verstärkung oder in Situationen wie Verladen und Tierarztbesuch sehr hilfreich sein. Gleichzeitig gibt es Pferde, bei denen man genauer hinschauen oder besser auf andere Formen der Belohnung setzen sollte. Auch die Klassiker aus der Stallgasse – Karotten, Äpfel, Bananen und Brot – kommen in dieser Folge auf den Prüfstand.

    Und dann wäre da noch die entscheidende Frage: Wie viele Leckerlis sind eigentlich zu viele? Eine praktische Antwort darauf gibt es in der neuen Folge ebenso wie einen einfachen Trick, mit dem man der „Ach, eins geht noch“-Falle auf die Spur kommt. Außerdem sprechen Isabel und Jannika darüber, warum beim Belohnen nicht nur die Menge, sondern vor allem der richtige Zeitpunkt entscheidend ist.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    32 min
  • Episode 59 - Stroh füttern? Der große Faktencheck
    Stroh als Heustrecker: Sinnvoll oder gefährlich? Was Pferdehalter wissen müssen

    Stroh ist für die einen ganz selbstverständlich Einstreu, für die anderen ein praktischer „Heustrecker“ – und wieder andere bekommen beim Gedanken an Strohfütterung sofort Bauchschmerzen. Macht Stroh tatsächlich Koliken oder Magengeschwüre? Oder hat es einfach einen schlechteren Ruf, als es verdient? In Folge 59 von „Heu, Hafer & Co.“ nehmen Isabel, Gründerin von Carevallo und zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde, und Co-Moderatorin Jannika das Thema Strohfütterung genau unter die Lupe und machen den Faktencheck.

    Dabei wird schnell klar: Stroh ist nicht gleich Heu – und Stroh ist auch nicht gleich Stroh. Als Nebenprodukt der Getreideernte enthält es vor allem Rohfaser und Lignin, ist deutlich schwerer verdaulich und liefert wesentlich weniger Eiweiß, Energie und Mineralstoffe als Heu. Genau darin liegt aber auch ein Vorteil: Stroh kann die Fresszeit verlängern und eignet sich deshalb insbesondere für Pferde, die wenig Energie aufnehmen sollen, aber trotzdem länger kauen und beschäftigt sein möchten. Welche Strohsorten geeignet sind, warum Weizenstroh häufig die erste Wahl ist und weshalb Gerstenstroh wegen seiner Grannen kritisch gesehen werden kann, erklären Isabel und Jannika ausführlich.

    Ein großes Thema der Folge ist außerdem die Qualität. Sauberes, trockenes und hygienisch einwandfreies Stroh ist Voraussetzung für eine Fütterung – und auch als Einstreu sollte nur hochwertiges Material verwendet werden. Farbe, Geruch, Staubentwicklung, Beschaffenheit und mögliche Verunreinigungen liefern bereits wichtige Hinweise. Denn wer sein Pferd auf Stroh stellt, muss wissen: Das Pferd frisst damit unter Umständen automatisch Stroh mit. Das kann die gesamte Rationsberechnung verändern. Auch Wasseraufnahme und eine langsame Umstellung über mehrere Wochen spielen eine wichtige Rolle.

    Die wichtigste Botschaft der Folge: Stroh kann eine Ration sinnvoll ergänzen und Fresspausen verlängern, aber es kann niemals ein vollwertiger Heuersatz sein. Wie viel Stroh sinnvoll ist, hängt vom individuellen Pferd, seinem Energie- und Nährstoffbedarf, seiner Zahngesundheit und der Qualität des Strohs ab. Bei bestimmten Erkrankungen oder Problemen sollte die Entscheidung außerdem mit Tierarzt und/oder Fütterungsberatung abgestimmt werden. In dieser Folge erfährst du, wann Stroh eine gute Idee sein kann, wann Vorsicht geboten ist – und worauf du beim nächsten Strohballen unbedingt achten solltest.

    Alles zur WM-Aktion und der Futterberatung zum Sonderpreis von Carevallo findest Du hier.

    Mehr über Isabel, Jannika und Carevallo findest Du hier.

    45 min
  • Episode 58 - Soja im Pferdefutter: Sinnvoll oder überbewertet?
    Hochwertiges Eiweiß fürs Pferd: Wann Soja die richtige Wahl ist

    Kaum ein Futtermittel wird unter Pferdebesitzern so kontrovers diskutiert wie Soja. Für die einen ist es eine hochwertige Eiweißquelle, für die anderen ein rotes Tuch – Stichworte wie Gentechnik, Regenwaldrodung und lange Transportwege sorgen regelmäßig für Diskussionen. In dieser Folge von Heu, Hafer & Co. nehmen Carevallo-Gründerin und zertifizierte Ernährungsberaterin Isabel sowie Co-Moderatorin Jannika das Thema genau unter die Lupe und trennen wissenschaftliche Fakten von weit verbreiteten Mythen.

    Dabei wird schnell klar: Die meisten gesunden Freizeitpferde benötigen gar kein zusätzliches Soja. Dennoch gibt es Situationen, in denen hochwertige Eiweißquellen entscheidend sein können – etwa bei Jungpferden, Senioren, Sportpferden oder Pferden in der Rekonvaleszenz. Isabel erklärt, warum nicht die Eiweißmenge allein zählt, sondern vor allem die Qualität der enthaltenen Aminosäuren, und weshalb sich die Eiweißversorgung durch veränderte Heuqualitäten in den vergangenen Jahren zunehmend verändert hat.

    Außerdem erfahrt Ihr, warum rohe Sojabohnen nichts im Futtertrog verloren haben, worin sich Sojakuchen und Soja-Extraktionsschrot unterscheiden und welche Alternativen wie Luzerne, Leinkuchen oder Sonnenblumenkerne sinnvoll sein können. Auch die häufigsten Vorurteile – etwa dass Soja Pferde „heiß“ mache oder die Leber belaste – werden fachlich eingeordnet.

    Zum Abschluss gibt Isabel drei praktische Empfehlungen für die Fütterung: Erst den tatsächlichen Bedarf des Pferdes prüfen, anschließend auf hochwertige Eiweißquellen und eine ausgewogene Aminosäurenversorgung achten und bei Soja auf Herkunft, Verarbeitung und Gentechnikfreiheit Wert legen. Eine Folge für alle, die ihre Pferde bedarfsgerecht füttern und das Thema Soja endlich fundiert einordnen möchten.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    30 min
  • Episode 57: Kribbelmücken, Juckreiz, Sommerekzem – So unterstützt du dein Pferd
    Sommerekzem verstehen: Ursachen statt Symptome bekämpfen

    Wenn die Temperaturen steigen, beginnt für viele Pferde die schönste Zeit des Jahres – für manche jedoch auch die Leidenszeit. In dieser Folge von „Heu, Hafer und Co.“ sprechen Carevallo-Gründerin und zertifizierte Pferdeernährungsberaterin Isabel sowie Co-Moderatorin Jannika über Kribbelmücken, Juckreiz, Sommerekzem und die Frage, warum manche Pferde unter der Insektensaison deutlich stärker leiden als andere.

    Die beiden erklären, was bei einem echten Sommerekzem im Körper passiert, warum die Kribbelmücke häufig der Auslöser ist und weshalb eine reine Symptombekämpfung oft nicht ausreicht. Neben Fliegendecken und angepassten Weidezeiten geht es vor allem um die Bedeutung der inneren Gesundheit: Darm, Stoffwechsel, Immunsystem und Nährstoffversorgung spielen eine entscheidende Rolle für die Hautgesundheit.

    Isabel erläutert, welche Nährstoffe besonders wichtig sind – darunter Omega-3-Fettsäuren, Zink, Kupfer, Selen, Mangan, Vitamin E und Schwefelverbindungen – und warum hochwertige Raufutterqualität sowie eine ausgewogene Fütterung die Basis bilden. Außerdem sprechen die beiden über typische Fütterungsfehler, etwa eine dauerhafte Proteinüberversorgung, die Hautprobleme zusätzlich verstärken kann.

    Anhand praktischer Beispiele aus dem eigenen Stallalltag und aus der Carevallo-Futterberatung zeigen Isabel und Jannika, warum sich die Ursachenforschung lohnt. Ihr Fazit: Wer sein Pferd langfristig unterstützen möchte, sollte nicht erst reagieren, wenn der Juckreiz beginnt, sondern das ganze Jahr über an einer passenden Fütterungs- und Gesundheitsstrategie arbeiten.

    Die in der Folge erwähnten Sommer-Ruhe-Kräuter findest Du hier.

    Mehr zur Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    42 min
  • Episode 56: Der Schweiß-Score – Wann braucht dein Pferd Elektrolyte?
    Sommerhitze: Wasser reicht nicht immer

    Sommer, Sonne, Schweiß – grundsätzlich kommen Pferde mit Hitze gut zurecht. Dennoch gilt es, wichtige Punkte zu beachten. Anders als viele andere Tiere regulieren sie ihre Körpertemperatur hauptsächlich über das Schwitzen. Dabei verlieren sie nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Elektrolyte wie Natrium und Chlorid. Doch wann reicht ein Salzleckstein aus und wann sollte man gezielt Elektrolyte zufüttern?

    Das ist eine der Fragen, mit denen sich Gastgeberin Isabel und ihre Co-Moderatorin Jannika in dieser Folge beschäftigen. Isabel ist Gründerin von Carevallo und zertifizierte Ernährunsgberaterin für Pferde.

    Die beiden erklären, wie der Wärmehaushalt des Pferdes funktioniert und warum starkes Schwitzen den Körper an seine Grenzen bringen kann. Dabei räumen sie mit einem weit verbreiteten Irrtum auf: Ein Pferd kann bereits deutlich dehydriert sein, ohne ein ausgeprägtes Durstgefühl zu zeigen. Umso wichtiger ist es, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust richtig einzuschätzen.

    Ein besonders praktisches Hilfsmittel ist der sogenannte Schweiß-Score. Mit dem Bewertungssystem kannst du den Schweißverlust deines Pferdes in fünf Stufen einordnen und grob in Litern abschätzen – ganz ohne Wiegen. Anhand des Scores lässt sich anhand sichtbarer Merkmale abschätzen, wie viel Flüssigkeit ein Pferd während der Arbeit verloren hat und ob zusätzlich zu Wasser und Salz auch Elektrolyte sinnvoll sind. Isabel erklärt Schritt für Schritt, wie der Score funktioniert und worauf Pferdebesitzer im Stallalltag achten sollten.

    Der Schweißscore stammt aus einer Pilotstudie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Zeyner, A. et al. (2014): Scoring of sweat losses in exercised horses – a pilot study. Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition 98:146–150. DOI: 10.1111/jpn.12073

    Außerdem geht es um typische Fehler bei der Elektrolytgabe, warum Elektrolytpasten ohne ausreichend Wasser sogar schaden können und weshalb eine gute Grundversorgung oft wichtiger ist als möglichst viele Zusatzprodukte. Eine Folge voller praxisnaher Tipps für alle, die ihre Pferde sicher und gesund durch die warme Jahreszeit begleiten möchten.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    28 min
  • Episode 55: Apfeltrester in der Pferdefütterung - Was vom Apfel übrig bleibt
    Pferdefutter-Check - Wenig Zucker, viele Fasern: Wie sinnvoll ist Apfeltrester?

    Apfeltrester klingt zunächst nach einem simplen Restprodukt der Saftproduktion – doch in der Pferdefütterung steckt deutlich mehr dahinter. Denn das, was nach dem Pressen des Apfels übrig bleibt, enthält zwar kaum noch Zucker, dafür aber wertvolle Rohfasern und Pektine. Genau deshalb findet Apfeltrester heute in vielen Futtermitteln seinen Platz.

    In dieser Folge von „Heu, Hafer und Co.“ schaut Gastgeberin Isabel - zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde und Gründerin von Carevallo - mit ihrer Co-Moderatorin Jannika genauer hin: Welche Inhaltsstoffe machen Apfeltrester interessant? Für welche Pferde kann er sinnvoll sein und warum ist er gerade bei zuckerarmen Fütterungskonzepten oft eine spannende Alternative? Außerdem klären die beiden mit einem weit verbreiteten Irrtum auf: Apfeltrester ist nicht einfach nur „getrockneter Apfel“.

    Natürlich gilt auch hier: Nicht jedes Pferd braucht jede Futterkomponente. Entscheidend sind die individuelle Situation des Pferdes, die Gesamtration und ein genauer Blick auf die Deklaration. Denn erst das Zusammenspiel aller Bestandteile macht eine bedarfsgerechte Fütterung aus.

    Außerdem geht es um Qualität, Nachhaltigkeit und die Frage, warum ein vermeintlicher „Abfallstoff“ in Wirklichkeit ein sinnvoll genutzter Rohstoff sein kann. Eine Folge für alle, die hinter die Kulissen moderner Pferdefütterung blicken und Fütterungsmythen besser einordnen möchten.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    26 min
  • Episode 54 - Wenn das Auge täuscht: Pferdegewicht richtig einschätzen
    Wertvolle Tipps der Pferdefutter-Expertinnen Isabel und Jannika

    Dick oder dünn – und warum wir uns so oft verschätzen. In dieser Folge von Heu, Hafer und Co. sprechen Isabel und Jannika über ein Thema, das in vielen Ställen präsenter ist, als man denkt: das Körpergewicht unserer Pferde. Während ein zu dünnes Pferd oft sofort auffällt und Kommentare nach sich zieht, wird Übergewicht erstaunlich häufig übersehen – obwohl es mittlerweile zu den größten Gesundheitsrisiken vieler Freizeitpferde gehört.

    Warum fällt uns ein rundes Pferd oft gar nicht mehr als „zu dick“ auf? Und woran erkennt man überhaupt, ob das eigene Pferd im Idealgewicht ist? Isabel erklärt, warum unser Blick manchmal täuscht und weshalb die Hände oft bessere Helfer sind als die Augen. Außerdem geht es darum, wie man Veränderungen frühzeitig erkennt und welche einfachen Methoden dabei helfen können.

    Natürlich werfen die beiden auch einen Blick auf die häufigsten Ursachen für Über- und Untergewicht. Denn nicht immer steckt einfach „zu viel“ oder „zu wenig“ Futter dahinter. Haltung, Bewegung, Raufutterqualität, Stress oder gesundheitliche Probleme können eine entscheidende Rolle spielen und sollten bei der Ursachenforschung immer berücksichtigt werden.

    Eine Folge voller praktischer Tipps für alle Pferdehalter, die ihr Pferd objektiver beurteilen und gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennen möchten. Denn egal ob ein Pferd zu dick oder zu dünn ist: Je früher man Veränderungen bemerkt, desto besser kann man gegensteuern.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    34 min
  • Episode 53 - Hufrehe beim Pferd: Ursachen, Hoffnung, Heu
    Wenn Pferde nicht mehr stehen wollen: Hufrehe erkennen und handeln

    Hufrehe gehört zu den gefürchtetsten Diagnosen in der Pferdewelt – und doch zeigt die neue Folge von Heu, Hafer und Co., dass sie nicht automatisch ein Urteil sein muss. Gastgeberin Isabel - zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde und Gründerin von Carevallo - spricht mit der Tierärztin Heike Bussang. Sie leitet eines der wenigen spezialisierten Hufrehe-Reha-Zentren im deutschsprachigen Raum. Im Gespräch wird schnell klar: Hinter jeder Hufrehe steckt eine Geschichte – und oft auch die Chance auf einen Neuanfang.

    Besonders eindrucksvoll sind die Bilder, mit denen Heike Bussang die Erkrankung erklärt. Sie beschreibt Hufrehe so, dass selbst komplexe Zusammenhänge verständlich werden: Was passiert eigentlich im Huf? Warum haben betroffene Pferde solche massiven Schmerzen? Und weshalb ist das frühe Handeln so entscheidend? Gleichzeitig macht sie Mut – mit bewegenden Fällen von Pferden, die trotz schwerster Diagnosen wieder zurück ins Leben gefunden haben.

    Ein zentrales Thema der Folge ist die Vorbeugung. Denn Hufrehe entsteht häufig nicht plötzlich, sondern entwickelt sich aus Faktoren, die viele Pferdehalter täglich begleiten: Übergewicht, ungeeignete Weiden, zu energiereiches Grundfutter und ein verändertes Schönheitsideal bei Pferden. Die Botschaft: Nicht jedes „gut genährte“ Pferd ist gesund – und Heu ist eben nicht gleich Heu.

    Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Weidesaison beginnt, liefert die Folge wertvolle Denkanstöße für die Praxis: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Anweiden? Welche Grasarten sind problematisch? Und wie kann eine wirklich rehegerechte Haltung aussehen? Eine Folge voller Wissen, Emotionen und konkreter Impulse – für alle, die ihr Pferd besser verstehen und schützen möchten.

    Mehr über die Arbeit von Isabel und Carevallo findest Du hier.

    Alle Infos zum Rehazentrum von Heike Bussang findest Du hier.

    45 min

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Isabel Knaus ist geprüfte Ernährungsberaterin und zertifizierte Trainerin für Pferde. Mit der Gründung von Carevallo hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Pferdefütterung für die Reiter einfacher,…