
Sign up to save your podcasts
Or


Besucherinnen und Besuchern des Frankfurter Zoos ist es sicher aufgefallen: Auf dem Dach des Affenhauses steht ein kleines, zebragestreiftes Flugzeug. Christine Kurrle, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Zoos, weiß, was es damit auf sich hat.
Buschpilotin Anna Laroya fliegt für das tansanische Forschungsinstitut TAWIRI über den Steppen Tansanias, um Wildtiere zu zählen und Wilderer aufzuspüren. Sie berichtet, was ihren Job so einzigartig macht und wie man reagiert, wenn ein Warzenschwein auf die Startbahn läuft.
Klaus Zeh begleitet unsere Flieger seit fast 50 Jahren im Namen von Peschke Versicherungen. Er kennt alle großen und kleinen Probleme, Crashs und Herausforderungen mit denen unsere Piloten bisher konfrontiert wurden.
Im Gespräch:
Vielen Dank an unsere Kollegin Maike Bartels, Projektassistentin aus dem ZGF-Europareferat! Sie spricht die deutsche Stimme von Anna Laroya.
Im Zoo hört ihr die Folge natürlich am besten im Grzimek-Camp, mit Blick auf die Dornier auf dem Dach des Affenhauses.
Hinweis: Die Kapitelmarken der Episode enthalten weitere Bilder, die ihr mit einer modernen Podcast-App sehen könnt.
1976 startet mit Unterstützung des Zoo Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft ein Wiederansiedlunsgprojekt für Bartgeier (Gypaetus barbatus) in den Alpen. Erste Versuche gab es bereits davor – doch alle waren erfolglos. Mit Hans Frey, einem glücklichen Zufall und viel Geduld wendete sich das Blatt für die Greifvögel.
In dieser Folge spricht Marco mit Dr. Stefan Stadler, der 2008 dafür sorgte, dass Bartgeier wieder im Frankfurter Zoo zu sehen sind. Gemeinsam besuchen Sie das Geierpaar Ricarda und Fausto, die mit ihren Namen an Richard Faust, den ehemaligen Zoodirektor und Chef der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, erinnern. Stefan erklärt, woher die Bartgeier ihren Namen haben und warum die Menschen sie bis zur Ausrottung gejagt haben.
Mit Hans Frey, dem Gründer und wissenschaftlicher Leiter der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee, erlebt Marco die Geschichte der Wiederansiedlung der Bartgeier. Hans Frey arbeitet seit über 40 Jahren an diesem Projekt, erzählt von seiner glücklichen Heirat mit einem Bartgeier und warum er selbst von dem Projekterfolg überrascht ist. Marco hätte keinen besseren Gesprächspartner finden können.
Falls ihr Bartgeier in der Natur beobachten möchtet, besucht wie Stefan Stadler in das Tal der Geier – so wird das Rauriser Krumltal in den österreichischen Alpen genannt. Dort begann das Projekt.
Viel Spaß mit dieser Folge „Hinter dem Zoo geht‘s weiter“.
Interview-Partner
Wo im Zoo?
Im Zoo hört ihr die Folge natürlich bei den Bartgeiern - direkt gegenüber von Nashorn Kalusho.
Im Büro von Zoo-Kurator Dr. Johannes Köhler quaken Frösche, die vom Zoll beschlagnahmt wurden. Johannes erklärt, wie lebende Amphibien, Reptilien und andere Tiere illegal in den internationalen Handel kommen, welche Gesetze das Schmuggeln einfach machen und warum dieser Schwarzmarkt zur echten Bedrohung für das Überleben einiger Arten wird.
Dagmar Andres-Brümmer leitet seit einigen Jahren die Kommunikationsabteilung der ZGF. Von ihr erfährt Marco, wie die ZGF vor Ort verhindert, dass Wildtiere in den Handel gelangen. Dabei stellt sie fest: Der illegale Handel mit Wildtieren und Produkten ist sehr vielfältig und genauso vielfältig müssen auch die Lösungsansätze sein, um ihn zu unterbinden.
Im Interview
Im Zoo hört ihr diese Folge am besten im Exotarium.
Steffen Zuther war langjähriger ZGF-Projektleiter in Kasachstan und setzt sich für den Schutz der letzten Saiga-Antilopen ein. Von ihm erfährt Marco, was die Saiga von anderen Antilopen unterscheidet und wie die Art Eiszeiten und Massensterben überleben konnte.
Der Lebensraum der Saigas in der Steppe Kasachstans ist etwas zweimal so groß wie Deutschland. Um die Tiere überhaupt zu finden, mussten einige von ihnen mit GPS-Halsbändern ausgestattet werden. Dr. Christina Geiger ist Tierärztin im Frankfurter Zoo und hat dabei geholfen, die ersten Saigas mit Sendehalsbändern auszustatten. Ein abenteuerliches Unterfangen, bei dem Hausziegen und Motorräder eine wichtige Rolle gespielt haben.
Im Gespräch:
Wo im Zoo?
Unser Partner Dr. Grant Hopcraft untersucht Gnus im tansanischen Serengeti-Nationalpark, dem Ort an dem Bernhard Grzimek die Naturschutzarbeit der ZGF begann. Grant erklärt Marco, was Schwanzhaare von Gnus verraten, und wie man damit Wilderern auf die Schliche kommen kann.
Dr. Eva Bärmann hat an den Steinböcken im Frankfurter Zoo geforscht, um deren wildlebende Verwandte besser zu verstehen.
Die wilden Gnuherden wandern zwischen der Serengeti in Tansania und der Masai-Mara in Kenia hin und her. Wer sehen möchte, wo sie sich gerade aufhalten (oder in der Vergangenheit aufgehalten haben), findet die GPS-Daten von Grants Arbeitsgruppe hier.
Wo im Zoo?
Wer an Wildnis denkt, denkt vielleicht an den Amazonas-Regenwald oder andere exotische Gebiete. Doch so weit ist sie gar nicht weg, die Wildnis:
Manuel Schweiger, der Leiter der initiative „Wildnis in Deutschland“ erklärt im Interview, warum sich auch in Mitteleuropa die Natur frei entwickeln sollte.
In der Großstadt Frankfurt ist es für Wildtiere schwieriger, Lebensraum zu finden. Da ist der Frankfurter Zoo mit seinem Weiher, den Wildblumenwiesen und Verstecken die reinste Oase. Tierpflegerin Theresa Lüke weiß, wo im Zoo die wirklich wilden Tiere leben.
Unsere Interviewpartner
Im Zoo hört ihr Folge 5 am besten mit den Flamingos.
Die Naturklänge wurden bereitgestellt von Ursula und Frank Wendeberg. Vielen Dank dafür! Geräuscheindrücke aus allen 16 deutschen Nationalparks und mehr über dieses spannende Projekt findet ihr unter: https://www.im-vielklang-mit-der-natur.de/
In Folge 4 sprachen wir mit Tierpfleger Karlheinz Jahnel über die Auswilderung von Nashorn Akura in Südafrika. Hier kommt das ganze Interview ungeschnitten, denn das Ereignis ist ein Stück Zoogeschichte. Außerdem haben sich Karlheinz und Marco ganz schön verquatscht.
Kuratorin Sabrina Linn spricht über die Rolle moderner Zoos beim Nashornschutz und erklärt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm. Sie hat ihre Doktorarbeit über Nashornkommunikation geschrieben und Marco ein paar Nashornlaute mitgebracht. Viel Spaß beim mitraten.
1996 reist Akura, ein im Frankfurter Zoo geborenes Nashorn, zurück nach Afrika, um dort in der Wildnis zu leben. Tierpfleger Karlheinz Jahnel war damals dabei und hat die Ansiedlung unterstützt.
Die Wilderei ist weiterhin die größte Bedrohung für Nashörner. Darüber sprechen wir mit Paimolo Bwalya, der als Chef der Rhino Monitoring Unit im ZGF-Projekt im North Luangwa Nationalpark in Sambia den Schutz der dortigen Tiere koordiniert.
Wiederansiedlungen von Nashörnern sind ein komplexe, über Jahre geplante Projekte. Tierarzt Dr. Markus Hofmeyr ist Chef des Rhino Recovery Funds. Er verdeutlicht, wie so eine Wiederansiedlung funktioniert und warum es dabei um weit mehr geht, als die Erhaltung einer bestimmten Art.
Unsere Interviewpartner
Im Zoo hört ihr Folge 4 am besten gemeinsam mit Kalusho am Nashornhaus.
HIV, Ebola, Covid-19: Die gefährlichen Krankheiten haben eins gemeinsam. Sie sind von Tieren auf den Menschen übergesprungen. Solche Krankheiten nennt man Zoonosen. Zootierärztin Dr. Nicole Schauerte erklärt, was Zoonosen genau sind und warum man auch bei seinen Haustieren und im Frankfurter Stadtwald aufpassen muss.
In den tropischen Regenwäldern gibt es neben rekordverdächtig vielen Pflanzen und Tieren auch zahlreiche Krankheitserreger. Wir sprechen mit ZGF-Geschäftsführer Dr. Christof Schenck darüber, warum intakte Lebensräume auch unsere Gesundheit besser schützen und wie kaputte Ökosysteme die Entwicklung von Pandemien begünstigen können.
Unsere Interviewpartner
Wo im Zoo?
Im Ukumari-Land des Frankfurter Zoos leben Brillenbären, Waldhunde und Brüllaffen in einer künstlichen Gebirgslandschaft. Zoo-Kurator Dr. Johannes Köhler nimmt Marco mit auf die Tieranlage und erklärt die Besonderheiten moderner Tierhaltung.
Im Frankfurter Zoo wirken die Brillenbären auf die Besucher freundlich und verspielt. Im peruanischen Manu-Nationalpark sorgen sie aber durchaus für Probleme. Brillenbären-Expertin Roxana Rojas-VeraPinto erklärt, warum Konflikte zwischen Bären und Bauern entstehen und wie die Zoologische Gesellschaft dabei geholfen hat, aus Feinden geschätzte Nachbarn zu machen.
Die Naturschutzarbeit der ZGF in Peru.
Zurück in Frankfurt beschreibt Dr. Miguel Casares, der vor kurzem aus dem Amt ausgeschiedene Zoodirektor, wie er sich den Frankfurter Zoo in Zukunft vorstellt. Dabei spielen der Arten- und Naturschutz und auch die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt eine wichtige Rolle.
Unsere Interviewpartner
Ein Dankeschön geht an unsere Kollegin Maike Bartels, die uns in dieser Folge als Synchronstimme ausgeholfen hat.
Wo im Zoo?
From the publisher's feed

0 Listeners